Neben Hopp war auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer anwesend. Die Partie war kurzfristig wegen des schlechten Wetters aus dem Olympiastadion ins Amateurstadion verlegt worden, um den Rasen für die Profis zu schonen. Dennoch sorgten die rund 3000 Zuschauer für eine tolle Kulisse.
Bereits nach vier Minuten brachte Denis Thomalla die Hoffenheimer in Führung. Sein Schuss aus 20 Metern ließ Herthas Schlussmann Subke keine Chance und schlug genau unter der Latte ein. Doch nach dem Treffer war zunächst Hertha am Zug: Leinau verfehlte das Tor nur knapp und Schulz war im Strafraum nur per Foul zu bremsen. Djuricin trat zum fälligen Strafstoß an und erzielte den Ausgleich der "Alten Dame" (12.).
Nach 39 Minuten durften dann erneut die Kraichgauer jubeln: Thomalla wiederholte seinen ersten Torschuss und war auch dieses Mal mit dem hohen Ball aus der Distanz erfolgreich. Mit dem 2:1 für die TSG ging es dann in die Pause. Nach dem Seitenwechsel blieb Hoffenheim spielerisch die bessere Mannschaft, musste aber die Berliner Schlussoffensive überstehen. Zunächst behielt 1899-Keeper Lück gegen den freistehenden Scheffler die Oberhand und in den letzten Minuten rettete noch zwei Mal das Aluminium: Breitkreuz und Neumann scheiterten per Fernschuss und per Kopfball an der Latte.
Zur Siegerehrung durften die Teams dann vor großer Kulisse Profi-Luft schnuppern: In ihren T-Shirts mit der Aufschrift "Winner-Feeling" nahmen die Hoffenheimer Nachwuchskicker vor dem Finale der Herren im Olympiastadion den Pokal in Empfang. Bis zum Vorjahr hatte vor dem Pokalfinale der Männer im Olympiastadion das Frauen-Finale um den DFB-Pokal stattgefunden. Die Frauen trafen sich in diesem Jahr erstmals in Köln, wo sich Duisburg mit 1:0 gegen Jena durchsetzte.