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23.09.2017, 23:00

Serie A, 6. Spieltag: Roma fährt den dritten Sieg in Folge ein

Juve und Napoli - Zwei Teams im 18er Klub

Den Auftakt des 6. Spieltages in der Serie A machte am Samstagnachmittag die AS Roma. Vor dem Champions-League-Gruppenspiel am Mittwoch (18 Uhr) bei Qarabag Agdam bezwangen die Giallorossi im heimischen Olimpico Udinese Calcio auf souveräne Art und Weise mit 3:1. An die Tabellenspitze gibt es für die Römer (ein Spiel weniger) aber noch kein Herankommen: Dort tummeln sich die beiden schadlosen Teams Napoli und Juve.

Torino macht Juve das Spiel leicht

Paulo Dybala
Doppelpack, Matchwinner: Juve-Star Paulo Dybala sorgt Spieltag für Spieltag für Furore.
© imagoZoomansicht

Meister Juventus Turin ist in dieser Saison noch nicht voll in Tritt gekommen - was allein das zwischenzeitliche 0:2 beim 4:2 bei CFC Genua am 2. Spieltag oder das klare 0:3 in der Champions League beim FC Barcelona zeigt.

Am Samstagabend aber kam ein dankbarer Gast ins Turiner Allianz Stadium: Torino. Der Stadtrivale der Alten Dame Juve erwies sich von Beginn an im Derby della Mole als deutlicher unterlegener Konkurrenz: Paulo Dybala brachte seine Bianconeri so schnell mit einem unwiderstehlichen Antritt und präzisen Abschluss mit 1:0 in Front (16.) - der neunte Saisontreffer für den Argentinier im erst sechsten Ligaspiel! Eines vorneweg: Der zehnte sollte noch folgen...

Letzte Restzweifel an diesem Abend räumte früh bereits Torino selbst aus, als Mittelfeldmann Daniele Baselli sich für einen komplett unnötigen Sprung in die Seite von Miralem Pjanic die Gelb-Rote Karte einfing (24.). Pjanic selbst mit feinem Dreher (40.), Alex Sandro mit einem perfekten Kopfball (57.) und Doppelpacker Dybala mit einem lässigen Heber (90.+1) besorgten am Ende das niemals gefährdete 4:0, das allein wegen des starken FC-Torwarts Sandro Sirigu (ehemals Palermo oder Paris) nicht noch höher ausging.

Napoli dankt Ghoulam

Etwas mehr Mühe hatte am 6. Spieltag Tabellenführer Napoli, das weiterhin zusammen mit Juve (jeweils die vollen 18 Punkte) die Spitze der Serie A bildet: Die Süditaliener lagen bei Aufsteiger Ferrara zunächst mit 0:1 zurück (13.), ehe Lorenzo Insigne (14.) und José Callejon (71.) das Spiel zunächst drehten. Doch der Liganeuling wehrte sich nochmals und glich aus (78.). Da brauchte es letztlich etwas Glück und den erfolgreichen Abschluss von Faouzi Ghoulam in der 83. Minute, der allein über 40 Meter marschiert war und erfolgreich abgeschlossen hatte, um den Dreier im Stadio Paolo Mazza einzufahren.

Der besondere Lohn: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte hat Napoli die ersten sechs Ligaspiele einer Saison gewonnen. Und trotzdem spürt die Truppe von Trainer Maurizio Sarri den heißen Juve-Atem im Nacken.

Die Stunde des "Pharao"

Edin Dzeko, Aleksandar Kolarov und Stephan El Shaarawy
Aleksandar Kolarov (Mitte) herzt die Torjäger: Edin Dzeko und Doppelpacker Stephan El Shaarawy trafen beim 3:0 gegen Udine.
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An die Fersen von Juve und Napoli hat sich derweil die Roma, die sogar noch ein Spiel weniger hat, gesetzt. Die Giallorossi fuhren beim klaren 3:1 gegen Udine den dritten Dreier in Serie ein - und bedankten sich vor allem bei Edin Dzeko (12., sein sechstes Saisontor) und Doppelpacker Stephan El Shaarawy, der zunächst eine Dzeko-Vorlage via Außenrist lässig verwertete (30.) und dann nach Rabona-Flanke von Diego Perotti eine Unachtsamkeit in der Udine-Abwehr ausnutzte (45.). Perotti selbst (89., sein erster verschossener Elfmeter in der Serie A im elften Versuch) hätte das Ergebnis sogar noch anschrauben können, während Stryger Larsen noch der 1:3-Ehrentreffer gelang (90.).

So oder so zeigt die Roma dieser Tage weiterhin, dass sie große Lust auf Tore hat: In den vergangenen 26 Serie-A-Spielen haben die Giallorossi immer mindestens einmal getroffen - noch ein Spiel mehr, dann wäre der Klubrekord von 2005/06 eingestellt. Ein guter Fakt, nachdem zuletzt nach dem bitteren 1:3 gegen Inter Mailand Kritik aufgekommen war - fand auch Radja Nainggolan: "Die Leute waren viel zu schnell mit ihrer Kritik gegen uns. Nach nur einer Niederlage haben sie uns bereits angezählt - dabei haben wir die ganze Zeit schon erfolgreichen Fußball gezeigt."

mag

 
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