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19.06.2011, 13:38

A-Junioren-Meisterschaft: FCK-Gegenwehr reicht nicht

Scheidhauer schießt Wölfe zur Schale

Der VfL Wolfsburg ist erstmals Deutscher Meister der A-Junioren. Dank der Treffsicherheit von Kevin Scheidhauer, der für die kommende Saison bereits einen Profivertrag bei den "Wölfen" unterschrieben hat und im Finale am Sonntag dreimal traf, gewann der VfL gegen den 1. FC Kaiserslautern mit 4:2.

Kevin Scheidhauer (l.) lässt sich nach seinem ersten Tor von den Teamkollegen feiern
Alle Augen auf den Matchwinner: Kevin Scheidhauer (l.) lässt sich von den Teamkollegen feiern.
© Getty ImagesZoomansicht

"Wir fahren sicherlich als Außenseiter nach Wolfsburg", hatte Kaiserslauterns Trainer Gunther Metz vor der Partie den "Wölfen" die Favoritenrolle zugesichert. Und der FCK-Coach sollte Recht behalten, denn die Gastgeber begannen druckvoll und gingen bereits nach elf Minuten in Führung: Gogia schickte Hartherz, dessen Flanke Scheidhauer per Flugkopfball zum 1:0 verwandelte.

Nach einer Viertelstunde fanden die "Roten Teufel" besser zu ihrem Spiel und kamen zu ersten Offensivaktionen. Doch Pfrengle, der zweifache Torschütze aus dem zweiten Halbfinalspiel, rutschte im Fünfer am Ball vorbei (21.), und Derstroffs Schuss streifte lediglich das Außennetz (26.). Auf der Gegenseite prüfte Arnold den FCK-Keeper Keilmann vor der Pause noch einmal, scheiterte aber an den guten Reflexen des Schlussmanns der Pfälzer (29.).

Nach dem Seitenwechsel war Keilmann erneut gefragt: Einen Fernschuss von Gogia konnte der Keeper zunächst nur wegfausten, sicherte den Ball aber im Nachfassen (54.). Doch eine Minute später führte ein Fehler des Torhüters zum zweiten Wolfsburger Treffer: Keilmann verschätzte sich beim Rauslaufen, Scheidhauer nutzte den Fehler, umkurvte den Keeper und netzte aus 16 Metern ins leere Tor ein - 2:0.

Lautern verkürzt zweimal postwendend - aber vergeblich

Die Lauterer, die bereits in den Halbfinalspielen ihre mentale Stärke gezeigt hatten, ließen sich nicht beirren und verkürzten bereits in der 59. Minute auf 1:2: Klement, dessen zukünftiger Nürnberger Trainer Dieter Hecking die Partie auf der Tribüne beobachtete, trat einen Freistoß, den Rattke ins Tor köpfte.

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Es blieb torreich - eine weitere Standardsituation führte zum 3:1 für Wolfsburg. Nach einem Eckball kam Arnold an einen Querschläger und flankte zu Scheidhauer, der den Ball aus dem Strafraum volley in die Maschen zimmerte (72.). Doch Kaiserslauterns Antwort ließ wieder nicht lange auf sich warten: Keine 60 Sekunden später schickte Rattke den eingewechselten Dorow, der vom rechten Sechzehnereck aus den erneuten Anschlusstreffer markierte.

Anschließend hatte Kaiserslautern durch einen Freistoß von Klement gar die Chance zum Ausgleich, doch Arnold klärte beim Schuss von Schwehm auf der Linie. Der letzte Treffer der Partie gehörte Gogia, der sich in der 78. Minute mit einem doppelten Übersteiger Platz verschaffte und aus 20 Metern zum 4:2-Endstand einnetzte. Die "Roten Teufel" gaben sich zwar auch in der Schlussphase nicht auf, konnten aber gegen sicher agierende Jungwölfe nichts mehr ausrichten - und mussten ihnen schließlich gratulieren.

19.06.11
 
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weitere Infos zu Scheidhauer

Vorname:Kevin
Nachname:Scheidhauer
Nation: Deutschland
Verein:VfL Wolfsburg
Geboren am:13.03.1992

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Vereinsdaten

Vereinsname:VfL Wolfsburg

Vereinsdaten

Vereinsname:1. FC Kaiserslautern

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