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29.10.2012, 22:34

A-Junioren: Wölfe stolpern, Königsblau weiter oben

FCB: Mit Green-Doppelpack an die Spitze

Der 9. Spieltag hat den Bayern die Tabellenführung zurückgebracht: Die Partie, die live im TV übertragen wurde, gewann der FCB mit 3:1. Verfolger 1860 München musste hingegen zuschauen: Der Wintereinbruch sorgte für die ersten Spielabsagen. Unterdessen hat Werder im Norden zu den Wölfen aufgeschlossen, im Westen regiert auch weiterhin Königsblau.

Mirko Votava, U-19-Trainer Werder Bremen
Er hat mit seiner Mannschaft zum Spitzenreiter Wolfsburg aufgeschlossen: Mirko Votava, Trainer von Werder Bremen.
© Getty Images

Wolfsburg reißt der Faden und die Serie

Im Norden ließ der VfL Wolfsburg erstmals nach fünf Siegen Punkte liegen. Holstein Kiel forderte dem Tabellenführer besonders im zweiten Durchgang alles ab und erreichte letztlich ein 3:3. Dabei lief die Partie für den VfL zunächst nach Plan: Park (28.), Julian Brandt (56.) und Bülbül (62.) sorgten für eine komfortable 3:0-Führung der Niedersachsen. Doch dann drehten die Störche auf und verkürzten durch einen Petrick-Treffer auf 1:3 (64.). "Nach diesem Treffer wie aus dem Nichts ist unser Faden gerissen", beschrieb VfL-Coach Dirk Kunert, was nach dem Gegentor passierte. Denn in der Schlussphase traf Akdogan gleich zwei Mal (72., 86.), sicherte seiner Mannschaft einen Zähler und sorgte dafür, dass sich das Remis für Wolfsburg wie eine Niederlage anfühlte.

Spieltag & Tabelle

Verstärkt wurde dieses Gefühl durch einen Dreier von Verfolger Bremen. Werder gewann die Partie beim Schlusslicht Halle mit 3:1 und ist nun punktgleich mit den Wölfen. Zwar ging der HFC nach einem Tor von Weiske (10.) mit einer knappen 1:0-Führung in die Pause, doch Schwede (46.), Breustedt (65.) und Zander (87.) drehten die Partie zugunsten der Bremer. Ärger brachte bei Halle nicht nur die verspielte Führung, sondern auch die Gelb-Rote Karte von Koplin, der nur 21 Minuten nach seiner Einwechslung nach wiederholtem Foulspiel den Platz verlassen musste (82.).

Das dritte Topteam der Staffel, der FC St. Pauli, bekam nicht die Chance, den Anschluss an die beiden Mannschaften zu halten. Die Partie der Kiez-Kicker in Chemnitz musste aufgrund von Schneefällen abgesagt werden.

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Verfolger wechseln die Plätze

In der Weststaffel ist Schalke auch weiterhin das tonangebende Team. Die Knappen gewannen ihr Duell gegen Arminia Bielefeld mit 3:1. Meyer (4.) und Harder mit einem Doppelpack (10., 17.) sorgten bereits in der Anfangsphase für eine deutliche 3:0-Führung. Doch Schierbaum (24.) verkürzte auf 1:3 und hielt die Hoffnung der Arminen damit am Leben. "In so einer Situation hat der Gegner nochmal mehr Selbstvertrauen. Er geht mit einem 1:3 in die Halbzeit und denkt, da geht noch was", analysierte Schalkes Trainer Norbert Elgert den Gegentreffer vor der Pause. Die Überraschung blieb aber aus: Zwar vergaben die Königsblauen im zweiten Durchgang zahlreiche Chancen, doch auch Bielefeld konnte S04-Keeper Leifhelm nicht mehr überwinden.

