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21.01.2016, 22:52

Barça siegt ohne Messi und Suarez

Valencia müht sich zu 1:1 - Klopp-Elf souverän

Jürgen Klopp musste mit dem FC Liverpool am Mittwochabend in der 3. Runde des FA Cups nachsitzen. Nach dem 2:2 im Hinspiel bei Viertligist Exeter mit einer B-Mannschaft siegte der Favorit mit 3:0. Im Duell zweier Topklubs der Premier League verlor Leicester City zu Hause mit 0:2 gegen Tottenham Hotspur. In Spanien siegte der FC Barcelona im Viertelfinalhinspiel der Copa del Rey mit 2:1 bei Athletic Bilbao. Atletico Madrid musste sich dagegen bei Celta Vigo mit einem 0:0 begnügen, auch der FC Valencia kam am Donnerstag über ein Remis (1:1) zu Hause gegen Las Palmas nicht hinaus.

Joe Allen (l.)
Brachte Liverpool gegen Exeter in Front: Joe Allen (l.).
© Getty ImagesZoomansicht

Liverpool: Allen eiskalt, Ojo spektakulär

Wie angekündigt schickte Jürgen Klopp - wie schon beim 2:2 im ersten Aufeinandertreffen - eine sehr ähnliche Startelf aus jungen Nachwuchsakteuren ins Wiederholungsspiel. Stoßstürmer Benteke erhielt diesmal allerdings in Keeper Mignolet (statt Bogdan) sowie Allen und Ibe im offensiven Mittelfeld ein wenig Verstärkung durch etablierte Kräfte. Eine Maßnahme, die sich schnell bezahlt machte, denn nach Doppelpass zwischen Benteke und Linksverteidiger Smith erzielte Allen früh die Führung für die Reds (10.).

In der zweiten Hälfte änderte sich wenig am Gesamtbild: Liverpool bestimmte das Spiel, auch wenn es an Durchschlagskraft haperte. Ibe scheiterte an der Unterkante der Querlatte (54.). Weil es beim knappen 1:0 blieb und Exeter im weiteren Verlauf ab und an ein wenig offensiver wurde, blieb das Spiel spannend. Bis das eingewechselte Talent Ojo (18) dem ihm rechts im Strafraum gewährten Platz zu einem fast ansatzlosen Schlenzer mit links ins linke obere Toreck nutzte - ein sehenswerter Treffer, der gleichzeitig die Vorentscheidung war (74.). Teixeira nach Vorarbeit von Benteke sorgte schließlich für den 3:0-Endstand.

In der 4. Runde empfängt Liverpool nun am Samstag kommender Woche (30. Januar, 18.30 Uhr) West Ham United.

Ranieri rotiert kräfig - Son in Spiellaune

In Leicester wirkten die Gäste von der White Hart Lane von Beginn an ein wenig zielstrebiger als der Tabellenzweite der Premier League. City-Coach Claudio Ranieri rotierte kräftig, auch Huth erhielt eine Pause. Vielleicht auch deshalb agierte die Mannschaft des Italieners insbesondere in der ersten Hälfte recht passiv. Die engagierten Spurs gingen dank des Ex-Bundesliga-Spielers Son in der 39. Minute daher verdient in Führung. Der Südkoreaner überwand Keeper Schmeichel mit einem wuchtigen Schuss vom Strafraumrand. In der zweiten Hälfte zeigte sich Leicester zunächst aktiver, doch mitten in diese Drangphase hinein gelang dem Belgier Chadli, diesmal nach Maßvorlage Sons, in der 66. Minute das 2:0 für die Spurs. In den Schlussminuten erzeugte Leicester doch noch einmal Druck, kam bei mehreren guten Chancen jedoch nicht an dem für Stammkeeper Lloris zum Einsatz gekommenen Vorm vorbei.

