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14.08.2012, 21:30

Argentinien: Barcelona-Akteur in Topform

Sabella lässt Messi in Ruhe

Lange Zeit konnte Lionel Messi im Nationaltrikot Argentiniens nicht die Leistungen abrufen, die er regelmäßig beim FC Barcelona zeigt. Doch seit Alejandro Sabella das Zepter bei den Gauchos übernommen hat, blüht der 25-Jährige auch im blau-weiß gestreiften Dress auf. Sabella hat dafür eine ebenso schlichte wie überraschende Erklärung.

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Alejandro Sabella und Lionel Messi
Unter Argentiniens Nationalcoach Alejandro Sabella (li.) blüht Superstar Lionel Messi auf.
© picture alliance Zoomansicht

"Er ist ein Spieler, den man in Ruhe lassen und so wenig wie möglich ansprechen sollte. Wenn er zufrieden und glücklich ist, dann kommt das der ganzen Mannschaft zugute", sagte der 57-Jährige auf der Pressekonferenz einen Tag vor dem Länderspiel seiner Mannschaft gegen Deutschland in Frankfurt am Main an diesem Mittwoch (20.45 Uhr, LIVE! bei kicker online).

Und die Ruhe scheint Messi tatsächlich zu neuen Taten zu beflügeln. Unter Sabella erzielte "La Pulga" - "der Floh" - in neun Spielen ebenso viele Tore. Allein in den drei Partien in diesem Jahr netzte er siebenmal ein.

Der Höhepunkt war das 4:3 gegen Brasilien Anfang Juni. Messi schlug mit drei Toren den Erzrivalen fast im Alleingang. "Zum Glück ist er Argentinier", sagte Sabella nach der Partie und sprach damit wohl allen Argentiniern aus der Seele.

Sabella vertraute gleich zu Beginn seiner Amtszeit Messi die Kapitänsbinde an und unterstrich damit dessen Stellenwert im Team. Zudem schuf er ein System, das auf den Star ausgerichtet ist. Die Argentinier greifen nun wieder früher an und Messi hat in der Offensive mehr Unterstützung. "Damit er dort nicht so alleine ist", wie Sabella sagt. Seitdem gelingt es besser, die individuellen Fähigkeiten Messis in das argentinische Kollektiv einzubringen.

Und so präsentiert sich Messi in diesen Tagen in Neu-Isenburg im Training locker und entspannt. Er schreibt Autogramme, lacht viel und wirkt im Kreis seiner Nationalelfkollegen sichtlich zufrieden. Dies war nicht immer so.

Gegen Deutschland hat Messi in zwei Vergleichen noch nicht getroffen. Besonders bitter für ihn war das 0:4 im Viertelfinale der WM 2010 in Südafrika, als er wie seine Kollegen keine Chance gegen die Löw-Elf hatte. Messi hat also noch eine Rechnung offen.

14.08.12
 

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