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13.10.2013, 14:15

Nationalelf: Khedira fehlt gelbgesperrt

Löw plant Änderungen für Schweden-Revanche

Die "Samba-Party" inklusive freiem Wochenende neigt sich für die deutschen Nationalspieler dem Ende entgegen, ab heute Abend rückt die Vorbereitung auf das letzte WM-Qualifikationsspiel am Dienstagabend in Solna gegen Schweden (20.45 Uhr, LIVE! auf kicker.de) in den Mittelpunkt. Bundestrainer Joachim Löw erinnerte daran, dass mit den Schweden noch eine Rechnung offen ist. Zudem kündigte er personelle Veränderungen an.

Deutschland vs. Schweden
"Ich habe das nicht vergessen!" Bundestrainer Joachim Löw will am Dienstag das 4:4 gegen Schweden von Berlin vergessen machen.
© imago

"Wir haben volles Vertrauen in unsere Spieler und wissen, dass sie auch das letzte Spiel hochmotiviert angehen werden. Jeder erinnert sich an das Hinspiel, in dem die Schweden in der zweiten Hälfte noch vier Tore geschossen haben", motivierte Löw seine WM-Frühbucher mit der Erinnerung an das 4:4-Drama von Berlin für die letzte Pflichtpartie vor der WM.

Neben der Revanche für das denkwürdige Spiel in Berlin geht es auch noch um die Verteidigung einer Serie. Denn noch nie hat eine DFB-Auswahl ein Auswärtsspiel im Rahmen einer WM-Qualifikation verloren. Dies soll auch nach dem Dienstagabend Bestand haben.

Und für die Spieler geht es in Solna auch darum, ihre Chancen auf eine WM-Teilnahme zu wahren oder zu verbessern. "Es geht schon die ganze Zeit auch um einzelne Tickets. Jeder will sich zeigen und beweisen im Spiel und im Training", sagte Chelseas Andre Schürrle, der seine Karten mit einem guten Irland-Spiel verbesserte und wie Sami Khedira und Özil als Torschütze glänzte.

Rund 40 Namen sollen in Löws Notizblock als mögliche WM-Fahrer stehen. Davon sind allerdings etliche Spieler gesetzt, ihr Mitwirken am Zuckerhut gilt, vorausgesetzt die Gesundheit spielt auch im Jahr 2014 mit, als gesichert. Andere wiederum müssen sich zeigen, um noch auf den WM-Zug aufzuspringen.

Kruse erster Kandidat für die Startelf

Max Kruse gegen Damien Delaney
Max Kruse (li.), hier gegen Irlands Delaney, könnte gegen Schweden in die Startelf rücken.
© imagoZoomansicht

Einige dieser Kandidaten könnten bereits in Schweden eine Möglichkeit bekommen. "Es kann durchaus sein, dass ich die eine oder andere Position verändere", kündigte Löw an.

Als einer der ersten Kandidaten für die Startelf gilt Mönchengladbachs Max Kruse. Mit der Einwechslung des 25-Jährigen in der Schlussphase des Irland-Spiels gab Löw einen dementsprechenden Fingerzeig. Kruse würde die zentrale Sturmposition einnehmen, so dass Arsenals Mesut Özil wieder als "echter Zehner" und nicht als "falscher Neuner" fungieren könnte. Bastian Schweinsteiger wird in seinem 100. Länderspiel zudem die zentrale Defensiv-Rolle übernehmen, da Real Madrids Sami Khedira in Schweden gelbgesperrt sicher fehlen.

Zumindest auf einen Teileinsatz können Dortmunds Mats Hummels sowie Schalkes Julian Draxler hoffen. Auf eine Komplettrotation wird Löw aber verzichten. "Wir werden das Spiel professionell angehen. Wir haben nichts zu verschenken", versprach Löw.

 
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weitere Infos zu M. Kruse

Vorname:Max
Nachname:Kruse
Nation: Deutschland
Verein:Werder Bremen
Geboren am:19.03.1988

WM-Qualifikation Europa - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Deutschland36:1028
 
2Schweden19:1420
 
3Österreich20:1017
 
4Irland16:1714
 
5Kasachstan6:215
 
6Färöer4:291