
| Vorname: | Benedikt |
| Nachname: | Höwedes |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | FC Schalke 04 |
| Geboren am: | 29.02.1988 |

Damals war Höwedes neun Jahre alt und spielte für TuS Haltern. Beim WM-Quali-Spiel gegen Armenien (4:0) im Dortmunder Westfalenstadion war er Einlaufkind und durfte erstmals die ganz große Fußballluft schnuppern. In seinem 100. Länderspiel beendete Klinsmann mit einem Doppelpack seine Torflaute. Offenbar Motivation genug für den kleinen Jungen, um selber in den Kreis der Elite aufzusteigen. Am Freitagabend steht er beim EM-Qualifikationsspiel gegen Österreich in Gelsenkirchen vor seinem dritten Länderspiel für Deutschland.
Auf das Jahr 1997 angesprochen, erinnert sich der Verteidiger in einem Interview mit dfb.de gerne: "Klar weiß ich das noch. Für uns Kinder war das damals ja wahnsinnig aufregend. Diese Erfahrung gehört zu den Momenten in meinem Leben, die ich nie vergessen werde. Andi Köpke war damals dabei, Oliver Bierhoff (wurde in der 66. Minute für Tarnat eingewechselt, Anm. d. Red.) auch. Der ganze Abend war toll."
13 Jahre später wird der mittlerweile 23-Jährige selbst ein Kind an die Hand nehmen und auf das Spielfeld führen. Da gibt selbst Höwedes zu: "Schon verrückt, wie sich die Dinge entwickelt haben." Dabei war sein Debüt bei den Profis schon etwas ganz besonderes, denn das gab er nicht bei einem schnöden Bundesligaspiel, sondern gleich in der Champions League. Im Oktober 2007 fand er sich in Trondheim in der Startformation von Schalke wieder. Die Knappen gewannen mit 2:0 bei den Norwegern. Damals verteidigte er die linke Seite, auf Schalke spielt er mittlerweile meistens in der Innenverteidigung, Bundestrainer Joachim Löw braucht ihn derzeit rechts.

Höwedes ist seit der Saison 2008/09 Stammspieler in Gelsenkirchen und mittlerweile führt er das Team als Kapitän auf den Platz. Klar, dass der Auftritt vor heimischem Publikum etwas ganz Spezielles hat. "Natürlich ist es eine tolle Geschichte, dass ich zum Einsatz komme, quasi in meinem Wohnzimmer, vor den eigenen Fans", sagt er. Dass er dabei auf der ungeliebten Außenverteidigerposition ran muss, wird er verkraften.
Den Gegner möchte er dabei nicht auf die leichte Schulter nehmen. "Österreich hat zuletzt immer gegen gute Mannschaften auch guten Fußball gespielt. Sie stehen defensiv sehr kompakt, sie werden sich zurückziehen und auf Konter lauern. Es wird also mit Sicherheit nicht einfach. Aber wir wissen, was wir können. Es liegt an uns: Wenn wir unsere Leistung zeigen, werden wir den Platz als Sieger verlassen."
| Mannsch. I | Mannsch. II | Erg. | ||
|---|---|---|---|---|
Aserbaidschan | - | Belgien | 1:1 (0:0) | |
Türkei | - | Kasachstan | 2:1 (1:0) | |
Deutschland | - | Österreich | 6:2 (3:1) | |
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Deutschland | 28:5 | 24 |
| 2 | ![]() | Türkei | 11:8 | 13 |
| 3 | ![]() | Belgien | 16:11 | 12 |
| 4 | ![]() | Österreich | 12:16 | 7 |
| 5 | ![]() | Aserbaidschan | 6:19 | 4 |
| 6 | ![]() | Kasachstan | 3:17 | 3 |