Im Endspiel gegen den Hamburger SV ließen die Mainzer, die erst vor wenigen Tagen ihren Trainer Lars Voßler verloren, weil dieser als Assistent in die Profiabteilung aufrückte, von Anfang an keine Zweifel an ihrem Sieg aufkommen. Dominik Jolic brachte den FSV in Front, Toni Reljic legte kurz darauf das 2:0 nach. Mit dem dritten Tor durch Kapitän Fabian Kalig war die Begegnung entschieden, Bazier Sharifi konnte für den HSV nur noch den Ehrentreffer erzielen.
Im Halbfinale waren die vier deutschen Teilnehmer des Turniers bereits unter sich: Neben dem VfB Stuttgart zog auch der SC Freiburg als bis dahin einzige ungeschlagene Mannschaft in die Vorschlussrunde ein. Doch gegen den Hamburger SV blieben die Breisgauer erstmals im Turnier ohne Torerfolg. Ein torloses Remis war die Folge, im folgenden Neunmeterschießen behielten die Hamburger mit 3:1 die Oberhand. Mit dem gleichen Ergebnis, allerdings nach regulärer Spielzeit, hatte sich zuvor schon Mainz gegen die Lokalmatadore des VfB Stuttgart durchgesetzt.
Die internationalen Gäste landeten auf den weiteren Plätzen. Lechia Danzig als Vertreter des EM-Co-Gastgebers Polen sicherte sich Rang fünf durch ein 1:0 im Platzierungsspiel gegen Lazio Rom, Celtic Glasgow sicherte sich Platz sieben mit einem 2:0-Sieg über die U19-Auswahl der USA. Nur der vorletzte Rang also für die Schotten, dennoch wurde Celtics Jackson Irvine - gebürtiger Australier, der für die U19-Nationalmannschafts Schottlands im Einsatz ist - von kicker-Redakteur George Moissidis als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet. Bester Torwart wurde der deutsche U18-Nationaltorwart Florian Stritzel vom Hamburger SV.