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12.08.2013, 13:21

WM-Testspiel gegen Paraguay: Kaltstart mit Jetlag

Löw macht Weidenfeller Hoffnung auf die WM

Ist die DFB-Elf fit für den Start ins WM-Jahr? Die Mannschaft von Joachim Löw (53) trifft im Testspiel am Mittwoch in Kaiserslautern auf Paraguay. Doch sieben Auslandslegionäre, darunter die Leistungsträger Mesut Özil und Sami Khedira, haben in dieser Saison noch kein einziges Pflichtspiel absolviert. Derweil öffnete Bundestrainer Joachim Löw Roman Weidenfeller die Tür.

Mesut Özil beim Check-in am Flughafen.
War am Samstag noch zum Testspiel in den USA: Real Madrids Mesut Özil.
© picture allianceZoomansicht

Wenige Tage nach dem Bundesliga-Auftakt beginnt für die deutsche Nationalmannschaft am Mittwoch auch die WM-Saison. 73 Tage nach dem 3:4-Flop in Washington gegen Jürgen Klinsmann und das Team der USA bestreitet die DFB-Elf ihr Testspiel in Kaiserslautern gegen Paraguay. Über Personalmangel kann sich Joachim Löw nicht beschweren, doch noch befinden sich die Spieler auf unterschiedlichem Trainingszustand.

21 Akteure hat der Bundestrainer für Mittwoch nominiert, diejenigen, die ihr Brot inzwischen im Ausland verdienen, haben in dieser Spielzeit noch keine einzige Pflichtspielminute auf dem Rasen verbracht. Die sieben Auslandslegionäre jetten mit ihren spanischen, englischen und italienischen Klubs durch die Welt und fliegen für fürstlich bezahlte Testspiele in die USA oder nach Fernost. Dem Bundestrainer treibt das Sorgenfalten auf die Stirn.

Das kann nicht im Sinne eines Trainers sein.Bundestrainer Joachim Löw

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Gezielte Saisonvorbereitung sieht für den 53-Jährigen anders aus: "Das kann nicht im Sinne eines Trainers sein." Ob Löw am Mittwoch auf seine Legionäre zählen kann, konnte er am Sonntag noch nicht abschätzen. Am Montag trifft sich die DFB-Elf in Mainz, erst dann wird sich der Trainer einen Überblick verschaffen und sich ernsthafte Gedanken über die Aufstellung machen können.

Erst am Wochenende kehrten André Schürrle, Mesut Özil und Sami Khedira aus den USA zurück: Noch am Samstag bezwang Schürrle mit Chelsea den AS Rom in Washington 2:1, für Özil und Khedira stand am Samstag noch die Partie gegen Inter Mailand in St. Louis an. Nach Real Madrids 3:1-Sieg gegen Inter starten alle drei Spieler mit Rückenwind in das Testspiel, doch auch geschwächt vom Jetlag.

Auch André Schürrle war mit dem FC Chelsea noch am Wochenende auf USA-Reise.
© imagoZoomansicht

Um die Belastung so gering wie möglich zu halten, will Löw sie auf mehreren Schultern verteilen und möglichst häufig auswechseln.

Erst ein Länderspiel bestritt die DFB-Elf gegen Paraguay. Das WM-Achtelfinale in Südkorea 2002 gewann die deutsche Auswahl 1:0. Den kaum bekannten Kontrahenten hat der Bundestrainer mit Blick auf die WM in Brasilien im kommenden Jahr gewählt: Löw will seinem Personal mehr Spielpraxis gegen südamerikanische Mannschaften verschaffen.

Nur Jansen ist erneut dabei

Ein wirklicher Indikator für den Leistungsstand der deutschen Nationalmannschaft kann die Partie unter diesen Rahmenbedingungen nicht sein, zumal Löw nur eine ernsthafte Trainingseinheit am Dienstag zur Verfügung hat, am Montag findet in Mainz ein öffentliches Training statt. Trotzdem: Der Test gegen Paraguay ist dem Bundestrainer wichtig, um sein Personal auf die entscheidenden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und Färöer vorzubereiten. Das erklärt, warum Löw bis auf zwei Ausnahmen die komplette A-Mannschaft im Gepäck hat.

