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21.03.2011, 14:24

A-Junioren West: Spitzenduo ohne Fehler

Armut sichert Dreier gegen Fohlen

Auch am 19. Spieltag konnte Bayer Leverkusen die Spitzenposition in der West-Staffel der A-Junioren-Bundesliga durch einen Sieg über den Bonner SC behaupten. Schalke 04 gewann die schwere Partie gegen Borussia Mönchengladbach und bleibt der Bayer-Elf auf den Fersen. Eine bittere Niederlage musste das Schlusslicht Erkenschwick gegen Düsseldorf hinnehmen.

Yunus Malli (Borussia Mönchengladbach U 19)
Gladbachs Yunus Malli wirbelte im Mittelfeld und bereitete den Schalkern einige Probleme.
© imago

Bayer zähmt die Rheinlöwen

Bayer Leverkusen hat mit einem 3:0-Sieg über den abstiegsbedrohten Bonner SC die Tabellenführung gesichert und die Bonner Serie von fünf Partien ohne Niederlage beendet. Dabei nutzten die Bayer-Junioren direkt den ersten Fehler der Rheinlöwen und gingen durch einen Treffer von Biada, der nach fünfmonatiger Verletzungs- und Krankheitszeit erstmals wieder dabei war, mit 1:0 in Führung (16.). "Für ihn hat es uns heute besonders gefreut. Julius hat einiges durchgemacht, ist jetzt aber wieder voll da", freute sich Sascha Lewandowski, der Trainer der Werkself, über das Tor des "Sorgenkindes". Die Leverkusener Mannschaft sicherte im weiteren Verlauf zwar die Defensive gut ab, konnte die Führung aber nicht ausbauen. Stattdessen hatte Bonn in der 71. Minute per Foulelfmeter die Chance zum Ausgleich, doch Vollborn gewann das Duell mit Finestra und parierte den Strafstoß. In der Schlussphase, in der Bayer nach Gelb-Roter Karte für Mandt (80.) in Unterzahl agierte, sorgten dann Pusch (84.) und Mentizis (88.) für das letztlich deutliche Ergebnis.

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Borussia kann Niederlage in Unterzahl nicht abwenden

Die Leverkusener spüren weiterhin den Atem von Verfolger Schalke 04 im Nacken, denn die Knappen gewannen ihrerseits das Duell bei der drittplatzierten Borussia aus Mönchengladbach mit 2:1 und liegen weiter zwei Zähler hinter Bayer zurück. Allerdings boten die Fohlen den Gelsenkirchenern dabei die erwartet schwere Partie. Denn trotz besserem Beginn für die Schalker mit einem Fallrückzieher von Hofmann, der an die Latte ging, gehörte der erste Treffer der Partie den Fohlen. Malli markierte in der 18. Minute das Tor zur Gladbacher 1:0-Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel stellte S04-Coach Norbert Elgert seine Elf um, so dass sich Baus intensiver um Malli kümmern konnte. "Dadurch, dass wir Sead Kolasinac hinter die Spitzen gezogen haben, hatten wir nach vorne noch mehr Anspielstationen und insgesamt eine bessere Bindung", erklärte Elgert seine Gründe für die Umstellung, die in der 57. Minute Früchte tragen sollte. Denn Kolasinac erzielte nach Zuspiel von Hofmann den Ausgleich. Armut drehte die Partie mit seinem achten Saisontreffer dann endgültig (71.). Nachdem der Gladbacher Kapitän Bieler nach wiederholtem Foulspiel in der 71. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde, wehrte sich die Borussia in Unterzahl zwar gegen die Niederlage, kamen aber nicht mehr zum Ausgleich. "Wir hätten hier heute mindestens einen Punkt mitnehmen müssen, daher ist meine Enttäuschung, nicht über die Leistung der Mannschaft, sondern über das Ergebnis, groß", machte Fohlen-Trainer Horst Steffen seiner Elf nach dem Abpfiff keinen Vorwurf. Mönchengladbach rutscht auf den vierten Rang ab.

Fortuna mit Problemen beim Schlusslicht

Denn Düsseldorf fuhr beim Schlusslicht Erkenschwick einen 3:1-Pflichtsieg ein und übernahm damit Platz drei. Allerdings ging es beim Duell mit der Spielvereinigung heiß her: Brisevac schoss den Favoriten aus Düssseldorf nach einer halben Stunde in Führung, doch in der 71. Minute erzielte Pollasch den Ausgleich für den Tabellenletzten. In der Schlussphase wurde es dann hektisch: Zunächst erzielte Erat aus abseitsverdächtiger Position das 2:1 für die Fortuna. Fünf Minuten später musste der Düsseldorfer Kalkan nach einem Foul mit einer Roten Karte frühzeitig in die Kabine. In der Schlussminute markierte Zabeli dann das 3:1 für Düsseldorf und wurde anschließend mit Gelb-Rot ebenfalls des Platzes verwiesen, weil er - bereits gelb-verwarnt - beim Jubeln das Trikot auszog. "Für so viel Dummheit muss man bestraft werden", zeigte Fortunen-Coach Sinisa Suker kein Verständnis für die Aktion seines Spielers. Erkenschwicks Trainer Magnus Niemöller haderte beim zweiten Gegentreffer mit dem Schiedsrichter: "Ich konnte es von der Trainerbank aus nicht so gut sehen. Aber wenn selbst Düsseldorfer sagen, dass das Abseits war, wird's bitter. Die Partie lässt sich auf diese eine Szene reduzieren", sah der Coach in dem Gegentor die Schlüsselszene.

21.03.11
 
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