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31.12.2012, 14:44

Internationales U-19-Turnier im Glaspalast

Top-Talente in Sindelfingen

Am 4. und 5. Januar treffen sich international herausragende U-19-Fußballtalente zu einem Kräftemessen auf allerhöchstem Niveau. Für DFB-Sportdirektor Robin Dutt ist die Bedeutung des Mercedes-Benz Junior-Cups in Sindelfingen gar nicht hoch genug einzuschätzen.

Robin Dutt
Erwartet kommdende A-Nationalspieler im Sindelfinger Glaspalast: DFB-Sportdirektor Robin Dutt.
© picture-allianceZoomansicht

"Ich glaube, dass das Turnier aus fußballerischer Sicht noch mehr an Bedeutung gewonnen hat, weil wir inzwischen in der Ausbildung so viele gute Talente haben in Deutschland, dass Du alle gar nicht mehr spielen lassen kannst auf einem ganz hohen Niveau. Deswegen bist Du ja fast froh, wenn wir traditionell gute Turniere haben", erklärt Dutt.

Auf welchem Top-Niveau sich das Turnier bewegt, zeigt alleine die Tatsache, dass mit Sami Khedira, Mario Gomez, Mesut Özil, Benedikt Höwedes, Marcel Schmelzer und Manuel Neuer sechs ehemalige Junior-Cup-Teilnehmer zum aktuellen Stamm der deutschen Nationalmannschaft gehören. Und auch beim 23. Junior Cup wird das Niveau wieder auf Weltformat sein, da ist sich Robin Dutt ganz sicher: "Wenn man die Namen hier auf dem Plakat liest, das spricht ja für sich selbst, das sind absolute Top-Vereine, internationale Top-Vereine, so wie man es hier eigentlich gewöhnt ist. Ich begleite dieses Turnier ja auch schon in verschiedenen Funktionen seit 23 Jahren und es war an sich immer top besetzt und auch dieses Mal sind wieder absolut namhafte Mannschaften dabei. Mir hat es immer Spaß gemacht und auch der Termin ist ganz gut, denn nach Weihnachten und Neujahr freut sich immer jeder, wenn er auch mal wieder ein bisschen Fußball schauen kann."

Nach Weihnachten und Neujahr freut sich immer jeder, wenn er auch mal wieder ein bisschen Fußball schauen kann.Robin Dutt

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Bei einem Teilnehmerfeld, das Fußball der Extraklasse verspricht: Die Lokalmatadore des VfB Stuttgart messen sich mit den Nachwuchsteams von Titelverteidiger Mainz 05, Schalke 04 und Borussia Dortmund. Dazu kommen mit Dinamo Zagreb, dem FC Kopenhagen, Lazio Rom und Manchester United internationale Top-Mannschaften.

"Ich glaube, wir werden hier am 4. und 5. Januar den einen oder anderen A-Nationalspieler sehen, der vielleicht jetzt noch in gar keiner U-Nationalmannschaft spielt. Du hast nicht immer nur diesen klassischen Werdegang wie beispielsweise ein Mario Götze. Der war ganz früh in einer DFB-U-Nationalmannschaft und ist komplett die Jahrgänge durchgegangen. Wir haben aber auch einen André Schürrle, der ist erst in der U 19 von Ludwigshafen in das Nachwuchsleistungszentrum nach Mainz gewechselt" skizziert Dutt beispielhaft zwei Werdegänge und schiebt nach: "Und dann hast Du auch noch A-Nationalspieler drin, die in gar keiner U-Mannschaft gespielt haben. Ich bin mir sicher, dass wir da wieder Spieler sehen werden, die jetzt noch in keiner U-Mannschaft sind, aber später Bundesliga- und Nationalspieler werden."

31.12.12
 
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