Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Eigenen Beitrag verfassen
MacWheily
Beitrag melden
09.11.18, 19:17

@grobmotoriker

Fangen wir doch mal dahingehend an, dass Sie oder ChetBaker belegen, wo Forderungen dieser Art gestellt werden.

Dann reden wir weiter.
Grobmotoriker25
Beitrag melden
09.11.18, 08:40

Boris und Mave sind einfach völlig überfordert mit dieser Diskussion und beruhen auf ihren 1-2 Standpunkten die sie in jede Nachricht schreiben. Nur blöd, dass diese Standpunkte schon längst ausgestochen wurden von Sonnenloewe und ChetBaker...hier meinen kurzen Dank an diese beiden. Deren Ansicht ist die Einzig logische.

Mich würde mal sehr die Antwort der Traditionalisten auf diese von ChetBaker gestellten Fragen interessieren:

"Wollen Sie rein nach zugehörigkeitsjahren zur Bundesliga sortieren? Dann also lieber Wolfsburg als 1860? Und Freiburg raus und dafür Braunschweig rein? Mit welcher Begründung? Wenn also nicht Zugehörigkeitsjahre, dann vielleicht nach der ewigen Tabelle? Also Wolfsburg, Hoffenheim und Mainz ja, und Waldhof, Offenbach, Essen und Aachen nein? Und wo bliebe dann der Wettbewerbseffekt, wenn sich niemand durch gute Arbeit eine Zugehörigkeit erarbeiten dürfte? Saarbrücken, Wattenscheid und Pauli dürfen sich das erarbeiten, andere "neue" Vereine aber nicht? Muß ein "neuer" Verein erst 100 Jahre alt geworden sein, bevor er sich das erarbeiten darf, oder vielleicht 50? oder 30? Wo wäre da die Grenze? Ist es noch "traditionelle Fußballarbeit", wenn ich mir einen Aufstieg von der Kreisliga in die 2. Liga innerhalb 10 Jahren erarbeiten würde?"

Bin gespannt was da rauskommen würde :)

Glaube aber nach deren Ansicht wäre Hoffenheim auch in 100 Jahren noch nicht akzeptiert in der Buli, da die "Traditionsvereine" zu diesen Zeitpunkt schon 50 Jahre mehr Tradition haben könnten in der Buli...liege ich damit schon richtig Mave und Boris??
joesylver
Beitrag melden
09.11.18, 07:53

@ ChetBaker 08.11.18, 23:40

PS: Mit ihrer "frei, tolerant und vielfältig"-Argumentation könnte man z. B. einfach auch alle Dopingmittel freigeben. Tolerant wie wir sind spräche da dann doch auch nichts gegen, diesem "anderen Konzept" mal eine Chance zu geben, oder?!
Wäre das nicht ein toller vielfältiger Wettkampf zwischen den Konzepten: "gedopt" versus "ungedopt"? Wer da wohl gewinnt - ich fiebere jetzt schon! Und wehe die Doper bekommen dann für ihre tollen Leistungen keine Anerkennung!

(Satieremodus off)

Übrigens: Fussball ist eben kein "Wettkampf der Wirtschaftskonzepte". Fussball ist "eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften unter möglichst fairen Wettbewerbs-Bedingungen mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen".
joesylver
Beitrag melden
09.11.18, 07:52

@ ChetBaker 08.11.18, 23:40

Sie haben ganz offenbar die Sache mit der Reichweite nicht verstanden. Vielleicht googeln sie einfach mal diesbezüglich.
Und was sie völlig negieren ist die Sache mit der Wettbewerbsverzerrung. Sie reiten ja u. a. darauf herum wie lange sich wohl ein Sponsor engagiert im Vergleich zum Mäzen. Das ist doch aber gar nicht der Punkt. Das Problem ist das völlig willkürliche Finanzdoping des Mäzens, wohingegen das reine Sponsoring sich insbesondere an den bereits erzielten Erfolgen orientiert. Mäzenatentum ist einfach ein willkürlicher Geldregen, während man sich die Gelder eines Sponsors erstmal erarbeiten muss! Die etablierten Bundesligisten bekommen die Sponsoringgelder weil es ihnen eben gelungen ist über einen längeren Zeitraum sportlich erfolgreich (Teil der Bundesliga) zu sein. Die TSG Hoffenheim hatte nichts dergleichen vorzuweisen bevor sie mit Geld zugeschüttet wurde - ihre einzige "Leistung" war es der Lieblingsclub des Herrn Hopp zu sein. Es muss ihnen doch klar sein, dass das dann eben kein fairer Wettbewerb mehr ist!
ChetBaker
Beitrag melden
08.11.18, 23:40

