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22.01.2016, 12:34

Überblick: Bekommt Torres einen dicken Vertrag?

Affenlaute gegen Neymar - James und die Waage

Der Dreikampf in Spanien geht am Wochenende in die 22. Runde: Eine unangenehme Aufgabe könnte auf Meister FC Barcelona am Samstag in La Rosaleda warten, wobei Messi rechtzeitig fit geworden ist. Ohne Bale tritt Real Madrid bei Aufsteiger Real Betis an - wird es wieder so furios wie bislang immer unter Zinedine Zidane? Stadtrivale Atletico bekommt es mit dem Ligasiebten FC Sevilla zu tun.

Neymar
Sah sich in Bilbao rassistischen Beleidigungen ausgesetzt und wird am Wochenende geschont: Neymar.
© Getty ImagesZoomansicht

Ein Tor in den vergangenen drei Duellen mit dem FC Malaga - das ist die magere Offensivausbeute des FC Barcelona gegen die Andalusier. In der vergangenen Saison blieben die Katalanen in beiden Vergleichen gar sieglos (0:0, 0:1), wobei Juanmi Malaga im vergangenen Februar zum Sieg im Camp Nou schoss. Und auch im Hinspiel der laufenden Spielzeit Ende August trafen Lionel Messi, Luis Suarez und Neymar nichts ins Schwarze. Innenverteidiger Thomas Vermaelen musste in der 73. Minute die Aufgabe des MSN-Trios erfüllen und Barça zum 1:0-Sieg schießen.

Aktuell zeichnet sich Malaga als Tabellenzwölfter mit nur 17 Gegentoren weiterhin als abwehrstark aus, vier Siege in Folge in Dezember und Januar bugsierten die Mannschaft von Trainer Javi Gracia aus der Abstiegszone. Allzu sehr abhängig ist Malaga jedoch vom brasilianischen Stürmer Charles, der acht der 15 Tore erzielte.

Messi wird fit - Rassismus in Bilbao

Und was tut sich bei Barça? Hinter Messi stand am Freitag nur noch ein kleines Fragezeichen, im Pokal gegen Bilbao war er noch geschont worden, am Donnerstag trainierte der Weltfußballer vollumfänglich. Neuzugang Aleix Vidal konnte nach einer in der Copa del Rey erlittenen Prellung ausfallen. Rassistischen Beleidigungen sah sich Neymar beim 2:1 in Bilbao ausgesetzt, der in vielen Zweikämpfen zu Boden ging. Aus Sicht der Hausherren alles Theater, für die Katalanen klare Fouls. In keinem Fall Grund für die Affenlaute, die Neymar entgegenhallten. In Malaga wird Neymar übrigens eine Verschnaufpause erhalten, wie Luis Enrique am Freitag bekanntgab.


21. Spieltag in Spanien

Malaga gegen Barça, Betis vs. Real, Atletico gegen Sevilla:
Alles live bei LAOLA1.tv


Der Meister reagierte inzwischen mit einer offiziellen Protestnote gegen die Schiedsrichterleistungen in seinen Spielen. Man werde künftig gegen die Unparteiischen vorgehen, die die unfairen Mittel der Barça-Gegner nicht entsprechend ahnden. Vor allem José Luis González González war nach dem Stadtduell bei Espanyol heftig kritisiert worden für seine allzu großzügige Spielleitung.

Mascherano muss nicht hinter Gitter

Derweil wurde Defensivmann Javier Mascherano wegen zweier Steuervergehen mit einem Jahr Haft und einer Geldstrafe in Höhe von 815.000 Euro belegt. Die Vergehen liegen fünf Jahre zurück, insgesamt hinterzog der Argentinier seinerzeit anderthalb Millionen Euro an Steuern. Ins Gefängnis muss er nicht: Haftstrafen von weniger als zwei Jahren werden in Spanien üblicherweise zur Bewährung ausgesetzt, solange keine Vorstrafen vorliegen.

