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11.02.2016, 22:52

Internationale Pokalspiele

Barça mit Rekord ins Finale - Sevilla zieht nach

Nicht nur in Deutschland im DFB-Pokal wurde diese Woche gespielt, auch international standen zahlreiche Pokalwettbewerbe auf der Agenda. Zum Beispiel in der Türkei, wo sich Galatasaray Istanbul ohne Lukas Podolski behauptet hat und Besiktas gegen Konyaspor verlor. Ein anderer Deutscher traf für Rizespor. In Spanien schob der FC Barcelona gegen Valencia nach dem 7:0-Hinspielsieg eine ruhige Kugel, Sevilla zog einen Tag ebenfalls mit beruhigendem Vorsprung nach. In Frankreich gewann PSG gegen Lyon mit 3:0.

Türkischer Pokal ohne Podolski und Gomez, aber mit Torschütze Yalcin

Selcuk Inan
Erzielte das vielumjubelte 2:1 im Hinspiel des türkischen Pokals: Galatasaray-Kapitän Selcuk Inan.
© imagoZoomansicht

Auch ohne den erkrankten Stürmer Lukas Podolski hat sich Galatasaray Istanbul im Viertelfinale des türkischen Pokals eine gute Ausgangsposition verschafft. Der Titelverteidiger gewann das Hinspiel beim Ligakonkurrenten Akhisar Belediyespor mit 2:1(0:0). Weltmeister Podolski, erst am Wochenende nach langer Verletzungspause zurückgekehrt, fehlte wegen einer Grippe.

Trotz des Sieges war es lange Zeit spannend: Außenseiter Akhisar ging nämlich durch Hugo Rodallega (53.) in Führung, doch mit einem Doppelschlag drehten die Gäste die Partie. Nach einem Eigentor von Innenverteidiger Douglao (70.) erzielte Galatasaray-Kapitän Selcuk Inan an seinem 31. Geburtstag den vielumjubelten Siegtreffer (72.).

Schwerer tat sich da Besiktas: Gegen Konyaspor ging die Elf, bei der Gomez auf der Bank Platz nahm, aber nicht zum Einsatz kam, zwar mit einer 1:0-Führung in die Pause, musste ab der 64. Minute nach einer Roten Karte gegen Marcelo aber in Unterzahl agieren. Konyaspor nutzte den Vorteil, erzielte in der 65. Minute in Person von Bajic den Ausgleich und drehte nach 79 Minuten das Spiel. Findikli erzielte den Siegtreffer, der dem Fünften der SüperLig eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel verschaffte.

Am Donnerstag gewann Rizespor sein Hinspiel bei Istanbul Basaksehir FK mit 2:0. Auf den Weg brachte den Erfolg ein Ex-Stuttgarter: Robin Yalcin hatte den VfB im Sommer nach sechs Jahren, drei Erst- und 31 Drittligaspielen verlassen. Für Rizespor traf der 22-Jährige in der Viertelfinalpartie schon in der 6. Minute zur Führung, Mehmet Akyüz sorgte in der 70. Minute für den 2:0-Endstand.

Die Rückspiele finden zwischen dem 1. und 3. März statt. Der genaue Termin wird vom türkischen Fußballverband (TFF) noch bekannt gegeben.

PSG: Zlatan schlägt zweifach zu

In Frankreich zog Paris St. Germain ins Viertelfinale des Coupe de France ein. Die Partie gegen Lyon, die ohne Kevin Trapp stattfand, blieb im ersten Durchgang zunächst torlos, doch dann begann nach rund einer Stunde wieder mal eine Zlatan-Show: Binnen vier Minuten schoss Ibrahimovic Paris mit 2:0 in Front. Sein Kollege Rabiot legte in der 75. Minute noch den Treffer zum 3:0-Endstand obendrauf. Ebenfalls ins Viertelfinale Anfang März zogen am Dienstag und Mittwoch Ajaccio, Sochaux, Granville, Lorient, St. Etienne und Nantes ein.

Als achtes und letztes Team folgte am Donnerstag Olympique Marseille durch ein 2:0 bei den Amateuren von Trelissac. Romain Alessandrini (33.) und der Schotte Steven Fletcher (88.) erzielten die Treffer für den Favoriten, der im Viertelfinale nun in Granville erneut auf einen krassen Außenseiter trifft. Das Topspiel des Viertelfinals findet derweil beim Tabellenvierten der Ligue 1 in St. Etienne, das Ibrahimovic und PSG empfängt.

Barcelona 29 Mal ungeschlagen

In Spanien hat der FC Barcelona mit Marc-André ter Stegen im Tor einen neuen Vereinsrekord aufgestellt. Der spanische Meister blieb beim 1:1 (0:1) im Halbfinal-Rückspiel um die Copa del Rey beim FC Valencia zum 29. Mal in Folge in einem Pflichtspiel ungeschlagen. Die Endspielteilnahme hatte der Titelverteidiger nach dem 7:0-Kantersieg im Hinspiel ohnehin schon so gut wie sicher. Die alte Bestmarke datierte aus der Saison 2010/11 unter dem heutigen Bayern-Trainer Pep Guardiola.

Youngster Wilfrid Kaptoum (84.) glich die Führung des FC Valencia durch Alvaro Negredo (39.) aus. Weltmeister Shkodran Mustafi, der im Hinspiel nach einer Notbremse gegen den Weltfußballer Lionel Messi die Rote Karte gesehen hatte, musste zuschauen.

Finalgegner ist der FC Sevilla

Torjubel im Regen: Der FC Sevilla sicherte sich bei Celta Vigo die Finalteilnahme.
Torjubel im Regen: Der FC Sevilla sicherte sich bei Celta Vigo die Finalteilnahme.
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Finalgegner der Katalanen wird am 21. Mai der FC Sevilla sein. Der Tabellenfünfte der Primera Division ließ nach dem 4:0 im Hinspiel beim Ligarivalen Celta Vigo nichts mehr anbrennen. Am Ende stand es 2:2 , das Hinspiel hatte Sevilla 4:0 gewonnen. Iago Aspas hatte die Gastgeber zunächst mit seinen beiden Treffern 2:0 in Front gebracht (35./55.). Für Sevilla glichen Ever Banega (57.) und Yevhen Konoplyanka (87.) letztlich noch aus. Vigos John Guidetti setzte zwischenzeitlich einen Foulelfmeter an den Pfosten (60.).

mag/dpa/sid

Video zum Thema
LAOLA1.tv Highlights- 11.02., 06:00 Uhr
Pingpong in Valencia: Ter Stegen im Pech
Der FC Barcelona hatte mit dem 7:0 im Hinspiel gegen Valencia sein Finalticket für die Copa del Rey im Grunde schon klargemacht. Am Mittwoch ließen die Katalanen dann beim 1:1 im Rückspiel auch nicht viel anbrennen - und das, obwohl sie mit einer besseren B-Elf antraten. Ein blödes Gegentor fing sich dabei Marc-André ter Stegen.
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11.02.16
 
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Gründungsdatum:29.11.1899
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Anschrift:Fútbol Club Barcelona
Avenida Arístides Maillol, s/n
08028 Barcelona
Telefon: 00 34 - 902 - 18 99 00
Telefax: 00 34 - 496 - 37 97
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Vereinsfarben:Rot-Weiß
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Calle Sevilla Fútbol Club, s/n
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