@Mave777 08.11.18, 21:13

Ich habe schon verstanden, was Sie meinen. Der Unterschied zwischen uns ist nur, daß ich Sponsoren mit was auch immer für Hintergrund genau so toleriere wie Mäzene, was auch immer die für Absichten mit ihrem Mäzenatentum verfolgen. Für Sie (und andere hier und Ultras) sind "Sponsoren" prinzipiell gut, aber Mäzene oder Einzelsponsoren schlecht. Dabei spielt es in Ihrer Realität keine Rolle, ob die Mäzene langfristig sich engagieren (z.B. Hopp oder Bayer oder VW) oder in vergleichsweise kurzer Zeit einen Verein unterstützen. Ein Sponsor dagegen ist in Ihrer Vorstellung einfach nur ein anonymer Geldgeber, kann ausgetauscht werden, Hauptsache das Geld stimmt (also langfristige Verbindung mit dem Verein ist unerheblich). Ich glaube nicht, daß wir beide viele Vereine finden werden, deren Sponsoren sich länger als 5 Jahre für denselben Verein engagiert haben. Aber das ist ja Ihre Ansicht: Sponsoring entspricht praktisch einer Spende (inklusive ein paar Werbeaktionen mit Vereinsleuten/Spielern). Dementsprechend ist ein Sponsor nicht frei zu entscheiden, wen oder was und mit wie viel er unterstützen will. Verein mit vielen Fans ist gut, Verein der eigenen Auswahl ist böse. Verein über viele Jahre langsam aufbauen und unterstützen ist gut (bringt dem Sponsor aber keinen Wert wegen fehlender Reichweite), Verein in kürzerer Zeit massiver unterstützen ist böse (obwohl das dem Sponsor in kürzester Zeit die größte Reichweite bringen würde). Sie haben wirklich eine seltsame Weltsicht, und diese Vorstellungen haben nicht sehr viel mit unser freien, toleranten, vielfältigen Gesellschaft zu tun. Genau das ist es, was Leno meinte: Lesen Sie ruhig noch einmal seine Worte, in Deutschland fehlt der Respekt und die Toleranz gegenüber anderen Konzepten. Fußball ist in jeder Richtung ein Wettbewerb, ein sportlicher Wettkampf, ein Wettkampf der Spielsysteme, und ein Wettkampf der Wirtschaftskonzepte. Sie können über mich lachen und hier weiter höhnische Kommentare bringen, das fällt aber nur auf Sie selbst zurück. Respekt verdienen Sie erst, wenn Sie selber andere, mich, Sonnenlöwe, Hopp, etc. auch respektieren.
joesylver
Beitrag melden
08.11.18, 23:40

@ChetBaker

Gesetze müssen nicht immer juristischer Natur sein. Es gibt auch marktwirtschaftliche Gesetzmässigkeiten und auf die beziehe ich mich hier.
Und ja, tatsächlich kann jeder Sponsor sich mehr oder weniger ausrechnen wie viel Sponsoring-Wert er bei welchem Verein bekommt. Es gibt da z.B. die Formeln des Fachverbands für Sponsoring mit denen sich das berechnen lässt. Und um das mal festzuzurren: Es gibt eine Menge an immateriellen Werten die ein (Fussball-)Unternehmen haben kann. Markenrechte, Transferrechte, das sind ja auch alles Sachen die sich recht zuverlässig berechnen lassen.

Und somit ist es eben nicht willkürlich, was ein Sponsor bezahlt.

Und wenn ein bestimmtes Unternehmen kein Sponsor sein will, dann findet sich halt am Markt ein anderes, das für das Logo auf der Brust einen marktgerechten Preis bezahlt. Das ist genau so wie wenn du dein Auto verkaufen willst: Autos werden nachgefragt und wenn du einen marktgerechten Preis dafür verlangst dann wird auch jemand kommen und es dir abkaufen.
Und wenn zwischen dem was ein Verein vom alten Sponsor bekommen hat und dem was potentiell neue anbieten eine grosse Lücke klafft, dann hat sich in den letzten Jahren entweder der Sponsoring-Wert verschlechtert (z. B. Imageprobleme oder fehlender Erfolg?) oder der alte Sponsor hat über dem Marktwert bezahlt - warum auch immer (z. B. verstecktes Mäzenatentum?).