James und das Körperfett

Nicht ganz auf der Linie: Real-Mittelfeldmann James muss schwitzen.
Nicht ganz auf der Linie: Real-Mittelfeldmann James muss schwitzen.
© Getty Images

Blicken wir auf den Erzrivalen Real Madrid, der ein Spiel mehr, jedoch zwei Punkte weniger auf seinem Konto hat. Aber: Die Bilanz unter dem neuen Trainer Zinedine Zidane ist mit zehn Toren in den beiden siegreichen Spielen blendend. Übertüncht jedoch auch Probleme wie die nahende Transfersperre oder die abermalige Verletzung des Walisers Gareth Bale, der unter "Zizou" schon vier Tore erzielt hat. Eine Wadenverletzung sorgt nun für die sechste Zwangspause seit seinem Dienstantritt am Manzanares im Jahr 2013.

Jesé oder James? Wer schließt die Lücke bei "Los Blancos"? Die Real-Fans wollen den Kolumbianer James im Mittelfeld neben Kroos und Modric sehen. Seine im TV kolportierten Körperfettwerte sprechen eher gegen ihn. Also hat Zidane erst einmal Individualtraining verordnet.

Der Gegner am Sonntagabend (20.30 Uhr) sollte Real keine Probleme bereiten: Real Betis um Heiko Westermann (Trainingsarbeit ohne Ball nach Knochenödem im Fuß) und Rafael van der Vaart hat zehn Spiele ohne Sieg (zuletzt sieben ohne eigenen Torerfolg) und einen Trainerwechsel hinter sich. Van der Vaart fehlte zuletzt im Aufgebot, um den Ex-HSV-Star ranken sich hartnäckig Wechselgerüchte (Griechenland, Türkei, USA).

Wird Torres bestbezahlter Spieler?

Wenig Tore, Unmengen an Gehalt: Für den Berater von Fernando Torres durchaus keine Schieflage.
Wenig Tore, Unmengen an Gehalt: Für den Berater von Fernando Torres durchaus keine Schieflage.
© Getty ImagesZoomansicht

Atletico ist schon vor dem Stadtrivalen um 16 Uhr dran, Gegner ist in diesem Fall der FC Sevilla. Die "Rojiblancos" sind seit sieben Spielen ungeschlagen und führen das Tableau an. Die Liste der Spielergehälter soll nach Ansicht von José Antonio Martin demnächst Fernando Torres ganz oben zieren. Das mutet schon etwas skurril an, schließlich garantiert "El Niño", der von Milan an Atleti ausgeliehen ist, nicht gerade Tore am Fließband (16 Einsätze, zwei Treffer).

Doch Martin ist schließlich sein Berater - und Gehaltsverhandlungen damit sein Metier. Der Agent hat Atletico-Trainer Diego Simeone aufgefordert, sich in Sachen Torres klar zu positionieren. "Die beiden sollten reden. Simeone soll sagen: 'Ich zähle auf dich.' oder 'Ich zähle nicht auf dich.'" Torres steht jedenfalls bei den Fans der Rot-Weißen hoch im Kurs, die den Stürmer gerne mit einem dauerhaften Vertrag ausgestattet sehen würden.

Beeinflusst werden könnte das Ganze jedoch von der Personalie Diego Costa. Der ehemalige Atletico-Torjäger, aktuell in Diensten des FC Chelsea, wird mit einer Rückkehr ins Vicente Calderón in Verbindung gebracht. Der Kontakt zwischen dem spanischen Nationalspieler und seinen ehemaligen Kollegen ist ohnehin nie abgerissen. Und Coach Simeone weiß, dass es mit einem Titelgewinn in der laufenden Saison angesichts der doch eher mauen Offensivausbeute (30 Tore in 20 Ligaspielen) schwierig werden könnte. Real (57) und Barça (50) liegen hier meilenweit voraus.

aho

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La Liga Santander - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1FC Barcelona52:1648
 
2Atletico Madrid30:848
 
3Real Madrid58:2044
 
4FC Villarreal28:1841
 
5Celta Vigo32:3334
 
6FC Sevilla28:2233
 
7SD Eibar34:2633
 
8Athletic Bilbao32:3031
 
9Deportivo La Coruna28:2529
 
10FC Getafe26:3126
 
11FC Valencia26:2225
 
12FC Malaga16:1924
 
13Real Betis Sevilla14:2922
 
14Espanyol Barcelona20:3522
 
15Real Sociedad San Sebastian24:3321
 
16FC Granada24:4320
 
17Rayo Vallecano26:4519
 
18Sporting Gijon22:3518
 
19UD Las Palmas21:3318
 
20UD Levante20:3817

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