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16.01.2018, 14:11

Mourinho "nicht unzuversichtlich" - Raiola mischt sich ein

Wilder Kampf um Sanchez: Neue Konkurrenz für ManUnited?

Alexis Sanchez ist zum Schnäppchenpreis zu haben - und so verhalten sich die englischen Topklubs auch. Jetzt ist Manchester City offenbar ausgestiegen, Manchester United aber trotzdem noch nicht am Ziel. Gibt es einen neuen Konkurrenten? Oder ist Henrikh Mkhitaryan der Schlüssel?

Alexis Sanchez
Manchester? London? Alexis Sanchez' Zukunft soll sich schon sehr bald klären.
© picture allianceZoomansicht

Der Countdown läuft, und er läuft bald ab. "In den nächsten 48 Stunden" würde sich Alexis Sanchez' Zukunft entscheiden, gab Arsene Wenger am Sonntag um etwa 17 Uhr bekannt. Und dafür ist es doch bemerkenswert überschaubar, was über jene Zukunft aktuell bekannt ist.

Die gesicherten Fakten: Erstens würde Arsenal, entgegen zahlreicher früherer Beteuerungen Wengers, Sanchez nun doch gerne schon im Winter abgeben, um einem ablösefreien Abschied im Juli zuvorzukommen. Zweitens ist Manchester United interessiert.

ManCity will Sanchez offenbar nicht zum Topverdiener machen

Dazu berichten englische Medien übereinstimmend, dass sich Manchester City, das im Sommer 2017 bereits mit Arsenal über einen 67,5-Millionen-Euro-Transfer einig war, inzwischen aus dem Rennen um den 29-jährigen Chilenen verabschiedet habe. Die finanziellen Forderungen von Sanchez und dessen Berater sollen selbst für ManCity zu unverschämt sein, angeblich würde er Citys Topverdiener werden.

United hätte damit offenbar kein Problem - die geschätzte Ablösesumme von 40 Millionen Euro für diesen Spitzenspieler erscheint zu verlockend. Sanchez war in den letzten Jahren ein Topstar der Premier League. "Ich bin nicht zuversichtlich, aber auch nicht - was ist das Gegenteil? - unzuversichtlich", sagte United-Trainer José Mourinho nach dem 3:0-Sieg gegen Stoke City am Montagabend. "Einfach entspannt."

Im Sommer könnte die Partei Sanchez noch mehr kassieren

Ob sich Sanchez tatsächlich "längst für einen Klub entschieden" habe, wie Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge Anfang November vermutet hatte, ist ungewiss: Damals war ManCity klar in der Pole Position, auch jetzt soll Sanchez, so die BBC, Pep Guardiolas Team noch bevorzugen. Andererseits, heißt es, sei seine Partei nicht bereit, sich mit weniger Geld zufrieden zu geben.

Bei Arsenal, in dessen Kabine er sich bereits ziemlich isoliert hat und in dessen Kader er zuletzt nicht mehr aufgetaucht war, will er jedenfalls ganz offensichtlich keinen Tag länger bleiben. Denn bei einem ablösefreien Wechsel nach der Saison könnten er und sein Berater noch viel mehr kassieren.

Conte schwärmt von Sanchez: Grätscht er Mourinho dazwischen?

"Ich glaube, wir haben eine Chance", fügte Mourinho noch an, "aber sehr wahrscheinlich sind an einem Spieler wie ihm noch andere große Klubs interessiert." Und dazu könnte in der Tat der FC Chelsea gehören. Trainer Antonio Conte verheimlichte zuletzt nicht, wie sehr er Sanchez bewundert - und dessen vergleichsweise geringe Ablösesumme. "Ein normaler Preis für ihn wären wohl 90 oder 100 Millionen Euro", sagte der Italiener. Der Tenor bei den Topklubs: Einen Sanchez kann man immer gebrauchen, unabhängig von allen langfristigen Transferplanungen.

Erst grätschte ManUnited bei ManCity dazwischen, jetzt Chelsea bei ManUnited - wie United umgekehrt im Sommer bei Romelu Lukaku? Und das nach der unglaublichen Mourinho-Conte-Fehde? Erst einmal mischte sich Mino Raiola ein und machte den unterhaltsamen Kampf um Sanchez noch unterhaltsamer.

Plötzlich meldet sich Mkhitaryan-Berater Raiola - und sein Satz hat es in sich

"Manchester United wird Sanchez nicht verpflichten - außer Miki stimmt einem Wechsel zu Arsenal zu", sagte der berüchtigte Berater von Henrikh Mkhitaryan am Dienstag plötzlich der "Times". Darüber habe sein Mandant aber noch nicht entschieden. Ist also der 28-jährige Ex-Dortmunder, der bei ManUnited kaum noch gefragt ist und schon länger mit Arsenal in Verbindung gebracht wird, der Schlüssel im "Fall Sanchez"? Bekommt United Sanchez nur, wenn Arsenal Mkhitaryan bekommt? Und was hat das alles mit Pierre-Emerick Aubameyang zu tun, der bei den Gunners auf Sanchez folgen könnte? Der Status wird allmählich klar: Es ist kompliziert.

jpe

 
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weitere Infos zu A. Sanchez

Vorname:Alexis
Nachname:Sanchez
Nation: Chile
Verein:Manchester United
Geboren am:19.12.1988

weitere Infos zu H. Mkhitaryan

Vorname:Henrikh
Nachname:Mkhitaryan
Nation: Armenien
Verein:FC Arsenal
Geboren am:21.01.1989

Premier League - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Manchester City67:1762
 
2Manchester United48:1650
 
3FC Liverpool54:2847
 
4FC Chelsea41:1647
 
5Tottenham Hotspur46:2144
 
6FC Arsenal41:3039
 
7FC Burnley19:2034
 
8Leicester City34:3231
 
9FC Everton25:3827
 
10FC Watford33:4226
 
11West Ham United29:4125
 
12Crystal Palace21:3325
 
13AFC Bournemouth24:3524
 
14Huddersfield Town19:3924
 
15Newcastle United21:3123
 
16Brighton & Hove Albion17:2923
 
17FC Southampton23:3421
 
18Stoke City23:5020
 
19West Bromwich Albion18:3019
 
20Swansea City14:3517

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