Lediglich Toni Kroos, dessen Frau hochschwanger ist, und Bastian Schweinsteiger ("Trainingsrückstand" trotz Bundesliga-Einsatz mit dem FCB) sind nicht im Kader. Marcell Jansen ist der einzige von den zehn Spielern, die auf der USA-Reise debütierten oder ihr Comeback feierten, der überzeugen konnte und nochmals nominiert wurde.

Bis Sonntagabend ereilten den Bundestrainer keine verletzungsbedingten Absagen. Doch dann musste Schalkes Manager Horst Heldt seinen Schützling Julian Draxler doch bei Löw entschuldigen. Nach einem Tritt auf die Achillessehne und einer Schnittwunde wird er am Mittwoch fehlen. "Das kann sich schnell entzünden und eine langwierige Geschichte werden. Von daher macht es überhaupt keinen Sinn", sagte Schalkes Manager Horst Heldt.

Löw lobt Weidenfeller: "Er hat viele eines Besseren belehrt"

Roman Weidenfeller, Torhüter von Borussia Dortmund.
Darf auf ein Ticket nach Brasilien hoffen: BVB-Keeper Roman Weidenfeller.
© imagoZoomansicht

Noch ist fraglich, ob Dortmunds Ilkay Gündogan dabei sein kann. Zuletzt konnte er wegen Rückenbeschwerden kaum trainieren und wirkte auch beim Spiel in Augsburg keinesfalls fit. Während Gündogan um seinen Einsatz am Mittwoch bangt, macht Löw aktuell einem anderen Dortmunder Hoffnungen auf einen Platz im WM-Kader. Torhüter Roman Weidenfeller wartet seit Jahren vergeblich darauf, in der DFB-Elf berücksichtigt zu werden. Bei der Weltmeisterschaft in Brasilien könnte der 33-Jährige nun endlich mit an Bord sein.

"Ich bin bei diesem Thema offen, das will ich an dieser Stelle ganz klar sagen", sagt der Bundestrainer im aktuellen kicker und lobt: "Ich erkenne mit größtem Respekt seine Leistung an. Er hat fantastisch gut gehalten. Er ist in den letzten zwei, drei Jahren eine Persönlichkeit geworden, und er ist einer der Köpfe der Dortmunder Mannschaft. Er hat sich fußballerisch und in der Strafraumbeherrschung klar verbessert, und auf der Linie ist er noch stärker geworden, als er ohnehin schon war. Er hat viele eines Besseren belehrt."

Gleichzeitig betont Löw: "Eines ist klar: Manuel Neuer ist für uns im Moment die Nummer 1, René Adler war gegen Frankreich wie auch gegen Ecuador überragend gut. Aber dahinter gibt's nicht nur die jungen Torhüter." Ob Weidenfeller bereits auf eine Einladung gegen Österreich und Färöer im September hoffen kann, ließ Löw offen: "Das warten wir mal ab."

Oliver Hartmann

Die Rangliste des deutschen Fußballs: Torhüter
Weidenfeller und Neuer thronen ganz oben
Roman Weidenfeller
Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund)

Weltklasse: Für die Redaktion gab es keiner­lei Zweifel, denn ohne Gegenstim­me landeten Roman Weidenfeller und Manuel Neuer in der obersten Kategorie. Primär zeichneten dafür ihre Leistun­gen auf internationalem Parkett verantwortlich. Der Dortmunder kam dort auf den be­achtlichen Notenschnitt von 2,0 - in der Königsklasse hat das noch nie ein Bundesligatorwart im zweiten Halbjahr geschafft. Die klare Mehrheit der Redaktion stimmte für Weidenfeller als Ranglistensieger.
© Getty Images

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12.08.13
 

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