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08.11.2012, 13:42

Joachim Löw gibt am Freitag den Kader bekannt

"Für Weiterentwicklung wichtig": Bierhoff kontert Völlers Kritik am Niederlande-Spiel

Kritik wird laut am abschließenden Testspiel der deutschen Nationalmannschaft am kommenden Mittwoch in Amsterdam gegen die Niederlande. Rudi Völler, Sportdirektor von Bayer Leverkusen, ist mit der Gegnerauswahl nicht einverstanden. "Es müssen nicht immer die Niederlande sein, es kann auch mal ein Gegner sein, der es dem Bundestrainer erlaubt, auf Spieler zurückzugreifen, die nicht so sehr beansprucht sind", so Völler gegenüber dem kicker.

Nicht einverstanden mit der Gegnerauswahl zum Jahresabschluss: Rudi Völler.
Nicht einverstanden mit der Gegnerauswahl zum Jahresabschluss: Rudi Völler.
© Getty ImagesZoomansicht

"Auch im Fußball gilt: Was zu viel ist, ist zu viel", bilanziert Völler, der die Stammkräfte der Spitzenverein zu sehr beansprucht sieht und daher die Ansetzung eines "bedeutungslosen, aber trotzdem brisanten Länderspiels" für falsch hält.

Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff und DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock haben Völlers Kritik inzwischen zurückgewiesen. "Für die Weiterentwicklung unserer Mannschaft ist es enorm wichtig, sich auch außerhalb der Qualifikations- und Turnierphasen mit starken Teams zu messen", sagte Bierhoff in einer DFB-Mitteilung, zeigte aber auch Verständnis für den Leverkusener Sportdirektor. "Aber jeder deutsche Fan wünscht sich doch Länderspiele gegen die großen Fußball-Nationen", sagte er. Sandrock verwies auf lange bekannte vertragliche Vereinbarungen.

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Am Freitag nominiert Bundestrainer Joachim Löw seinen Kader für das letzte Länderspiel des Jahres. Es wird keine "B-Formation" sein, die in Amsterdam aufläuft. So wie vor zwei Jahren beim 0:0 in Schweden, als Mats Hummels und Kevin Großkreutz ihre Startelf-Premiere sowie Lewis Holtby, Marcel Schmelzer, Mario Götze und André Schürrle ihr Debüt feiern durften. Dafür blieben damals Stammspieler wie Mesut Özil, Miroslav Klose, Philipp Lahm oder Thomas Müller zu Hause.

Aufarbeitung des Schweden-Schocks

Gegen die "Elftal" geht es ums Prestige (der Gegner wird sich sicher für die 0:3-Schmach im Vorjahr in Hamburg und das 1:2 bei der EURO im Juni revanchieren wollen), aber auch darum, das historische 4:4 gegen Schweden vor drei Wochen in Berlin aufzuarbeiten. Daher treffen sich die Berufenen auch nach der Ankunft in Amsterdam gleich zu einer Besprechung. Löw will verhindern, dass die Nationalelf das Jahr mit einer schwachen Vorstellung abschließt, die wiederum die Diskussionen über die Kaderqualität und Krisenmanagement anheizen würde.

Fehlen werden die angeschlagenen Holger Badstuber und Sami Khedira. Dafür kehrt Mats Hummels wieder in den Kader und voraussichtlich auch in die Startelf zurück. Auch Lars Bender und Ilkay Gündogan, die ebenfalls verletzungsbedingt in Irland und gegen Schweden fehlten, hoffen auf eine Rückkehr.

Die wird es für den nach langer Verletzungspause erstarkten René Adler wohl noch nicht geben, auch nicht für Torjäger Stefan Kießling.

England und Italien: Zwei Klassiker am Horizont

Nach dreimonatiger Pause geht es für das DFB-Team im Jahr 2013 am 6. Februar gegen Frankreich weiter, ehe ein WM-Quali-Doppelpack gegen Kasachstan (22. und 26. März) ansteht. Fest gebucht ist ein Duell mit Rekord-Weltmeister Brasilien (11. August), im Falle des Quali-Gruppensieges kämen im November 2013 weitere Testspiel-Klassiker gegen England, das sein 150-jähriges Verbandsjubiläum feiert, und gegen Italien hinzu.

08.11.12
 

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Vorname:Joachim
Nachname:Löw
Nation: Deutschland
Verein:Deutschland

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