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12.11.2013, 13:28

Neuling Weidenfeller muss sich in Geduld üben

Köpke: "Gegen Italien steht Neuer im Tor"

Am Freitagabend steht für die deutsche Nationalmannschaft in Mailand der Klassiker gegen Italien (LIVE!-Ticker ab 20.45 Uhr bei kicker.de) auf dem Programm. Beim Duell mit dem "Angstgegner" zeichnet Bundestrainer Joachim Löw zum 100. Mal für das DFB-Team verantwortlich. Nationalelf-Debütant Roman Weidenfeller, Torhüter von Borussia Dortmund, muss auf seinen ersten Einsatz zwischen den Pfosten warten.

Bundes-Torwarttrainer Andreas Köpke
Hat eine hohe Meinung von Weidenfeller: Bundes-Torwarttrainer Andreas Köpke.
© picture allianceZoomansicht

Bundes-Torwarttrainer Andreas Köpke gab am Dienstag Stammkeeper Manuel Neuer gegen Italien eine Einsatzgarantie. Ob und wann Neuling Roman Weidenfeller zu seinem Debüt auf dem Platz für das DFB-Team kommt, ließ Köpke offen.

Nichtsdestotrotz ist der Europameister von 1996 von Weidenfellers Qualitäten überzeugt. "Roman spielt sehr, sehr lange Zeit auf sehr hohem Niveau", so Köpke, "er hat sich die Nominierung verdient."

Trotz Weidenfellers Einladung zum Klassiker-Doppelpack müssten sich die Konkurrenten wie Marc-André ter Stegen oder Ron-Robert Zieler laut Köpke nicht sorgen, dass die Türe für sie endgültig zugeschlagen wäre im Vorfeld der WM 2014 in Brasilien. "Keiner ist raus aus der Verlosung. Die Leistung im Verein ist ausschlaggebend", so Köpke. Allerdings könne sich der Bundes-Torwarttrainer exakt die Konstellation mit Weidenfeller als "zweitem oder drittem Torhüter" für Brasilien vorstellen und verwies auf die guten Erfahrungen mit Routinier Jörg Butt in Südafrika 2010. Wie der Bayern-Keeper damals würde sich Weidenfeller mit einer solchen Rolle anfreunden können: "Ich stelle mich ganz in den Dienst der Mannschaft."

Bilder aus der Geschichte der Nationalmannschaft
Das deutsche Nationalelf-Trikot im Wandel der Zeit
Rudi Völler, Lukas Podolski, Fritz Walter
Damals und heute

Lange Zeit kam das deutsche Trikot im eher schlichten schwarz-weißen Design daher, zuletzt gewann die Farbe Rot bei der Gestaltung der DFB-Trikots an Bedeutung - wie bei der WM 2014. Doch das Heimtrikot des DFB für 2016 kommt wieder im schlichten Weiß daher, das Auswärtstrikot mit Revolutionärem.
© imago

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Weidenfeller fühlt sich im Kreise der Nationalmannschaft "sehr gut aufgenommen". Für ihn ging schon mit der Nominierung "ein Traum in Erfüllung", sagte der 33-Jährige, der zum ältesten Debütanten zwischen den Pfosten der deutschen Nationalmannschaft avancieren könnte. "Der i-Punkt ist schon, dass ich dabei bin und diese Wertschätzung vom Trainerstab erfahre."

Weidenfeller war auf der Pressekonferenz stark darauf bedacht, keine Ansprüche zu stellen, bedankte sich artig für das Vertrauen und die Wertschätzung des Trainerstabs und betonte sogar die Freude, die "Luft atmen zu dürfen" beim DFB-Team.

Käme Weidenfeller zu seinem ersten Einsatz mit dem Adler auf der Brust, wäre "es etwas ganz Besonderes", ein weiterer Traum würde für den BVB-Keeper wahr.

Köpke: "Keine Nachnominierungen"

Keine Neuigkeiten gab's derweil vom Trio der Angeschlagenen. Miroslav Klose (Schulter) kann nicht trainieren, die beiden grippekranken Legionäre Mesut Özil und Per Mertesacker weilen noch immer in der Wahlheimat England. Ihre Anreise zum Italien-Spiel bleibt fraglich. Köpke geht momentan davon aus, dass es selbst bei einem Ausfall des Trios keine Nachnominierungen geben werde.

Löw sieht Italien als Vorbild

Bundestrainer Löw blickt derweil vor seinem Jubiläum mit einigem Neid nach Italien und sieht die Squadra Azzurra auf dem Weg zum WM-Titel 2014 in Brasilien sogar als Vorbild. "Sie haben vielleicht das beste taktische Gespür. Eine Fehlerkette gibt es bei Italienern praktisch nie. Die werden nicht hektisch. Man kann sich von ihrer Coolness, von ihrer Cleverness und gnadenlosen Effizienz was abschauen", sagte Löw gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Die Italiener störe es auch "kein bisschen, wenn sie mal drei Bälle auf die Tribüne hauen müssen. Wir würden uns daran stören". Das DFB-Team liefe dann sogar Gefahr, "den Rhythmus zu verlieren".

Der viermalige Weltmeister Italien ist derweil so etwas wie ein Angstgegner des DFB-Teams. In einer langen Liste an Duellen finden sich die legendären WM-Halbfinals 1970 und 2006 sowie das bittere EM-Aus 2012. Balotellis Doppelschlag besiegelte das vorzeitige Ende des deutschen EM-Traums. 1923 stand man sich zum ersten Mal gegenüber. 31 Duelle gab es seitdem, 15-mal siegte die Squadra Azzurra, nur siebenmal Deutschland. Gegen Italien kommt die deutsche Mannschaft auf die bescheidene Siegquote von 22,6 Prozent. Nur gegen Brasilien (19 Prozent) hat Deutschland noch seltener gewinnen können.

"Daran denken wir nicht mehr", betont Löw im Rückblick auf das EM-Aus, "aber es ist klar, dass Spiele zwischen Deutschland und Italien aufgrund der Historie immer ganz spezielle Partien sind. Wenn zwei der großen Nationen aufeinandertreffen, ist die Brisanz immer besonders hoch."

Am Donnerstag reist der DFB-Tross nach Mailand, nach dem Prestigeduell gegen die Italiener, gegen die die deutsche Nationalmannschaft seit 18 Jahren in sechs Versuchen nicht mehr gewonnen hat, geht es am Samstag nach London weiter. Dort steht am Dienstag, dem 19. November der Klassiker gegen England in Wembley auf dem Programm.

 

kicker-sportmagazin

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