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27.03.2016, 22:46

Spielunterbrechung bei Kenia gegen Guinea Bissau

Ausschreitungen in Afrika-Cup-Quali - Rückzug des Tschad

Ausschreitungen auf den Rängen führten am Sonntag zu einer halbstündigen Unterbrechung des Qualifikationsspiels zum Afrika-Cup zwischen Kenia und Guinea Bissau. Nachdem die Gäste in der Schlussphase das Führungstor erzielt hatten, entlud sich der Unmut kenianischer Anhänger unter anderem in Steinwürfen in Richtung der Bank von Guinea Bissau. Für den Tschad ist die Qualifikation beendet - mit Folgen unter anderem für Ägypten und Nigeria.

Arnold Origi (hier im Trikot seines Vereins Lilleström SK)
Drin oder nicht drin? Kenias Nationaltorhüter Arnold Origi stand am Sonntag im Mittelpunkt.
© imagoZoomansicht

Ein Tor von Cicero Casmiro Sanchez Semedo, genannt Cicero, entschied die Partie zwischen Kenia und Guinea Bissau. Nachdem der in Portugal bei Paços Ferreira unter Vertrag stehende Angreifer den Goldenen Treffer erzielt hatte, gab es aber ein Nachspiel. Zunächst protestierten die kenianischen Spieler, nach deren Meinung der Ball die Linie nicht überschritten, sondern Torhüter Arnold Origi den Ball im Anschluss an eine Ecke noch rechtzeitig abgewehrt hatte.

Dabei blieb es jedoch nicht. Auch kenianische Fans machten ihrem Unmut Luft. Steine und andere Gegenstände flogen in Richtung der Bank von Guinea Bissau. Für etwa eine halbe Stunde war die Parte unterbrochen, es wurde sogar Tränengas eingesetzt.

Der kenianische Verband muss nun mit einer Strafe rechnen. Durch die Niederlage ist zudem das Aus im Kampf um die Teilnahme am Afrika-Cup besiegelt. Mit einem Punkt belegt Kenia nach vier Spielen den letzten Rang in der Vierergruppe E. Guinea Bissau übernahm die Tabellenführung (7 Punkte) vor Kongo und Sambia (je 6).

Tschad zieht Team zurück

Beendet ist die Qualifikation für den Tschad. Der nationale Verband gab den Rückzug seiner Mannschaft bekannt. Den Statuten entsprechend sprach der afrikanische Verband CAF eine Geldstrafe in Höhe von 20.000 US-Dollar aus und sperrte den Tschad zudem für den nächsten Afrika-Cup.

Durch den Rückzug des Tschad ändert sich die Situation für die Gruppengegner Ägypten, Nigeria und Tansania. Die Ergebnisse der bisherigen Gruppenspiele des Tschad wurden gestrichen, von den nur noch drei Teams in Gruppe G kann sich nun lediglich noch der Erste für das Endturnier 2017 in Gabun qualifizieren. Tabellenführer ist derzeit Ägypten (4) vor Nigeria (2). Die beiden Teams hatten sich am Freitag 1:1 getrennt - in einem mit 40.000 Fans besetzten Stadion von Kaduna, das eigentlich nur 25.000 Menschen Platz bietet. Bereits am Dienstag kommt es in Alexandria zum möglicherweise entscheidenden Rückspiel.

bru/sid

 
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