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21.08.2018, 17:08

Trainerausbildung bereitet Sorgen

DFB-Gipfel: Die Liga vertraut Löw

Rund drei Stunden dauerte der Nationalmannschafts-Krisengipfel in Frankfurt/Main zwischen Vertretern des DFB, des Ligaverbandes DFL und mehreren Bundesligaklubs. Im Zentrum stand neben der Aufarbeitung des WM-Debakels auch ein Ideenaustausch für eine Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Klubs und Nationalelf sowie die deutsche Bewerbung um die EURO 2024. Sorgen bereitet die Trainerausbildung.

Ankunft an der DFL-Zentrale: Hans-Joachim Watzke, Reinhard Grindel, Joachim Löw und Karl-Heinz Rummenigge.
Ankunft an der DFL-Zentrale: Hans-Joachim Watzke, Reinhard Grindel, Joachim Löw und Karl-Heinz Rummenigge.
© picture allianceZoomansicht

Die Wichtigkeit von Treffen im Fußball bemisst sich selbstredend auch daran, welche Vertreter die Klubs schicken. Insofern darf man sagen, dass auch die Vereine dem Nationalmannschafts-Krisengipfel am Dienstag in den Räumen der DFL höchste Priorität einräumten. Nach und nach kamen sie ab 13 Uhr ins schicke Frankfurter Westend. DFL-Präsident Reinhard Rauball gemeinsam mit Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Peter Peters als 1. Vizepräsident und Christian Seifert als Geschäftsführer der DFL. Zudem mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, Christian Heidel (Sportvorstand Schalke 04), Rudi Völler (Geschäftsführer Bayer Leverkusen) und Jörg Schmadtke (Geschäftsführer VfL Wolfsburg) die Top-Vertreter der in der UEFA-Fünfjahreswertung führenden Bundesligisten, darüber hinaus aus der "DFL-Kommission Fußball" unter anderem Fredi Bobic (Sportvorstand Eintracht Frankfurt), Michael Preetz (Geschäftsführer Hertha BSC) und Stefan Reuter (Geschäftsführer FC Augsburg). Die DFB-Delegation aus Bundestrainer Joachim Löw, Präsident Reinhard Grindel, Direktor Oliver Bierhoff, Generalsekretär Friedrich Curtius, Sportdirektor Horst Hrubesch und Joti Chatzialexiou (Sportlicher Leiter Nationalmannschaften) kam geschlossen. Um kurz nach 14 Uhr begann die Sitzung, die der kicker am Sonntag exklusiv angekündigt hatte.

Interessant: Mit dem neuerdings als externem Berater bei Borussia Dortmund fungierenden Matthias Sammer nahm ein ehemaliger DFB-Funktionär teil. Der 50-Jährige fungierte von 2006 bis 2012 als Sportdirektor des Verbandes. Um exakt 15.56 Uhr verließ Sammer als Erster wieder die DFL-Zentrale via Tiefgarage, genau eine Stunde später folgte Watzke und nach und nach der Rest.

Große Einigkeit: "DFB und Bundesliga ziehen an einem Strang"

Bei einem gemeinsamen Statement beschworen Rauball und Grindel im Anschluss an das Treffen Einigkeit. "Es hat sich gelohnt, Joachim Löw und Oliver Bierhoff haben de­zidiert vorgetragen", sagte Rauball und ergänzte: "Alle Teilnehmer des Treffens haben ihnen das Vertrauen ausgesprochen." In die gleiche Richtung ging auch Grindels Äußerung, der davon sprach, dass "DFB und Bundesliga an einem Strang ziehen". Das sei deutlich geworden. Man habe den Wunsch nach intensivem Austausch wahrgenommen und "diesen haben wir heute begonnen", so der DFB-Präsident. Rauball kündigte im Zuge dessen eine Fortsetzung vergleichbarer Treffen an: "Wir werden uns auch in dieser Form in absehbarer Zeit zusammensetzen, um dem auch weitere Tiefe zu geben."

Themen: WM-Debakel, EM-Bewerbung, Trainerausbildung

Auf der Agenda stand neben der WM-Thematik auch die deutsche EM-Bewerbung 2024. Schon rund um den Supercup vor neun Tagen gab es ein Treffen zwischen DFB, DFL und Vertretern des FC Bayern, in dem eine Übereinkunft getroffen wurde, sich öffentlich zurückzuhalten und Einigkeit zu demonstrieren mit dem Ziel, das Kontinentalturnier nach Deutschland zu holen. Am 27. September stimmt das UEFA-Exekutivkomitee in Nyon über die Vergabe ab, einziger Konkurrent ist die Türkei. Am Freitag präsentieren Löw und Bierhoff ihre Analyse dem DFB-Präsidium.

Anlass zum Kopfzerbrechen bereitet dagegen die Trainerausbildung. Auch hierzu tauschten sich die Offiziellen aus. Gerade in den jüngeren Jahrgängen "haben wir Grund zur Sorge", unterstrich Rauball die Bedenken der Liga, die angesichts der zuletzt schwachen Auftritt der U-Nationalmannschaften bei Turnieren mit Ausnahme der U 21 bei der EM 2017 durchaus gerechtfertigt sind. Hier soll künftig wieder mehr Wert auf Individualität gelegt werden.

Benni Hofmann

 

kicker

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