Spieltag & Tabelle

Bei den Verfolgern gab es einen Positionswechsel: Der VfL Bochum, vor dem Spieltag nur einen Zähler hinter Schalke, verlor sein Derby beim MSV Duisburg mit 2:1. Kleinpaß (13.) und Schiebener (67.) markierten die Tore für den MSV. Der Bochumer Anschlusstreffer durch Spies in der 90. Minute kam zu spät. "Duisburg war kein übermächtiger Gegner. Bei uns hat heute aber der unbedingte Wille zum Sieg gefehlt", analysierte Dariusz Wosz die erste Saisonniederlage der Bochumer, die seine Elf auf den dritten Tabellenplatz abrutschen lässt.

Zweiter ist nun der 1. FC Köln, der sein Derby gegen Alemannia Aachen mit 3:2 gewann. Tkacz sorgte mit seinem Treffer in der siebten Minuten für einen perfekten Start der Aachener, doch Yegenoglu glich die Führung bereits sechs Zeigerumdrehungen später aus. La Monica (46.) und Gerhardt (75.) drehten die Partie dann endgültig. Drei Minuten vor Schluss gelang Muadi Ngonge zwar noch der Anschlusstreffer, mehr war für die Alemannia aber nicht drin.


Live-Spiel auf hohem Niveau

Eiskalt vor dem Tor: Bayerns Julian Green (re.) schlug in Großaspach gleich zweimal zu.
Eiskalt vor dem Tor: Bayerns Julian Green (re.) schlug in Großaspach gleich zweimal zu.
© getty imagesZoomansicht

Für die Junioren des VfB Stuttgart und des FC Bayern München bot der neunte Spieltag eine besondere Partie: Nicht nur, dass es im direkten Duell um die Tabellenspitze ging, das Spiel wurde auch live im TV übertragen. Vor 2600 Zuschauern lieferten sich beide Teams in Großaspach ein Duell auf hohem Niveau. Yalcin brachte den VfB nach 26 Minuten in Führung. Nachdem der aus seinem Kasten geeilte FCB-Keeper Zingerle Stuttgarts Angreifer Lohkemper zunächst noch stoppen konnte, traf der Kapitän der Schwaben überlegt ins verwaiste Tor. Doch der Bayern-Nachwuchs benötigte nur vier Zeigerumdrehungen für eine Reaktion. Green traf nach einem schön über den rechten Flügel vorgetragenen Angriff über Sieghart und Sallahi fulminant ins kurze Eck.

Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie intensiver. Beide Mannschaften suchten die Zweikämpfe und forderten damit den Schiedsrichter, der das Spiel aber gut im Griff hatte. In der 63. Minute ging der FCB in Führung. Friesenbichlers Schuss konnte Vlachodimos nur abwehren, Markoutz schob den Abpraller zum 2:1 über die Linie. Einen Aufreger gab es in der 77. Minute: Green leitete eine Flanke per Kopf auf Markoutz weiter, der erneut traf, dabei allerdings im Abseits stand. Somit brachte ein Alleingang von Green in der 84. Minute den 3:1-Endstand. Die Bayern übernehmen damit wieder die Führung und verbannen Stuttgart auf Rang zwei.

Bei den Münchner Löwen ruhte hingegen am Wochenende der Ball. Der Wintereinbruch hatte den Platz im Breisgau unbespielbar gemacht. Und auch das Aufeinandertreffen zwischen dem FC Augsburg und dem Karlsruher SC fiel dem Wetter zum Opfer.

Unterdessen konnte das Überraschungsteam der Staffel, der FSV Frankfurt, den nächsten Dreier einfahren. Die Frankfurter gewannen mit 2:0 beim Nachwuchs des 1. FC Nürnberg und entschieden die Partie bereits innerhalb der Anfangsphase. Kaffenberger brachte den FSV nach fünf Minuten per Foulelfmeter in Front, Nefiz legte fünf Zeigerumdrehungen später nach. Zwar mussten die Frankfurter die Schlussphase nach einer Gelb-Roten Karte gegen Pejic (67.) in Unterzahl bestreiten, doch letztlich blieb es beim Sieg des Aufsteigers. Der rückt damit auf den vierten Platz vor, während den Nürnbergern auch weiterhin die Rote Laterne leuchtet.

29.10.12
 
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