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16.05.2018, 19:05

Hertha BSC trifft im Endspiel auf Schalke 04

Watzke schaut genau zu: Dortmund verpasst kleines Wunder!

Für die U 19 von Borussia Dortmund ist im Halbfinale Endstation: Das 3:1 im Rückspiel gegen Hertha BSC reichte nach der deutlichen Niederlage in Berlin nicht, um das Finalticket zu lösen. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke war dennoch zufrieden.

Er verfolgte das Halbfinal-Rückspiel natürlich live vor Ort: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
Er verfolgte das Halbfinal-Rückspiel natürlich live vor Ort: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.
© imagoZoomansicht

Bereits am Dienstag waren die A-Junioren des FC Schalke 04 ins Endspiel eingezogen, tags darauf wurde der zweite Finalist gesucht. Auf dem BVB-Trainingszentrum Brackel wartete auf die Hausherren allerdings eine Mammutaufgabe, das Hinspiel in der Hauptstadt war schließlich mit 0:4 verloren gegangen. Bei der Aufholjagd mithelfen sollte unter anderem Kopacz, der jüngst einen Profivertrag in Stuttgart unterzeichnet hatte. In der Startelf der Berliner fand sich Dardai-Sohn Palko.

Den besseren Start erwischte die Borussia, die nach zwei Minuten in Person von Osterhage den Pfosten traf. Anschließend übernahmen die Gäste das Kommando, Jastrzembski ließ allerdings den ersten Hochkaräter leichtfertig liegen (7.). Auch in der Folge war es der pfeilschnelle Berliner Angreifer, der der BVB-Hintermannschaft ordentlich Kopfzerbrechen bereitete. In Führung ging dann aber überraschend die Heimelf: Wanners Flanke an den zweiten Pfosten fand Pena-Zauner, der punktgenau ins lange Eck vollstreckte - 1:0 (21.).

Schreck-Moment für Hertha

Kurz vor der Pause folgte noch ein Schreck-Moment für die Hertha: Keeper Smarsch traf beim Herauslaufen Innenverteidiger Baak mit dem Knie sehr unglücklich am Kopf. Kurz darauf musste der benommene Verteidiger durch Kastrati ausgetauscht werden (44.). Am "Sport1"-Mikrofon lobte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke im ersten Abschnitt derweil die Gäste für die "unglaubliche körperliche Präsenz". Große Hoffnung hatte auch er nach dem Hinspiel nicht mehr, stellte aber klar: "Wenn wir heute gewinnen würden, wäre das schon mal ganz ok."

Der 58-Jährige gestand auch ein, dass Ruhrrivale Schalke "in diesem Jahr in der U 19 schon das Maß aller Dinge" sei. Und wie schätzt er Kopaczs Chancen beim VfB ein? In diesem Alter hänge das "von vielen Faktoren ab". Der 18-Jährige habe aber fraglos "fußballerisch eine Menge drauf".

Aydinel macht's spannend

Nach dem Wechsel erhöhten die Dortmunder, auch unter den Augen der ehemaligen Profis Oliver Kirch, Patrick Owomoyela und Kevin Großkreutz, den Druck. Zu selten fanden die Westfalen aber den direkten Weg zum Tor. Die Hertha konzentrierte sich darauf, das Ergebnis zu verwalten. Lange ging das allerdings nicht gut: Erst traf BVB-Kapitän Schwermann die Latte, wenig später zeigte Referee Justus Zorn für ein Foul an Joker Bulut auf den Punkt. Torjäger Aydinel trat an und verwandelte humorlos ins rechte untere Eck - 2:0 (72.).

Kopacz traumhaft in den Winkel

Kurz darauf unterbrach Schiedsrichter Zorn dann die Partie, weil ein Gewitter aufzog. Acht Minuten später ging's weiter: Bei einer Doppelchance hatte Dortmunds Kilian das dritte Tor auf dem Fuß, vor der Linie klärte die Hertha aber im Verbund (79.). Dann musste Zorn erneut reagieren, das Unwetter ging erst so richtig los. Fast eine halbe Stunde wurde das Spiel unterbrochen. Doch Dortmund steckte deswegen nicht auf: In der 84. Minute ließ Besong den Ball von der Brust abtropfen, woraufhin Bald-Stuttgarter Kopacz das Leder in den Winkel nagelte. Nun fehlte nur noch ein Tor, um das kleine Wunder zu schaffen. Ein Berliner Konter beendete diesen Traum aber schließlich: Kiprit stellte frei vor Unbehaun den 3:1-Endstand her (88.).

Damit war der erste U-19-Finaleinzug in Herthas Geschichte perfekt, das Endspiel gegen Schalke 04 steigt am 27. Mai.

msc

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© imago/Getty Images

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