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21.02.2016, 22:48

Marin steht in der Startelf

Kuriose Platzverweise für Trabzon - Podolski trifft

Galatasaray Istanbul gegen Trabzonspor ist ein Duell mit Geschichte - und seit Sonntag kam ein weiteres ziemlich interessantes Kapitel hinzu. Vorneweg: Cim Bom gewann 2:1, auch weil Lukas Podolski traf. Erinnerungswürdig war das Spiel aber aus einem anderen Grund.

Lukas Podolski.
Erzielte gegen Trabzonspor den Ausgleich: Lukas Podolski.
© imagoZoomansicht

Gleich vier Platzverweise handelten sich die Gäste von der Schwarzmeerküste ein. Besonders kurios war dabei die Rote Karte für Salih Dursun, die letzten Endes auch das Spiel entschied. Nach einem Rempler von Luis Cavanda im eigenen Sechzehner gegen Umut Bulut ertönte der Pfiff von Schiedsrichter Deniz Bitnel. Der Angolaner mit belgischem Pass protestierte lautstark beim Unparteiischen und trat diesem dabei derart zu nahe, dass er ihn anrempelte. Bitnel zückte umgehend Rot.

Damit war die Szene nicht durch, denn in der Folge wurde der Referee von zahlreichen Trabzon-Profis bedrängt, dabei fiel ihm die Rote Karte aus der Hand. Salih Dursun hob das Kärtchen auf und zeigte dem Schiedsrichter symbolisch Rot. Eine Aktion, die nicht ohne Konsequenzen blieb, denn als Bitnel den Karton zurückbekam, revanchierte er sich und verweis den 24-Jährigen umgehend mit glatt Rot des Feldes.

Da war die 86. Minute gespielt, und es waren die Platzverweise Nr. drei und vier für Trabzonspor. Zuvor waren schon Özer Hurmanci (59.) und Aykut Demir (70.) mit Gelb-Rot vom Platz geflogen. Den fälligen und durchaus berechtigten Elfmeter verwandelte Selcuk sicher zum 2:1-Endstand (89.).

Dabei hatte die Partie aus Sicht der Gäste, bei denen Marko Marin in der Startelf stand, so schön angefangen. Nachdem Koray Erkan Zengin im Sechzehner gefoult hatte, verwandelte der Schwede den Strafstoß selbst und sorgte so für die Gästeführung (25.).

Nach dem Seitenwechsel konnte Trabzon dem Dauerdruck von Galatasaray nicht mehr standhalten. Dem ersten Platzverweis folgte der Ausgleich durch Podolski, der sich stark am Ball behauptete und in typischer Manier mit einem kernigen Linksschuss ins lange Eck traf (63.). Drei Platzverweise und ein Elfmeterpfiff später war die Entscheidung zu Gunsten von Galatasaray gefallen.

 
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