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21.12.2012, 17:30

Bundestrainer lässt 2012 Revue passieren

"Horror" Italien: Löw schläft immer noch schlecht

Das Nationalmannschaftsjahr 2012? Für Joachim Löw war's ein "Wechselbad der Gefühle": Noch immer verfolgt den Bundestrainer das Halbfinalaus bei der EURO gegen Italien (1:2), auch das 4:4 gegen Schweden trübt die Bilanz. Aber: Löw glaubt an einen Lerneffekt - mit Gewalt.

Joachim Löw
"Da kriege ich Gänsehaut, aber im negativen Sinne": Bundestrainer Joachim Löw und das 1:2 gegen Italien.
© Getty ImagesZoomansicht

Dass das EM-Aus aufgearbeitet ist, vermeldete Löw schon Anfang September, verarbeitet ist es aber offenbar noch nicht - Mario Balotelli raubt dem Bundestrainer auch fast sechs Monate nach dem 1:2 von Warschau noch den Schlaf. "Das waren viele Abende, wo man im Bett liegt und aufwacht, so richtig hochschreckt", verrät Löw gegenüber dfb.tv. "Dann fallen einem einzelne Szenen ein, die kommen nach und nach bruchstückhaft hoch."

Der geplatzte Traum vom EM-Titel gegen Italien sei für ihn "fast schon ein Horror", so der 52-Jährige. "Da kriege ich Gänsehaut, wenn ich solche Spiele anschaue, aber im negativen Sinne." Man habe an jenem Abend "Fehler gemacht, die waren gravierend, und darum haben wir auch verdient verloren".

Und so fällt es Löw schwer, ein allzu überschwängliches Jahresfazit zu ziehen. "Wir haben viele gute Situationen gehabt, aber auch das große Ziel, die EM zu gewinnen, ins Finale zu kommen, verpasst", findet er. Und: "Das 4:4 gegen Schweden war auch nicht das Gelbe vom Ei." In Berlin hatte die deutsche Auswahl bekanntlich nach einer 4:0-Führung gegen Zlatan Ibrahimovic & Co. noch zwei Punkte in der WM-Qualifikation gelassen.

Manchmal müssen Dinge richtig weh tun, damit man lernt.Joachim Löw

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Tiefpunkte, die 2012 trüben - die aber auch einen positiven Effekt haben könnten. Das zumindest glaubt Löw: "Manchmal müssen Dinge richtig weh tun, damit man lernt. Sowas wie gegen Schweden wird uns wahrscheinlich nicht noch einmal passieren." Er hofft: "Wenn man mal solche negativen Dinge erlebt hat, will man sie mit aller Gewalt verhindern." Da gingen dann "alle Warnlampen an: Stopp, halt, das müssen wir diesmal anders lösen!"

Unterm Strich sieht er die Mannschaft dennoch "auf einem guten Weg für die WM 2014". Denn: "Ich sehe die Entwicklung in den letzten zwei, drei Jahren. Da haben wir große Fortschritte gemacht."

21.12.12
 

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weitere Infos zu Löw

Vorname:Joachim
Nachname:Löw
Nation: Deutschland
Verein:Deutschland

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