Dabei hatten die Gäste aus Stuttgart im Berliner Amateurstadion vor 1320 Zuschauern mehr vom Spiel und auch die besseren Chancen. "Die Stuttgarter waren besonders in der ersten Halbzeit spielerisch besser. Wir hatten das nötige Quäntchen Glück auf unserer Seite und konnten uns außerdem auf unseren Torhüter Marius Gersbeck verlassen, der gleich mehrere Großchancen vereiteln konnte", meinte Hertha-Trainer Andreas Thom.
Vor den Augen von Hertha-Manager Michael Preetz und Präsident Werner Gegenbauer, DFB-Sportdirektor Matthias Sammer sowie VfB-Manager Fredi Bobic gelang Berlin fünf Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit das 1:0. Eine scharfe Hereingabe von Junior Ebot-Etchi konnte VfB-Keeper Mujezinovic nicht festhalten, Ademi schob zum 1:0 ein.
Zu Beginn des zweiten Durchgangs drückte der VfB auf den Ausgleich, doch Torjäger Timo Werner, der schon in Hälfte eins eine gute Möglichkeit ausließ, scheiterte dreimal hintereinander an Berlins Torhüter Gersbeck. Gegen eine am Ende entblößte Stuttgarter Abwehr machte der eingewechselte Vincent Rabiega in der Nachspielzeit den 2:0-Sieg der Hertha und damit die Meisterschaft perfekt.
Hertha-Kapitän Anthony Syhre bekam von Dr. Hans-Dieter Drewitz, DFB-Vizepräsident für Jugendfußball, die Meisterschafts-Trophäe überreicht.