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31.07.2011, 00:26

Auf dem Weg zur WM 2014 in Brasilien

Die deutschen Gegner in Kurzporträts

Färöer und Kasachstan dürfen keine Probleme bereiten auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien. Doch wie hoch sind die Hürden Schweden, Österreich und Irland? Die Gegner der Löw-Elf in kurzen Porträts.

Zlatan Ibrahimovic
Exzentrischer Topstar der schwedischen Mannschaft: Zlatan Ibrahimovic.
© Getty ImagesZoomansicht

Mit Schweden (FIFA-Weltrangliste: 19.) hatte Deutschland zuletzt bei Weltmeisterschaften gute Erfahrungen gemacht. Bei der WM im eigenen Land führte die Klinsmann-Elf 2006 ihr Sommermärchen im Achtelfinale durch ein 2:0 in München fort - Lukas Podolski hieß der Held gegen mit Ambitionen angetretene Skandinavier um Stars wie Zlatan Ibrahimovic, Fredrik Ljungberg, Olof Mellberg und Henrik Larsson. Danach begann eine Durstrecke für Schweden, das bei der EURO 2008 in der Vorrunde ausschied und das Kap der guten Hoffnung nie erblickte. So liegen die größten Erfolge weiter in ferner Vergangenheit (1958 Zweiter, 1950 und 1994 Dritter). Der letzte Vergleich mit einer deutschen B-Formation endete im November vergangenen Jahres in Göteborg 0:0. Davor hatte es vier deutsche Siege gegeben. Die EURO in Polen und der Ukraine hat Schweden dank Ibrahimovics Toren (zuletzt drei beim 5:0 über Finnland) noch fest im Blick, wenngleich die Niederlande auf den Gruppensieg zusteuern. Trainer Erik Hamren ersetzte Lars Lagerbäck nach dem Scheitern vor der WM 2010.
Bilanz: 14 Siege, 8 Unentschieden, 12 Niederlagen; 61:53 Tore.


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Irland (FIFA-Ranking Nr. 35) verspielt meist auswärts seine Chancen auf Tickets zu großen Fußballereignissen. Dies konnte auch der italienische Star-Trainer Giovanni Trapattoni nicht ändern, der seit drei Jahren regiert. Fast schon ein Jahrzehnt ist es her, dass die Inseleuropäer Deutschland in einem WM-Vorrundenspiel ärgerten. Robbie Keane traf beim Turnier in Fernost in letzter Sekunde zum 1:1, Oliver Kahn (kicker-Note 1) verhinderte Schlimmeres. Im Vorfeld der EURO 2008 sicherte Podolski in Stuttgart ein 1:0, in Dublin hieß das Resultat 0:0. Irlands größter Erfolg war die WM-Viertelfinalteilnahme 1990 in Italien, die Gastgeber gewannen dank "Toto" Schillaci gegen die vom Engländer Jack Charlton trainierte Elf. Die namhaften Akteure spielen in der Premier League, so auch Rekordnationalspieler Shay Given, fortan Torwart bei Aston Villa, Rekordschütze Robbie Keane (Tottenham), John O'Shea vom FC Sunderland oder Damien Duff (FC Fulham).
Bilanz: 7 Siege, 4 Unentschieden, 5 Niederlagen; 25:21 Tore.


Die Schmach von Cordoba, die Schande von Gijon - über so manche Edition aus dem ewig jungen Klassiker des Bruderduells Deutschland gegen Österreich (66.) muss man kein Wort mehr verlieren. Auch wenn's zuletzt in Wien äußert knapp war, und Mario Gomez den 2:1-EM-Qualifikationssieg erst im allerletzten Moment sicherte (am 2. September trifft man sich auf Schalke wieder), darf das ÖFB-Team als dankbarer Kontrahent eingestuft werden. Seit knapp 25 Jahren hat Deutschland gegen den Nachbarn nicht mehr verloren. In WM-Ausscheidungsspielen traf der DFB auf dem Weg zu den Endturnieren 1970 in Mexiko und 1982 jeweils zweimal auf Rot-Weiß-Rot und gewann durchweg. Ein 6:1-Kantersieg im Semifinale in der Schweiz sicherte das Finalticket 1954 und machte das Wunder von Bern erst möglich. Österreich spielt um die achte WM-Teilnahme - seit 1998 wäre es in Brasilien die erste. Die Bundesliga ist im Team von Auswahlcoach "Didi" Constantini stark vertreten, u.a. durch den Neu-Knappen Christian Fuchs, der hofft, dem großen Rivalen ein "Haxerl" stellen zu können. Deutschland hat gegen den einstigen WM-Dritte (1954) in 36 Duellen folgende
Bilanz: 22 Siege, 6 Unentschieden, 8 Niederlagen; 78:52 Tore.


Dass sich Österreichs Geschichte einst auch mit den Färöern (118.) kreuzte, fällt jedem Fußballexperten bei der Frage nach Wissenswertem zu den Nordeuropäern ein. Die Bommelmütze des Torhüters Jens Martin Knudsen beim 1:0 über Josef Hickersbergers erbärmlich auftretende Mannschaft darf bei den Erzählungen nicht fehlen. Den Heimvorteil nutzten die Insulaner damals noch im schwedischen Landskrona. Und Hickersberger trat zurück. Aus deutscher Sicht gibt es zwei für den Außenseiter beachtliche Resultate vor der EURO 2004 zu notieren: 2:1 in Hannover, 2:0 in Torshavn. Die Tore dort fielen erst nach Minute 88 durch Klose und Bobic. Qualifikationsspiele waren bislang das höchste der Gefühle für den 48.000-Einwohner-Staat. Derzeitiger Nationaltrainer ist der Ire Brian Kerr - ein Assistent heißt Jens Martin Knudsen. Unter Kerr glückte jüngst ein 2:0 über Estland.
Bilanz: 2 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen; 4:1 Tore.


Zu guter Letzt geht es auch gegen Kasachstan (126.). Der Flächenstaat im Territorium der ehemaligen Sowjetunion gehört erst seit 2002 dem europäischen Verband an, zehn Jahre zuvor war das Land erstmals zu einem Länderspiel angetreten. Von einem großen Turnier ist die vom Tschechen und Bernd-Storck-Nachfolger Miroslav Beranek trainierte Mannschaft, in der auch der Fürther Heinrich Schmidgal zum Einsatz kommt, meilenweit entfernt. In der Qualifikation für die EM 2012 in Polen und die Ukraine gelang nur ein Sieg gegen das Schlusslicht Aserbaidschan. In der EM-Qualifikation gab es gegen Deutschland ein 0:3 in Astana und ein 4:0 in Kaiserslautern.
Bilanz: 2 Siege, 0 Unentschieden, 0 Niederlagen; 7:0 Tore.

31.07.11
 

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WM-Qualifikation Europa - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1 Deutschland3:03
 
2 Irland2:13
 
3 Österreich0:00
 
  Schweden0:00
 
5 Kasachstan1:20
 
6 Färöer0:30
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Vereinsdaten

Teamname:Deutschland
Gründungsdatum:01.01.1900
Anschrift:Deutscher Fußball-Bund (DFB)
Otto-Fleck-Schneise 6
Postfach 71 02 65
60492 Frankfurt am Main
Telefon: 0 69 - 6 78 80
Telefax: 0 69 - 6 78 82 66
Internet:http://www.dfb.de/

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