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16.08.2012, 12:33

In der WM-Qualifikation warten die Färöer

Löw: "Spielverlauf war einfach gegen uns"

Unter dem Strich stand im Spiel eins nach dem Europameisterschafts-Aus im Halbfinale gegen Italien (1:2) eine 1:3-Pleite gegen Argentinien. "Es ist einiges gegen uns gelaufen", kommentierte Bundestrainer Joachim Löw die Niederlage gegen die Südamerikaner, bei der er freilich auch "einige taktische Fehler" gesehen hatte. Knackpunkt des Spiels war die Rote Karte von Ron-Robert Zieler nach einer guten halben Stunde.

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Joachim Löw
Geht mit großer Motivation die kommenden Aufgaben an: Bundestrainer Joachim Löw.
© Getty Images Zoomansicht

Zwar konnte Gladbachs Marc-André ter Stegen nach Zielers Foul an Sosa und dem ersten Feldverweis für einen deutschen Kepper in der Länderspielgeschichte überhaupt Messis Elfmeter mit seiner ersten Ballberührung entschärfen, kurz vor der Halbzeit aber stand es nach Sami Khediras Eigentor dennoch 0:1 - und gegen eine ballsichere Albiceleste war in Unterzahl an diesem Tag im weiteren Verlauf kein Kraut mehr gewachsen.

Zuvor hatte die DFB-Auswahl vielversprechende Ansätze gezeigt, aber einige Gelegenheiten zum Torerfolg nicht nutzen können. "Wir haben gute Chancen herausgespielt, aber ähnlich wie bei der EM nicht effektiv ausgenutzt. Das ist aber in der Weltspitze wichtig", hob Manager Oliver Bierhoff eine Schwäche hervor, die Löw schon am Montag bei der Pressekonferenz als Problemzone auch während der EM als ein Ergebnis seiner Analyse erwähnt hatte.

"Wir haben zu früh das Zentrum aufgemacht. Das war in Unterzahl gar nicht nötig." Joachim Löw

Löw schrieb die Niederlage aber hauptsächlich den unglücklichen Umständen zu - Platzverweis Zieler, Hummels' Ausfall, Eigentor Khedira - und akzeptierte die massive Kritik von ZDF-Experte Oliver Kahn, der mangelnde Kompaktheit anprangerte, nur "bedingt". Der 52-Jährige gestand aber auch ein: "Ich habe ein paar taktische Fehler gesehen. Wir haben zu früh das Zentrum aufgemacht. Das war in Unterzahl gar nicht nötig. Das müssen wir besser machen, keine Frage."

Der Test gegen die Argentinier lieferte Löw wichtige Ansatzpunkte, wo der Hebel anzusetzen ist. Gefreut hat sich der Bundestrainer über das Potenzial in der Offensive: "Da sieht man hervorragende Anlagen. Ich denke, dass einige junge Spieler eine gute Rolle einnehmen werden", so Löw, der damit wohl Marco Reus, André Schürrle und Mario Götze meinte.

Mehr Stabilität verspricht sich Manager Bierhoff von der Rückkehr der gegen die Albiceleste fehlenden etablierten Kräfte wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger und Manuel Neuer. Und richtete seinen Blick nach vorne: "Wichtig ist, dass wir jetzt eine erfolgreiche Qualifikation starten."

Schon in drei Wochen startet das DFB-Team gegen die Färöer (7. 9. in Hannover) und Österreich (11. 9. in Wien) in die WM-Qualifikation. Nach den zehn Siegen auf dem Weg zur EURO 2012 ist auch hier die Messlatte extrem hoch. Er gehe "mit großer Motivation und Spannung an die kommenden Aufgaben heran", betont Löw.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 16.08., 10:34 Uhr
Notbremse statt Neustart
Die deutsche Nationalelf musste im ersten Spiel nach der EURO 2012 eine 1:3-Niederlage gegen Argentinien hinnehmen. Das Team von Bundestrainer Joachim Löw spielte nach der Roten Karte gegen Torhüter Zieler lange Zeit in Unterzahl und konnte nach dem Eigentor durch Khedira keine Wende mehr erzwingen.
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16.08.12
 

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weitere Infos zu Löw

Vorname:Joachim
Nachname:Löw
Nation: Deutschland
Verein:Deutschland

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Vereinsdaten

Teamname:Deutschland
Gründungsdatum:01.01.1900
Anschrift:Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Otto-Fleck-Schneise 6
Postfach 71 02 65
60492 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 6 78 80
Telefax: 0 69 - 6 78 82 66
Internet:http://www.dfb.de/

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