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12.06.2011, 16:12

A-Junioren-Meisterschaft: FCK kegelt 1860 raus

Wolfsburg und FCK im Finale

Der VfL Wolfsburg und der 1. FC Kaiserslautern stehen im Finale der A-Jugend-Meisterschaft. Nachdem die Wölfe schon bei Bayer Leverkusen mit 2:0 gewonnen hatten, siegten sie auch im Rückspiel sicher mit 5:2. Endspielgegner FCK drehte im Rückspiel bei 1860 München vor 5600 Zuschauern noch das 0:1 aus dem Hinspiel.

VfL Wolfsburg U19
Reichlich Grund zum Jubeln: Gleich sieben Tore erzielten die Wolfsburger in den beiden Halbfinalspielen gegen Leverkusen.
© Getty Images

Wolfsburg mit zwei Gogia-Toren sicher weiter

Nach dem 2:0-Halbfinalhinspiel-Erfolg ließ der VfL Wolfsburg im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen nichts mehr anbrennen. Nach einer souveränen Vorstellung zogen die Wölfe mit einem 5:2 ins Endspiel um die Meisterschaft ein. Zwar begannen die Gäste durchaus engagiert, doch eine Einzelaktion von VfL-Goalgetter Scheidhauer, die dieser mit dem Treffer zum 1:0 abschloss (20.), beendete schon früh Bayers Hoffnungen auf den Finaleinzug. Nach Thölkes Kopfball zum 2:0 (33.) verwandelte Leverkusens Spielführer von der Bracke einen Foulelfmeter zum Anschluss (36.), aber umgehend schlug Gogia zurück und sorgte für den 3:1-Pausenstand (38.).

Nach der Pause geriet der Wolfsburger Erfolg nicht mehr in Gefahr. Im Gegenteil: Gogia, der zur kommenden Spielzeit auf Leihbasis zu Erstligist Augsburg wechseln wird, und der unmittelbar zuvor eingewechselte Millemaci mit seinem ersten Ballkontakt erhöhten auf 5:1 (59., 65.). Dürholtz betrieb für die Gäste lediglich noch Ergebniskosmetik und stellte den 2:5-Endstand her (79.).

"Ganz ehrlich: Ich hatte nicht damit gerechnet, dass wir die Partien gegen einen Top-Gegner aus der Weststaffel so eindrucksvoll gewinnen", zeigte sich VfL-Coach Stephan Schmidt nach der Partie positiv überrascht von der Leistung seines Teams: "Wir werden jetzt zwei Tage regenerieren und uns ab Mittwoch gezielt auf das Finale vorbereiten. Egal wer kommt, ob 1860 München oder Kaiserslautern, wir sind auf beide Gegner gut vorbereitet."

Nico Pfrengle (U19 1. FC Kaiserslautern)
Matchwinner für den FCK: Nico Pfrengle brachte die Pfälzer mit seinen beiden Tore ins Finale.
© Getty ImagesZoomansicht

FCK: Pfrengle reißt das Ruder rum

Zwei Stunden später wusste Schmidt: Wolfsburg wird es mit dem 1. FC Kaiserslautern zu tun bekommen. Die Roten Teufel setzten sich vor der stattlichen Kulisse von 5600 Zuschauern im Grünwalder Stadion gegen 1860 München durch. Dabei waren die Pfälzer mit einer 0:1-Hypothek aus dem Hinspiel in die Partie gegangen, die aber schon nach 17 Minuten ausgeglichen war: Nach einer munteren Anfangsphase mit Torszenen auf beiden Seiten war es Pfrengle, der mit einem Schuss aus rund 25 Metern die 1:0-Gästeführung erzielte. Der FCK blieb am Drücker, konnte vor der Pause aber keine der von einer nicht sattelfest wirkenden Sechzger-Defensive zugelassenen Chancen nutzen.

Das sollte aber kurz nach Wiederbeginn gelingen: Nach einem Steilpass war es erneut Pfrengle, der schneller als sein Gegenspieler war und zum 2:0 einschob (50.). 1860-Coach verstärkte anschließend notgedrungen die Offensive, brachte mit Ziereis einen weiteren Stürmer. Doch die größeren Chancen hatten weiterhin die Gäste, für die Klement einmal noch den Pfosten traf. Da die Lauterer aber auch die Schlussoffensive der Löwen mit einem stürmenden Torwart Aulbach heil überstanden, zog die Truppe von Trainer Gunther Metz letztlich verdient ins Endspiel ein.

Das Finale findet am kommenden Sonntag, den 19. Juni, ab 11 Uhr im Wolfsburger VfL-Stadion am Elsterweg statt.

 
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