Derbyzeit hieß es am Mittwoch in Franken. Denn dort empfing Greuther Fürth den benachbarten 1. FC Nürnberg. Und das Kleeblatt konnte gegen den Rivalen die Erfolgsserie auf sechs Spiele ohne Niederlage ausbauen: Mc Cargo erzielte drei Minuten vor dem Pausenpfiff den ersten Treffer der Fürther, Müller (68.) und Klose mit dem Schlusspfiff sorgten für den deutlichen 3:0-Erfolg. "Wir haben zwar gut angefangen, uns dann aber den Schneid abkaufen lassen. Das war zu wenig", zeigte sich FCN-Coach Rainer Zietsch nach der Partie enttäuscht. In der Tabelle überholen die Fürther damit den Rivalen und liegen nun auf dem achten Rang.
Durch einen klaren 6:1-Sieg gegen Ulm hat sich Eintracht Frankfurt an der Spitze der Süd-Staffel weiter abgesetzt. Acht Punkte liegen nun zwischen den Hessen und ihrem ärgsten Verfolger VfB Stuttgart - bei allerdings auch zwei mehr absolvierten Partien. Doch die Überlegenheit des Tabellenführers ließ zunächst auf sich warten: Frankfurts Profi-Coach Michael Skibbe, der mit seinem Trainerteam die Juniorenpartie verfolgte, musste zunächst einen Gegentreffer begutachten. Adem Candir nutzte den verpatzten Start des Spitzenreiters und erzielte nach elf Minuten das 1:0 für Ulm. Erst 19 Minuten und zwei von Ulms Schlussmann Friedrich parierte Elfmeter später gelang Bartheld der inzwischen verdiente Ausgleich der Frankfurter.
Nach dem Seitenwechsel lenkte "Spatzen"-Keeper Friedrich einen Eckball von Ehlert selbst in die Maschen - 2:1 für Frankfurt (42.). Die Führung baute der Eckballschütze Ehlert selbst nur fünf Minuten später auf 3:1 aus und Derici nutzte die Ulmer Verunsicherung nach den beiden schnellen Gegentreffern für das vierte Frankfurter Tor und die frühe Entscheidung. Mit dem Schlusspfiff stellte Kittel dann den 6:1-Endstand her. "Fußball ist so, da läuft nicht immer alles glatt", erklärte Eintracht-Coach Alexander Schur nach dem Spiel die schwache erste Hälfte seiner Mannschaft.