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27.03.2018, 16:15

Wie das Instrument verbessert werden soll

ECA gibt "Financial Fair Play 2.0"-Details bekannt

Eine Erfolgsgeschichte ist das Financial Fair Play bislang nicht, das sollen einige Neuerungen ab der kommenden Saison ändern. Dabei geht es um mehr Transparenz - und mehr Tempo.

Neymar in Paris
Wurde bei Neymars Transfer zu Paris St. Germain das FFP eingehalten? Das untersucht die UEFA noch.
© imagoZoomansicht

Wie genau das "Financial Fair Play 2.0" aussehen wird, steht noch nicht fest, das UEFA-Exekutivkomitee hat dabei das letzte Wort. Ein paar Einblicke aber bot die Abschluss-Pressekonferenz, zu der die European Club Association (ECA) am Dienstag nach ihrer 20. Generalversammlung in Rom geladen hatte. Die Vereinigung, deren Vorsitz Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bis vergangenen Herbst innehatte, vertritt 230 Klubs aus 54 Ländern.

Klar ist: Das Instrument, das letztlich verhindern soll, dass die Klubs binnen drei Jahren mehr ausgeben als einnehmen, muss überarbeitet werden; es bietet, so der Eindruck seit der Einführung 2011, zu viele Schlupflöcher und bei Verstößen zu harmlose Strafen. Deswegen erarbeiteten ECA- und UEFA-Vertreter in den vergangenen sechs Monaten gemeinsam neue Regularien für den kommenden Zyklus von 2018/19 bis 2020/21.

Klubs müssen künftig auch Zahlungen an Berater veröffentlichen

Zu den Neuerungen, die die ECA schon jetzt bekanntgab, gehören transparentere öffentliche Finanzberichte der Klubs. Sie müssen künftig etwa zusätzlich - und auf ihrer Website - bekanntgeben, wie viel sie im betreffenden Geschäftsjahr an Berater gezahlt haben. Außerdem erarbeitet die UEFA gerade umfassende "Fußball-Buchführungsrichtlinien", damit alle Klubs im UEFA-Einzugsbereich den gleichen Regeln unterliegen.

Gleichzeitig will die UEFA ihre Handlungsfähigkeit verbessern und damit das Tempo, mit dem auf Verstöße gegen das Financial Fair Play (FFP) reagiert werden kann. Wird ein Klub im Moment beispielsweise unmittelbar nach erfolgreicher Lizenzierung finanziell tätig, muss die UEFA ein ganzes Jahr warten, ehe sie dies überprüfen und einen Blick in dessen Finanzen werfen darf. Und wenn sie dann schließlich alles überblickt hat, seien am Ende schon mal insgesamt "18 bis 22 Monate" vergangen, "bis sie auf irgendetwas reagieren kann", so ECA-Vorstand Michael Verschueren, der die entsprechende Arbeitsgruppe leitet.

Eine Luxus-Steuer lehnte die ECA ab

Deswegen wollen UEFA und ECA zwei Indikatoren einführen, die ihnen ein deutlich früheres Eingreifen ermöglichen. Sollte ein Klub einen der beiden übertreten, darf die UEFA mithilfe eines neuen Mechanismus sofort dessen Finanzpläne einsehen - auch den der jeweils kommenden Saison - und, wenn es einen Anlass dafür gibt, sofort eine Ermittlung wegen FFP-Verstößen einleiten. Beim ersten Indikator handelt es sich um eine spezielle Schuldenquote, beim zweiten um die Ausgaben auf dem Transfermarkt - der Saldo darf dabei maximal 100 Millionen Euro betragen.

Eine Luxus-Steuer, die die UEFA angesichts der horrenden Ablösesummen ebenfalls zur Diskussion gestellt hatte, lehnte die ECA dagegen ab. "Aus verschiedenen Gründen zu riskant", erklärte Verschueren. Grundsätzlich stünden die ECA-Mitglieder aber vollkommen hinter der Idee des FFP.


Überblick: So funktioniert Financial Fair Play

jpe

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