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19.03.2010, 09:49

Junioren-Pokal: Alle Viertelfinalisten stehen fest

Torfestival in Hamburg

Auch der letzte Viertelfinalist ist gefunden: Am Donnerstag setzte sich Hertha BSC Berlin in einer unterhaltsamen Partie gegen den Nord-Regionalligisten Concordia Hamburg mit 4:3 durch. Der Hauptstadtklub muss nun im Viertelfinale bei Werder Bremen antreten, dass sich zuvor mit einem 6:0 über Eintracht Braunschweig qualifiziert hatte.

Thomas Pfannkuch, Trainer Eintracht Braunschweig
Trotz Niederlage konnte er mit der Leistung seiner Elf zufrieden sein: Eintracht-Coach Thomas Pfannkuch.
© picture-allianceZoomansicht

Marco Djuricin (14.) und Steve Breitkreutz (21.) erzielten die Treffer 2:0-Pausenführung der Hertha. Nick Eckey auf Seiten der Gäste verkürzte direkt nach Wiederanpfiff auf 2:1. Zwei Tore von Tim Scheffler (51./81.) brachten dann den Berlinern den Sieg. Zwar kam Concordia durch Treffer von Nick Amartey Scharkowski (61.) und Marc-Kemo Kranich (84.) zwischenzeitlich jeweils auf einen Treffer heran, doch letztlich reichte es nicht für den Regionalligisten.

Bereits am Mittwoch brachte Werder Bremen gegen Eintracht Braunschweig den Viertelfinaleinzug in trockene Tücher: Nachdem Werder in der ersten Hälfte durch Wulfing mit 1:0 in Führung gegangen war (20.), hielt der niedersächsische Außenseiter zunächst gut mit und verhinderte einen höheren Rückstand. Doch in der 53. Minute erhöhte erneut Wulfing auf 2:0. Als dann Füllkrug nach 65 Minuten den dritten Werder-Treffer markierte, war der Widerstand der Eintracht gebrochen. Sonnenberger (76.) und Aktas mit einem Doppelschlag (80./82.) sorgten für den 6:0-Endstand.

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Trotz der hohen Niederlage zeigte sich Thomas Pfannkuch mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden. "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt. Meine Jungs haben das ordentlich gemacht. Nach dem schnellen zweiten Gegentreffer nach der Pause haben wir aufgemacht und Werder hat uns ausgespielt", analysierte der Braunschweiger Coach nach Abpfiff.

Im Viertelfinale trifft Werder Bremen auf den Sieger der Partie Concordia Hamburg gegen Hertha BSC Berlin, die heute Abend um 19 Uhr stattfindet.

Kampfstarke Bochumer

Spannend machten es am 7. Februar Fortuna Düsseldorf und der VfL Bochum: Düsseldorfs Kapitän Fabian Gombarek per Foulelfmeter und Miles Adeoye sorgten mit ihren Treffern für den 1:1-Pausenstand, bei dem es auch nach 90 Minuten blieb. In der Verlängerung legte Fortuna erneut vor: Gombarek traf per Volleyschuss. Doch das sollte es noch nicht gewesen sein. Nico Haufe erzielte den Ausgleich der Bochumer und schickte beide Teams so ins Elfmeterschießen. Das glücklichere Ende hatten dabei die Bochumer für sich. Stefan Schattauer verwandelte den letzten Elfer zum 4:3-Erfolg im Elfmeterschießen, nachdem zwei Düsseldorfer ihre Versuche nicht im Netz unterbringen konnten.

FCS kann Vorjahreserfolg nicht wiederholen

Bereits vor dem Jahreswechsel fanden fünf andere Achtelfinalspiele statt. Nach dem Erreichen des Halbfinals in der vergangenen Saison war der 1. FC Saarbrücken am Samstag, dem 12. Dezember, mit großer Hoffnung angetreten. Doch gegen den amtierenden deutschen Meister Mainz 05 endete das Pokal-Abenteuer mit einer 1:3-Niederlage. Dabei hatten die Saarbrücker trotz Unterzahl nach einer Gelb-Roten Karte für Tewelde den 0:1-Rückstand (Schneider, 47.) durch Bach (55.) noch ausgeglichen. Doch dann brachten Parker (63.) und Sliskovic (64.) den Bundesligisten innerhalb von zwei Minuten auf Viertelfinalkurs.

Köln und Cottbus gnadenlos

Keine Chance auf ein Weiterkommen hatte am Sonntag drauf die TuS Koblenz gegen den 1. FC Köln. Bereits nach vier Minuten erzielte Karadeniz den ersten Treffer der Domstädter. Direkt vor dem Pausenpfiff konnte Akbari mit einem Freistoß aus 24 Metern auf 2:0 erhöhen, ehe Yabo in der 68. Minute den Kölner 3:0-Erfolg klar machte. "Besonders mit der Leistung in der ersten Hälfte war ich sehr zufrieden. Wir sind sehr konzentriert aufgetreten", freute sich FC-Coach Manfred Schadt nach Abpfiff.

Ebenfalls mit 0:3 unterlag Dynamo Dresden Energie Cottbus. Doppeltorschütze Markus Lemke (47./74.) und Kai Reuer (85.) brachten den Lausitzern die Teilnahme am Viertelfinale, die Trainer Detlef Schößler angesichts des unterklassigen Gegners zur Pflicht erklärt hatte.

Hoffenheim zu kaltschnäuzig für Eintracht

Die einzige Überraschung gelang den Stuttgarter Kickers: Gegen Hansa Rostock gewann der Oberligist mit 3:2. Dabei gingen die Hanseaten gleich zwei Mal in Führung. Doch die Hansa-Tore durch Grupe (4.) und Albrecht (13., Foulelfmeter) glichen Ludmann (9., Foulelfmeter) und Türpitz (15.) jeweils aus. Michael Deutsche erzielte dann in der 57. Minute den goldenen Treffer, der das Weiterkommen der Kickers besiegelte.

Im reinen Bundesliga-Duell zwischen Frankfurt und Hoffenheim konnte sich die TSG durchsetzen. Gulde (22.), Bellanave (29.) und Groß (32., Foulelfmeter) hatten die Hoffenheimer bereits zur Halbzeit mit 3:0 in Front geschossen. Nach Wiederanpfiff erhöhte Terrazzino (51.) auf 4:0, ehe Wedemeyer nach 66 Minuten der Ehrentreffer der Frankfurter gelang. Das Tor zum 5:1-Endstand erzielte Hoffman in der Schlussminute in Überzahl, nachdem Eintrachts Alvarez zuvor mit Gelb-Rot vom Platz geflogen war. "So kann man nicht auftreten. Das Klima war sehr kalt, das Spiel war noch kälter", so Eintracht-Trainer Slaven Skeledzic nach Abpfiff.

Zwei Viertelfinals waren schon

Mit Bochum, Mainz, Köln, Cottbus, Hoffenheim, den Stuttgarter Kickers und Werder stehen sieben Viertelfinalisten somit fest. Die ersten beiden Viertelfinal-Partien sind bereits ausgetragen, am 24. März folgt das Aufeinandertreffen zwischen den Stuttgarter Kickers und Hoffenheim. Die Partie zwischen Werder Bremen und dem Sieger der Begegnung Concordia Hamburg gegen Hertha BSC ist noch nicht terminiert.

19.03.10
 
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