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25.02.2018, 13:30

1:2 bei Admira brachte das Fass zum Überlaufen

Austria Wien trennt sich von Fink

Thorsten Fink ist nicht mehr Trainer beim österreichischen Bundesligisten Austria Wien. Der Traditionsklub hat den deutschen Coach am Sonntag entlassen, wie der Verein mitteilte. Das 1:2 bei Admira Wacker Mödling am Samstag - die dritte Pleite in Folge - hat das Fass beim Hauptstadt-Klub zum Überlaufen gebracht.

Thorsten Fink
Nicht mehr länger Trainer bei Austria Wien: Thorsten Fink.
© imagoZoomansicht

Im Sommer 2015 hat Fink das Kommando bei der Austria übernommen, nun ist die Zeit des 50-Jährigen in Wien zu Ende. "Das Positive überwiegt, denn wir hatten erfolgreiche Jahre. Zuletzt haben aber die Ergebnisse nicht gepasst und da hat man als Klub keine Zeit, um wochenlang auf eine Verbesserung zu warten", zeigte Fink, der 64-mal für den Hamburger SV verantwortlich zeichnete, auf der Internetseite des Vereins Verständnis für seine Beurlaubung. Die Austria rangiert in der Tabelle weiter auf einem unbefriedigenden siebten Platz, hat in 24 Spielen erst sieben Siege eingefahren (7/6/11).

"Wir müssen das analysieren und dann Entscheidungen treffen. Es wäre falsch, jetzt irgendwelche Durchhalteparolen auszusprechen. Es gibt in dieser Situation kein Tabu, das nicht diskutiert werden kann", hatte Klubvorstand Markus Kraetschmer nach der Partie gegen die Admira erklärt, am Sonntag hat der Verein gehandelt.

Zuletzt haben aber die Ergebnisse nicht gepasst und da hat man als Klub keine Zeit, um wochenlang auf eine Verbesserung zu warten.Thorsten Fink zeigt Verständnis für seine Beurlaubung

"Wir sind zum Schluss gekommen, dass wir jetzt Maßnahmen setzen müssen, um den Turnaround zu schaffen. Wir haben noch zwölf Runden und glauben an unsere Chance, deswegen haben wir diese Veränderung vorgenommen", erklärte Kraetschmer mit Blick auf "unser Minimalziel Europa League".

"Unser Dank gilt Thorsten Fink, der in den vergangenen zweieinhalb Jahren sehr erfolgreich bei uns gearbeitet hat, einmal Dritter und Zweiter war und uns zweimal in die Gruppenphase der Europa League geführt hat. Zudem haben wir tolle Transfererlöse in dieser Zeit gemeinsam erzielen können", ließ Sportdirektor Franz Wohlfahrt wissen. Ein Nachfolger für Fink, dessen Co-Trainer Sebastian Hahn ebenfalls von seinen Aufgaben entbunden wurde, steht noch nicht fest.

nik

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Vorname:Thorsten
Nachname:Fink
Nation: Deutschland


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