Der FSV ließ weitere acht Junioren-Bundesligisten hinter sich, wonach es in der Vorrunde aber noch gar nicht ausgesehen hatte. Nach einem tollen Start kassierten die 05er Niederlagen gegen Bielefeld und Leverkusen (jeweils 1:2) und rutschten nur als Vierter der Gruppe B knapp ins Viertelfinale.
Doch als es drauf ankam - in den K.o.-Spielen - waren die Mainzer hellwach. Schalke und Frankfurt wurden mit 2:1-Erfolgen aus dem Weg geräumt, ehe es im Endspiel gegen Rostock erst nach Neunmeterschießen eine Entscheidung gab. Mit 5:4 behielt das Team um Kapitän Fabian Kalig die Oberhand und sicherte sich den Pokal. Bitter für die Rostocker: Schon im Vorjahr scheiterte Hansa erst im Finale, damals an Eintracht Frankfurt.
FSV-Jugendkoordinator Volker Kersting lobte nach dem Erfolg vor allem den Charakter der Mannschaft: "Eine super Energieleistung, innerhalb von einer Woche zwei der drei bedeutendsten Hallenturniere Deutschlands in dieser Altersklasse zu gewinnen. Das spricht nicht nur für die sportliche Qualität der Jungs, sondern auch für ihre Mentalität, denn Hallenturniere gehen schon richtig an die Substanz."
Nicht so gut lief es in Lemgo für die Borussen aus Dortmund und Mönchengladbach sowie die Lokalmatadore von Arminia Bielefeld. Für sie war schon nach der Vorrunde Schluss. Während die Arminen von Anfang an einen schweren Stand hatten, scheiterten die Borussias jeweils im letzten Gruppenspiel: Der BVB unterlag Köln mit 1:2, Mönchengladbach verlor gegen den Hamburger SV letztlich deutlich mit 0:3.