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27.01.2012, 11:53

"Keine Lust auf den permanenten Druck"

Dieter Eilts hat den Profifußball abgehakt

Einen Trainer Dieter Eilts wird es im Profibereich nicht mehr geben. Das erklärte der 47-Jährige anlässlich der offiziellen Rückkehr zu seinem Stammverein Werder Bremen, bei dem er eine Aufgabe im Jugendbereich übernehmen wird.

Dieter Eilts
Genug vom Profisport: Dieter Eilts widmet sich dem Kinder- und Jugendfußball.
© imago

Entscheidung nach dem Hansa-Engagement

Dieter Eilts ist zurück bei Werder Bremen. Pizarro & Co. und die Bundesliga sind für den Europameister von 1996 aber kein Thema, er wird sich in der neuen Fußballschule des Bundesligisten um 6- bis 13-Jährige kümmern. Nach seiner aktiven Laufbahn hatte Eilts als Trainer die U19- und U21-Teams des DFB betreut und war anschließend für rund vier Monate beim Zweitligisten Hansa Rostock unter Vertrag.

Ich habe nach Rostock gemerkt, was ich nicht mehr will, und das war der Profi-Bereich. Ich habe keine Lust mehr auf den permanenten Druck, dem man unterzogen wird.Dieter Eilts


"Meine Trainerkarriere habe ich direkt nach meinem Engagement in Rostock ad acta gelegt", erklärte Eilts nun seine damals getroffene Entscheidung: "Ich habe nach Rostock gemerkt, was ich nicht mehr will, und das war der Profi-Bereich. Ich habe keine Lust mehr auf den permanenten Druck, dem man unterzogen wird."

Anfang 2011 stieg Eilts bereits beim VfL Oldenburg als Jugendkoordinator ein. Im Seniorenbereich sind die Niedersachsen nur mäßig erfolgreich, leisten aber eine gute Jugendarbeit: Die U19 spielt derzeit in der Bundesliga Nord/Nordost, die U17 hat gute Aussichten, in die höchste Spielklasse aufzusteigen. Seine Aufgabe in Oldenburg wird Dieter Eilts neben seinem neuen Engagement für den SV Werder fortsetzen

Der Spaß soll im Vordergrund stehen

Als Leiter der neu installierten Fußballschule geht es dem 31-maligen Nationalspieler allerdings nicht um Talentförderung und -sichtung, "der Spaß und nicht der Leistungsdruck soll im Vordergrund stehen." Entsprechend geht Eilts an seinen neuen Job heran: "Ich freue mich riesig auf meine neue Aufgabe bei Werder. Wie schon in der Vergangenheit macht es mir sehr viel Spaß mit Kindern zusammenzuarbeiten. Den Spaß und die Freude, die ich am Fußball habe, möchte ich gerne an sie weitergeben und sie somit für unseren Sport begeistern."

 

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