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26.02.2016, 19:21

Stimmen zur Präsidentschaftswahl

DFB-Spitze zur Infantino-Wahl: "Froh und erleichtert"

Die ersten Stimmen zur Wahl von Gianni Infantino zum neuen Präsidenten des Fußball-Weltverbands FIFA...

Rainer Koch, Wolfgang Niersbach und DFB-Vizepräsident Dr. Reinhard Rauball (v.l.) verfolgen die Wahl.
Rainer Koch, Wolfgang Niersbach und DFB-Vizepräsident Dr. Reinhard Rauball verfolgen die Wahl.
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Gianni Infantino, der neue FIFA-Präsident: "Uuufff! Wie soll ich meinen Gefühlen Ausdruck verleihen? Ich habe lange darauf gewartet. Ich habe eine außergewöhnliche Reise hinter mir. [...] Die FIFA hat harte Momente hinter sich, Krisenmoment. Aber das ist jetzt vorbei. Wir möchten den Respekt der ganzen Welt. Wir werden mit Hingabe arbeiten, so dass wir uns wieder auf dieses wundervolle Spiel konzentrieren können."


DFB-Interimspräsident Rainer Koch: "Wir sind froh und erleichtert, dass Gianni Infantino gewonnen hat und der europäische Fußball weiter starken Einfluss nehmen kann", sagte Koch: "Zusammen mit dem Reformpaket macht das Mut und gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Aber es gibt viel zu tun."


FIFA-Spitzenfunktionär Wolfgang Niersbach: "Ich traue Gianni Infantino zu, dass ihm die Wende in Sachen Ansehen und Glaubwürdigkeit der FIFA gelingt. Es war ein guter Tag für die FIFA, vielleicht sogar ein historischer."


Karl-Heinz Rummenigge, Vorsitzender der European Club Association: "Alle, die Klubs wie die nationalen und internationalen Verbände, tragen Verantwortung für die Spieler. Wir haben einen Punkt erreicht, an dem wir den Spielern keine weiteren Bürden auferlegen können, sondern sie entlasten müssen. Die FIFA muss ihrer Verantwortung für die Gesundheit der Spieler Rechnung tragen."


Bundestags-Sportausschussvorsitzende Dagmar Freitag bei Sky: "Die Hoffnung ist gering, dass sich Entscheidendes ändern wird. Wünschenswert wäre ein Kandidat gewesen, der nichts mit den alten Seilschaften zu tun hat, aber das wäre weltfremd gewesen. Man darf nicht vergessen, dass Infantino immer noch von Leuten umgeben ist, die auch schon zum System seines Vorgängers Joseph S. Blatter gehörten."


Für den ehemaligen FIFA-Präsidenten Joseph Blatter ist Infantino ein "würdiger Nachfolger". Der neue Chef habe "alle Qualitäten, meine Arbeit fortzusetzen und die FIFA wieder zu stabilisieren", erklärte der suspendierte Blatter. Infantino zeichne sich durch "Erfahrung, Kompetenz, strategische und diplomatische Fähigkeiten" aus.

kon/sid

26.02.16
 

kicker-sportmagazin

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