Auch ohne Messi und Suarez: Barça lange souverän

Munir (l.), Neymar, Arda Turan (r.)
Die Barça-Torschützen Munir (l.) und Neymar jubeln mit Arda Turan (r.).
© Getty Images

Nur drei Tage nach dem 6:0-Kantersieg gegen Athletic Bilbao im Camp Nou traf der FC Barcelona am Mittwoch erneut auf die Basken - diesmal im Viertelfinale der Copa del Rey im San Mames. Messi, der gegen Bilbao nach der Pause wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel in der Kabine geblieben war, wurde weiterhin geschont. Ein reine Vorsichtsmaßnahme, denn "Untersuchungen haben ergeben, dass Messi nicht verletzt ist", teilten die Katalanen zu Wochenbeginn mit. Trainer Luis Enrique musste zudem auf das zweite Drittel seiner MSN-Offensive verzichten: Suarez hatte noch eine Sperre abzusitzen. Dafür durfte ter Stegen - wie im Pokal üblich - von Beginn an ran.

Bilbao begann vielversprechend, nach einem Doppelschlag der Katalanen ging die Siegchance jedoch schnell gegen Null. Munir beendete einen herrlichen Angriff über Turan und Rakitic (18.) mit dem Führungstreffer für den Pokalverteidiger. Nur sieben Minuten später nutzte Neymar eine Unachtsamkeit der Bilbao-Defensive zum 2:0. Die Hausherren kämpften zwar leidenschaftlich, fanden aber kein Mittel gegen Barça. Die zweite Hälfte (acht Gelbe Karten, insgesamt neun) prägten viele Fouls und Unterbrechungen. Ansonsten war die Partie sehr ereignisarm.

Bis in die Schlussphase: Erst hatte Sabin nach einem Eckball die bis dato beste Chance für Bilbao (81.), dann erzielte Aduriz quasi aus dem Nichts noch den Anschlusstreffer (89.), ehe ter Stegen einen abgefälschten Schuss glänzend parierte (90.) und damit immerhin den 2:1-Sieg für Barça verteidigte. Für das Rückspiel in der kommenden Woche haben die Katalanen damit weiterhin gute Karten.

Atletico und Valencia müssen bangen

Valencia vs. Las Palmas
Verpassten im Mestalla eine bessere Ausgangsposition: Die Valencia-Spieler.
© Getty ImagesZoomansicht

Tabellenführer Atletico Madrid kam derweil im Auswärtsspiel bei Celta Vigo, in dem beide Teams Chancen auf den Sieg hatten, nicht über ein 0:0 hinaus.

Auch der FC Valencia mit Shkodran Mustafi in der Startelf muss noch um das Weiterkommen bangen. Im Mestalla kam Valencia am Donnerstagabend nur zu einem 1:1 gegen Aufsteiger UD Las Palmas. Die Blanquinegros gerieten nach gutem Start durch ein Eigentor von Zahibo, der eine Freistoßflanke für die Kanaren per Kopf unglücklich neben den Pfosten in die Maschen setzte (38.), ins Hintertreffen.

In der zweiten Hälfte glich Paco Alcacer mit einem Aufsetzer vom Strafraumrand ins linke Toreck in der 61. Minute schließlich aus. In den Schlusssekunden hatte der am Elfmeterpunkt freigespielte Negredo sogar noch die große Chance zum 2:1 für die Fledermäuse, er schlug jedoch über den Ball, sodass auf Mustafi & Co. nun im Rückspiel auf Gran Canaria eine schwierige Aufgabe wartet.

Mit einem Bein im Halbfinale steht indes der FC Sevilla. Der Europa-League-Sieger tat sich gegen den Zweitligisten Mirandes zwar phasenweise durchaus schwer. Doch nach den Toren von Nzonzi (20.) und Vitolo (90.+4) sicherten sich die Andalusier für das Rückspiel mit dem 2:0 eine glänzende Ausgangsposition.

jom/cfl

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