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13.10.2012, 13:34

Löw bangt um Khedira - Götze und Lahm zurück

Nationalelf bereit für Ibra und Elmander

Bis in die 32. Minute sah es am Freitag gegen Irland nach einem zähen Spiel für die deutsche Nationalmannschaft aus. Dann nahm sich Marco Reus (23) ein Herz und läutete das Warmschießen für Schweden mit einem fulminanten Schuss ein. Doch das Team um Zlatan Ibrahimovic ist ein anderes Kaliber als Irland. Bangen muss der Nationaltrainer gegen Schweden um den Einsatz von Sami Khedira (25).

Sami Khedira gegen James McCarthy.
Einsatz fraglich: Sami Khedira musste gegen Irland wegen muskulärer Probleme ausgewechselt werden.
© imagoZoomansicht

Der Sechser von Real Madrid musste am Freitag schon zur Halbzeit ausgewechselt werden. Grund ist eine Muskelverhärtung im linken Oberschenkel. "Es ist nichts gerissen. Man muss jetzt die nächsten Tage abwarten, wie der Heilungsprozess verläuft. Wir haben es rechtzeitig geschafft, ihn rauszunehmen, ehe da etwas kaputt geht", sagte Löw nach der Partie.

Doch Alternativen hat der Bundestrainer im Mittelfeld noch parat - das zeigte der für Khedira eingwechselte Toni Kroos (22) in Dublin. Er sorgte mit seinen Toren zum 5:0 und 6:0 für das Schützenfest gegen völlig überforderte Iren.

Götze und Lahm dürfen wieder ran

Theoretisch könnte auch Mario Götze neben Bastian Schweinsteiger auf der Sechs spielen. Der 20-Jährige, der das Spiel in Dublin wegen muskulärer Probleme verpasst hatte, soll bis Dienstag wieder fit sein. Götze hat unter Löw schon im defensiven Mittelfeld gespielt - mit fragwürdigen Erfolg. Wahrscheinlicher ist für den Dortmunder daher zunächst ein Platz auf der Bank.

Kapitän Philipp Lahm wird dagegen aller Voraussicht nach in die Startelf zurückkehren. Der 28-Jährige saß in Dublin die erste Gelb-Sperre seiner Nationalmannschafts-Karriere ab. Das könnte auch Auswirkungen auf die Innenverteidigung haben, wo dann Holger Badstuber (23), Per Mertesacker (28) und Jerome Boateng (24) um die zwei Plätze kämpfen. Marcel Schmelzer (24) dürfte nach seiner guten Leistung - inklusive Lob von Löw - wieder Linksaußen verteidigen.

Schwedens Kapitän Zlatan Ibrahimovic.
Dehnen für Deutschland: Zlatan Ibrahimovic und seine Teamkollegen müssen ihre Leistung gegen Deutschland steigern.
© Getty Images

Von Schweden muss viel mehr kommen - zum Beispiel Elmander

Beim Gegner am Dienstag (20:45 Uhr LIVE! auf kicker.de) lief es im WM-Qualifikationssppiel gegen Färöer noch nicht rund. Gegen tief stehende Gastgeber fiel den Schweden lange Zeit nichts ein. Durch einen Konter der Färöer und dem Tor von Rogvi Baldvinsson (57.) lag der Favorit sogar zunächst zurück.

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Alexander Kacaniklic (63.) und Superstar Zlatan Ibrahimovic (74.) drehten das Spiel allerdings noch und ließen die Skandinavier mit den zweiten Sieg im zweiten WM-Qualifikationsspiel die Heimreise antreten.

Dass die Schweden am Dienstag in Berlin mehr Druck im Angriff aufbauen, dafür soll Johan Elmander sorgen. Der Stürmer wurde gegen die Färör geschont.

Trotz des Zittersieges bei den Inselkickern hat Joachim Löw Respekt vor den Skandinaviern: "Schweden ist auch in der Lage, guten Kombinationsfußball zu spielen und nicht nur mit langen Bällen zu operieren." Gleichzeitig sagte er aber auch: "Wenn wir diese Präsenz, diese Organisation in der Defensive, diese Konsequenz und unser gewohntes Passspiel zeigen, werden wir wieder gute Chancen haben."

Doppeltorschütze Marco Reus pflichtete seinem Trainer bei: "Das war wieder der Fußball, den man von Deutschland kennt. Ibrahimovic ist ein absoluter Weltklassespieler, aber wir spielen am Dienstag mit breiter Brust."

13.10.12
 

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