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26.09.2018, 00:10

Für mehr Chancengleichheit

Weniger Leihen: FIFA plant Transferreformen

Die FIFA steht vor dem Beschluss von wichtigen Reformen bei Spielertransfers. Beschränkt werden sollen künftig vor allem Leihgeschäfte, wie die FIFA am Dienstag mitteilte.

Michy Batshuayi
Einer von Chelseas zahlreichen Leihspielern: Michy Batshuayi (verliehen an den FC Valencia, zuvor verliehen an Dortmund).
© imagoZoomansicht

Vereine wie der FC Chelsea oder Juventus Turin waren zuletzt mehr oder weniger erfolgreich mit diesem Modell gefahren, Spieler reihenweise zu verleihen. Nun will die FIFA dieser Art von Transfers einen Riegel vorschieben: Es sollen künftig weniger Leihgeschäfte erlaubt werden.

Das hat die FIFA am Dienstag offiziell mitgeteilt. Zuvor hatte es am Montag in London ein Treffen des sogenannten Stakeholder-Komitees gegeben. Teil nahmen daran auch Vertreter der europäischen Klub-Vereinigung ECA, internationaler Ligen und der Spielergewerkschaft FIFPro sowie Repräsentanten nationaler Mitgliedsverbände und von Konförderationen. Das FIFA-Council berät am 26. Oktober über die Vorschläge.

19 verliehene Chelsea-Spieler

Ziel der FIFA ist es, für mehr Chancengleichheit unter den Vereinen zu sorgen. In Bezug auf die Leihgeschäfte soll es Klubs in Zukunft nur noch möglich sein, eine gewisse Anzahl an Spielern an andere Vereine zu verleihen. Die Zahl pro Saison und zwischen einzelnen Vereinen soll demnach begrenzt werden. Geplant ist zudem, das Weiterverleihen schon ausgeliehener Profis ebenso zu verbieten wie andere Modelle, in denen ein Spieler bei einem dritten Klub geparkt wird. Ein Beispiel: Chelsea hat aktuell 19 Spieler unter Vertrag, die vorübergehend in anderen Mannschaften spielen.

Lizenzvorgabe für Spielerberater?

Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem stark kritisierten Bereich der Spielerberater. Seit 2015 war für diese Funktion keine Zulassung mehr nötig, die Wiedereinführung einer Lizenz soll in Planung sein.

Insgesamt verspricht sich die FIFA größere Transparenz von den geplanten Transferreformen. Die Wechsel sollen über eine Abrechnungsstelle abgewickelt werden, die Zentralisierung garantiert künftig aus Sicht des Weltverbandes vor allem, dass alle Beteiligten die ihnen zustehenden Zahlungen erhalten. Auf nationaler Ebene ist künftig die Einrichtung eines elektronischen Transfersystems vorgeschrieben, sollten die Pläne beschlossen werden. "Wir haben alle an einen Tisch gebracht. Alle wichtigen Akteure der Branche haben begriffen, dass wir handeln müssen", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. "Dies ist ein entscheidender Schritt hin zu mehr Transparenz."

nba/mag/dpa

 

kicker

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