| Vorname: | Marvin |
| Nachname: | Schwäbe |
| Nation: | Deutschland |
| Verein: | Eintracht Frankfurt |
| Geboren am: | 25.04.1995 |
So könnten die etwa gleich starken Torhüter Oliver Schnitzler (Leverkusen) und Marvin Schwäbe (Frankfurt) bald den Trend junger deutscher Schlussmänner in der Bundesliga fortsetzen. Unter den Feldspielern zählen die Innenverteidiger Marvin Sarr und Niklas Süle ebenso wie deren auch als Sechser einsetzbarer Kollege Marc Oliver Kempf zum Kreis derer, die fußballerisch, körperlich und mental am komplettesten sind. Ihr Weg in den Profifußball scheint ebenso vorgezeichnet wie im Mittelfeld der von Kapitän Leon Goretzka, der wohl bereits kommende Saison in Bochum Profiluft schnuppert.
Auch Julian Brandt schickt als jüngerer Jahrgang bereits einen robusten Körper ins Rennen, der das enorme Tempo seiner Dribblings nicht drosselt. Eine Frage der Zeit, wann er oben anklopft. Mit ihrer Technik und Kreativität könnten Schalkes Max Meyer (mit drei Toren bester EM-Torschütze) wie Frankfurts Marc Stendera in Götzes Fußstapfen treten - sofern beide die Faktoren Körper und Konstanz stabilisieren. Linksverteidiger Jeremy Dudziak, im Verein Zehner, muss seine ideale Position hingegen noch finden.
Alle anderen Kandidaten schleppen noch Fragezeichen mit sich herum. So muss sich zeigen, ob Torjäger Said Benkarit nur in einem Tief steckt oder ob die Handlungsschnelligkeit des Dortmunders fürs höchste Level nicht reicht. Bei Rechtsverteidiger Pascal Itter wie Maximilian Dittgen ist die Technik noch limitierender Faktor. Niko Brandenburger muss körperlich noch zulegen. "Sie stellen in ihrem Alter europäisches Topniveau dar", attestiert Sportdirektor Matthias Sammer, "viele haben sehr gute Perspektiven."
Michael Pfeiffer