Im Heimspiel gegen den FC Bayern München musste der Spitzenreiter Eintracht Frankfurt die dritte Saisonniederlage hinnehmen. "Der FC hat einige gute Spieler in seinen Reihen, das darf man keinesfalls unterschätzen", hatte Frankfurts Nachwuchskoordinator Holger Müller vor der Partie davor gewarnt, sich von dem neunten Tabellenplatz der Münchener blenden zu lassen. Doch letztlich verloren die Frankfurter mit 0:1. Biankadi erzielte nach 16 Minuten den Goldenen Treffer zum knappen Bayern-Erfolg. Der FCB-Nachwuchs rückt nach dem dritten Sieg in Folge auf den achten Rang vor, während die Frankfurter aufgrund des deutlichen Polsters weiterhin auf dem Spitzenplatz liegen.
Dass der Vorsprung der Eintracht nur auf drei Zähler geschrumpft ist, verdankt die Bindewald-Elf dem Karlsruher SC. Denn die Badener schlug die Münchner Löwen, die zuvor der ärgste Verfolger des Spitzenreiters waren: Beim 1:3 in Karlsruhe musste der TSV 1860 die erste Auswärtsniederlage der Saison hinnehmen. Marton brachte die Gastgeber mit einem Doppelpack bereits im ersten Durchgang auf Kurs (29., 33.). Zwar gelang Ott nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer (49.), doch Frank sorgte mit dem 3:1 in der 71. Minute dafür, dass der siebte KSC-Sieg nicht mehr in Gefahr geriet.
Die Patzer der beiden Top-Teams nutzten der VfB Stuttgart und der 1. FC Nürnberg. Die Stuttgarter schickten 1899 Hoffenheim mit einer deutlichen 1:4-Niederlage wieder auf die Heimreise. Nach elf Minuten brachte Kimmich die Schwaben per Foulelfmeter in Front. Erst nach der Pause konnten Werner (48.), Lohkemper (51.) und Akkaya (55.) die Führung in sieben starken Minuten auf 4:0 hochschrauben. "In dieser Phase haben wir uns in der Defensive etwas merkwürdig verhalten", ärgerten den TSG-Trainer Jens Rasiejewski nach der Partie die drei Gegentore. Selkes Treffer in der 64. Minute kam zu spät, um bei den Hoffenheimern noch einmal für Hoffnung zu sorgen. "Wir haben das Moment derzeit nicht auf unserer Seite", lautete das Fazit des Trainers nach zuletzt fünf sieglosen Spielen und drei Niederlagen in Folge. Stuttgart rückt mit dem siebten Saisonsieg auf den zweiten Rang vor und ist damit vorerst Frankfurt-Verfolger Nummer eins, allerdings dicht gefolgt von den punktgleichen Nürnbergern.
Denn der FCN gestaltete seinen Ausflug zum FSV Frankfurt torreich und gewann bei den Hessen mit 6:0. Schreiber brachte die Franken nach elf Minuten auf die Siegerstraße, Eberl (27.), Öztürk (30.) und Weimar (37.) sorgten für einen komfortablen 4:0-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Köpke per Foulelfmeter auf 5:0 (48.), ehe Stark mit dem sechsten Nürnberger Treffer den Schlusspunkt setzte. Während sich Nürnberg über den dritten Tabellenplatz freuen darf, wartet der FSV auch nach dem zwölften Spiel auf den ersten Saisondreier und liegt mit 50 Gegentoren und nur zwei Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.
Nur knapp davor rangiert der SGV Freiberg. Die Schwaben verpasten beim Debüt des neuen Trainers Anto Markovic den ersten Sieg nur knapp. Im Heimspiel gegen Unterhaching musste der SGV den 1:1-Ausgleich durch einen Foulelfmeter erst in der Nachspielzeit hinnehmen. Virit hatte in der 23. Minute die Führung für die Freiberger erzielt, die einem zweiten Tor in der Folge mehrfach nah waren. Doch der Treffer fiel nicht, und so nutzte Nappo in letzter Minute vom Punkt die Chance auf den Ausgleich.
| Pl. | Verein | Tore | Pkte. | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | ![]() | Eintracht Frankfurt | 30:11 | 27 |
| 2 | ![]() | VfB Stuttgart | 36:14 | 24 |
| 3 | ![]() | 1. FC Nürnberg | 25:18 | 24 |
| 4 | ![]() | 1860 München | 30:18 | 23 |
| 5 | ![]() | 1. FSV Mainz 05 | 24:15 | 21 |
| 6 | ![]() | Karlsruher SC | 21:13 | 21 |
| 7 | ![]() | FC Augsburg | 18:13 | 19 |
| 8 | ![]() | Bayern München | 25:17 | 18 |
| 9 | ![]() | 1899 Hoffenheim | 21:20 | 17 |
| 10 | ![]() | SpVgg Greuther Fürth | 19:21 | 15 |
| 11 | ![]() | SpVgg Unterhaching | 19:29 | 15 |
| 12 | ![]() | SC Freiburg | 18:23 | 9 |
| 13 | ![]() | SGV Freiberg | 8:36 | 3 |
| 14 | ![]() | FSV Frankfurt | 4:50 | 2 |