Und abschliessend nochmal zum Unterschied zwischen Sponsor und Mäzen, es ist nämlich ganz einfach: Der Sponsor schliesst ein Geschäft ab, bei dem er für sein Geld einen entsprechenden (Sponsoring-)Wert erhält - der Mäzen tut es einfach so (aus Liebe, Großzügigkeit, Narissmus, e.t.c.) und ein konkreter Bezug zu dem was der Verein z. B. sportlich geleistet hat besteht nicht.

Genau darin liegt dann die Wettbewerbsverzerrung durchs Mäzenatentum: Das Geld wird in den Verein gepumpt komplett unabängig vom sportlichen Erfolg.
erwin2012
Beitrag melden
08.11.18, 23:33

Trainer/Manager ist wichtig, nicht der Sponsor

Ich gehöre ja auch zu den Traditionalisten, die die heutigen Auswüchse verurteilen...und darauf hoffen, dass die Kommerzschraube endlich überdreht wird.

Allerdings muss ich sagen, dass gerade Leverkusen, Rote Brause und Hoffenheim auch für ansehnlichen und erfrischenden Fussball stehen. Das wiederum mag an den operativ Verantwortlichen (Manager / Trainer) liegen, die offensichtlich mit der Sponsorenkohle so gut umgehen, dass auch auf dem Platz etwas Ordentliches dabei herauskommt.

Traditionsvereine wie Kaiserslautern, Rot-Weiss Essen, HSV, 1860 München usw. haben auch Zeiten gehabt, wo im Vergleich zu anderen Klubs stattliche finanzielle Mittel (wenn auch auf Pump) zur Verfügung standen. Doch offensichtlich war das operative Personal gelinde gesagt inkompetent, die Kohle auch in nachhaltigen sportlichen Erfolg umzusetzen.

Und auch wenn mir der folgende Satz in der Seele wehtut..aber statt mir ein Gewürge wie HSV-Köln (das hochgejazzte Zweitliga-Sptzenspiel) anzuschauen, dann doch lieber (ja, es tut weh...) Rote Brause gegen Aspirin - wo es aber wirklich guten Sport zu sehen gibt. Nicht wegen der Kohle, sondern eben weil Manager / Trainer ihren Job offenbar können!

Für mich ist am Ende nicht das Geld entscheidend, sondern die Qualität des Personals im operativen Geschäft. Denn es ist doch unlogisch: 1980 mag der Etat-Unterschied in der Bundesliga vielleicht 2:1 zugunsten des Ersten gegen den 18. gewesen sein - heute ist der Etat-Unterschied vielleicht 5:1 (ganz ehrlich, ich habe die Zahlen nicht nachgeschaut). Aber das Leistungsgefälle hat sich seit knapp 40 Jahren nicht verändert.
Was sich m.E. nicht verändert hat, sind Erfolge von Mannschaften mit guten Trainern und Managern - und einer nachhaltigen Philosophie für den jeweiligen Klub.
kahero
Beitrag melden
08.11.18, 23:31

Schönen Gruß an chetBaker ,

ich bin voll bei ihren Post von 18.53 am 8.11. Sachlich und fundiert im Gegensatz zu den selbsternannten "Traditionalisten" .
Mave777
Beitrag melden
08.11.18, 21:13

@chetbaker

Ich sagte ja schon, Sie wollen es nicht verstehen. Nur so viel: es geht nicht darum, wo das Geld herkommt. Glauben Sie ruhig weiter an ihren Heiland Hopp, der nur selbstlos seinen Heimatverein unterstützen will und ihn deshalb in den Profisport geführt hat. Ich lach mich schlapp und nicht über Hopp. Und übrigens: wenn es kalt wird, schön die Heizung aus lassen, Gas kommt von Gazprom ??
hamsterbackenzahn
Beitrag melden
08.11.18, 18:54

@Sowerlandman

Das ist einfach:
der BVB ist ein Zusammenschluss von S04 und Mainz05 - 04 05=09

Eigenen Beitrag verfassen

 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Leno

Vorname:Bernd
Nachname:Leno
Nation: Deutschland
Verein:FC Arsenal
Geboren am:04.03.1992


DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel kicker MeinVerein Voice & VR eMagazine