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08.09.2014, 19:34

Fewster, der tragische Held

1:1 gegen England: Werner rettet Remis

Vor wenigen Wochen gewann die deutsche U 19 die Europameisterschaft in Ungarn. Spieler wie Marc Stendera, Julian Brandt, Niklas Stark oder Davie Selke waren die Garanten des Erfolgs, doch nun muss sich ein neuer Jahrgang bewähren. Am Dienstag wurde in Oberhausen getestet und im Klassiker gegen England ein 1:1 erreicht.

Volle Konzentration: Leroy Sane (li.) am Ball.
Volle Konzentration: Leroy Sane (li.) am Ball.
© Getty ImagesZoomansicht

Bundestrainer Marcus Sorg verfügt aktuell nicht über die ganz große Anzahl an Spieler, die schon Bundesliga gespielt haben. Prominentester Name ist Timo Werner vom VfB Stuttgart, der auch beim 3:2-Erfolg über die Niederlande der herausragende Akteur auf dem Platz war.

Dennoch bleibt die Tatsache bestehen, dass die Mannschaft frisch zusammengestellt wurde und es ihr daher an Automatismen fehlt. Das zeigte sich auch ziemlich deutlich im Klassiker gegen England. Die DFB-Auswahl erspielte sich zwar im Niederrheinstadion zu Oberhausen rasch ein optisches Übergewicht, trat offensiv aber im Grunde nicht in Erscheinung. Besser machten es die Briten, die stabil standen und immer wieder gefährliche Konter fuhren. Ein folgenschwerer Fehler von Mahmoud Dahoud bescherte den "Three Lions" die Führung: Bradley Fewster nutzte das gekonnt aus und erzielte cool das 1:0 (37.).

Nach dem Seitenwechsel nahm die Begegnung Fahrt auf, blieb aber dennoch umkämpft und intensiv. Viel spielte sich daher im Mittelfeld ab, doch ab und an wurde es vor den Toren turbulent. So auch in der 59. Minute: Boubacar Barry schaltete sich auf der rechten Seite geschickt in einen Angriff mit ein und bediente anschließend Werner, der aus Nahdistanz den nicht unverdienten Treffer zum 1:1-Ausgleich markierte.

Das war der Auftakt zu einer unterhaltsamen Phase, in der Fewster weiter für die Schlagzeilen sorgte. Der Mann des FC Middlesbrough tauchte in der 65. Minute frei im deutschen Sechzehner auf, wurde dort von Steggen Nkansah gefoult und bekam einen berechtigten Elfmeter zugesprochen. Die Krux an der Sache dabei war, dass Fewster anschließend an den eigenen Nerven scheiterte und gegen Marius Funk vergab (66.). Und auch danach gönnte sich die faire Partie keine große Verschnaufpause und blieb bis zum Ende packend, wenngleich keine weiteren Toren fielen und es letztlich beim leistungsgerechten Remis blieb.

Für die deutschen Junioren war es der letzte Test vor dem Miniturnier in der ersten Runde der Qualifikation zur EM ab dem 5. Oktober.

 

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