Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

07.11.2011, 10:38

A-Junioren Nord: Wolfsburg, Rostock, Cottbus lassen Federn

HSV schüttelt Wölfe weiter ab

Es ist schon fast langweilig: Auch das neunte Spiel gewannen die A-Junioren des HSV, die nun neun Punkte Vorsprung haben. Denn den Verfolgern fehlt die Konstanz: Wolfsburg patzte schon am Samstag, Cottbus und Rostock am Sonntag. Letztere nach eigener Führung noch hoch gegen Bremen, das Platz drei übernahm.

- Anzeige -
Marvin Kleihs (VfL Wolfsburg U 19), Kai Druschky (Union Berlin U19)
Ein umkämpftes Duell ohne Gewinner: Marvin Kleihs (Wolfsburg) und Kai Druschky (Berlin).
© imago Zoomansicht

Der Hamburger SV bleibt weiterhin ohne Punktverlust. Bei Hertha 03 Zehlendorf gewannen die Hanseaten mit 2:0 und bauten so ihre imposante Siegesserie weiter aus. Das Team von Otto Addo tat sich lange Zeit schwer gegen die Berliner, ehe Akdogan in der 59. Minute zur Führung traf. Danach war der Bann gebrochen, der HSV münzte seine Überlegenheit aber lediglich in einen weiteren Treffer um. Shirdel erzielte knapp 15 Minuten vor dem Ende das 2:0-Siegtor.

VfL verliert weiter an Boden

Der Tabellenzweite VfL Wolfsburg kam dagegen nicht über ein 1:1 gegen Union Berlin hinaus. Dadurch wächst der Rückstand auf den HSV auf neun Zähler an. In der ersten Hälfte bestimmte Union die Partie, ging durch Rehbein mit 1:0 in Führung (37.). Der VfL hatte Probleme ins Spiel zu finden und kam kaum zum Abschluss. Nach dem Seitenwechsel agierten die Jungwölfe dominanter und kamen so zum Ausgleich. Nach einem Foulspiel im Strafraum an Kleihs verwandelte Kapitän Hauck den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1 (70.). In der Schlussphase hatte Wolfsburg sogar noch Chancen das Spiel zu gewinnen, doch Bildirici, Behnke und Thielke scheiterten hintereinander mit ihren Versuchen. VfL-Coach Stephan Schmidt zeigte sich trotz des wachsenden Rückstandes auf den HSV zufrieden. "Es war für uns heute letztlich ein Punktgewinn, weil wir in der ersten Halbzeit nur schwer ins Spiel hineingekommen sind. Die Verletztensituation und die Doppelbelastung merkte man meiner Mannschaft schon an. Doch nach dem Rückstand haben wir wieder einmal Charakter gezeigt und waren zuletzt dem Siegtor nahe. Aber wir können mit dem Punkt gut leben."

Bremen zerstört Rostock und zieht vorbei

Zufrieden war auch Werder-Trainer Mirko Votava. Und er hatte nach dem eindrucksvollen 6:1 seiner Mannschaft bei Hansa Rostock auch allen Grund dazu. Nachdem Hansa vor nur 30 Zuschauern früh durch Adamyan mit 1:0 vorne lag, legten die Grün-Weißen los. Dimitrios Ferfelis hatte sich nach einer gelungenen Kombination in den Strafraum durchgetankt und war nur durch ein Foul am Ausgleich zu hindern. Den folgenden Elfmeter verwandelte der Gefoulte selbst - 1:1 nach neun Minuten. Kurz darauf besorgte Almpanis das 2:1 für Werder (14.), ehe von Haacke das Ergebnis weiter erhöhte (26.). Ferfelis traf nach der Pause zum zweiten Mal, damit war die Partie gelaufen. Doch Werder hatte noch nicht genug und schenkte Rostock noch zwei weitere Treffer ein. "Die Jungs haben heute gut kombiniert. Mich freut besonders, dass bis auf den Foulelfmeter alle Tore aus dem Spiel heraus gefallen sind", analysierte Votava. Durch den deutlichen Erfolg zogen die Werderaner in der Tabelle an Rostock vorbei und stehen nun auf dem dritten Platz - nur noch einen Punkt hinter Rang zwei.

Hertha siegt in der Nachspielzeit

Im zweiten Verfolgerduell des Spieltags setzte sich Hertha BSC mit 2:1 gegen Energie Cottbus durch. Robert Andrich war dabei mit zwei Toren der Matchwinner für die Berliner. Den ersten Treffer erzielte aus gut 20 Metern (51.). Zuvor hatten die Hauptstädter zahlreiche gute Gelegenheiten vergeben und es schien, als sollte dies bestraft werden. Die defensiv eingestellten Gäste kamen in der 57. Minute zum Ausgleich. Ein Freistoß von Köhler fand den Weg ins Netz. Als Bönigk kurz darauf für eine Notbremse die Rote Karte sah, spielten die Berliner eine halbe Stunde in Überzahl. Es dauerte allerdings bis zur Nachspielzeit ehe der Siegtreffer fiel. Andrich kam nach einem Freistoß aus spitzem Winkel an den Ball und drosch das Leder zum umjubelten Siegtreffer ins Netz. "Die Mannschaft hat sich in die Liga hineingebissen und sich auch heute dafür belohnt, dass sie bis zu Ende daran geglaubt hat, hier noch den entscheidenden Treffer zu machen. Aufgrund der Chancen war der Sieg heute auch voll verdient", befand Hertha-Coach René Tretschok. Die Hertha zog mit dem Sieg an den Lausitzern vorbei und steht damit aktuell auf dem fünften Platz.

Tabellenrechner Bundesliga

07.11.11
 
- Anzeige -
Seite versenden
zum Thema
- Anzeige -
- Anzeige -

- Anzeige -