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11.01.2016, 20:52

Kommentar zum FIFA Ballon D'Or 2015

Messi - ein Phänomen unserer Zeit

Mal Lionel Messi. Mal Cristiano Ronaldo. Aber kein anderer. Die Wahl zum Weltfußballer in Zürich blieb auch bei ihrer neuesten Ausgabe relativ berechenbar. Seit 2008 wechseln sich die beiden Giganten des Weltfußballs quasi ab. Zum fünften Mal gewann nun Messi, der Superstar des FC Barcelona. Und löste damit Cristiano Ronaldo ab, der bisher drei Goldene Bälle in seiner Vitrine zählen kann.


Aus Zürich kommentiert Jean-Julien Beer, kicker-Chefredaktion

Zum fünften Mal Weltfußballer: Lionel Messi.
Zum fünften Mal Weltfußballer: Lionel Messi.
© Getty ImagesZoomansicht

Im seinem großen Interview mit dem kicker hatte Cristiano Ronaldo einen bemerkenswerten Satz fallen lassen. Als Deutscher wäre er heute zwar Weltmeister, aber wohl nie Weltfußballer geworden, erklärte CR7.

In der Tat: Deutsche Fußballer spielen und spielten in den vergangenen Jahren eine untergeordnete Rolle bei diesem Wahlspektakel. Manuel Neuer wurde im Vorjahr Dritter, zwar weit abgeschlagen - aber immerhin. Aus der Bundesliga schaffte es in den vergangenen zehn Jahren ansonsten nur Franck Ribéry aufs Podium, ebenfalls als Dritter im Jahr 2013. Bei dieser Abstimmung gilt nämlich: Nicht die Bundesliga oder die superreiche Premier League, sondern die spanische Primera Division ist das Maß aller Dinge. Ehe die beiden Bayern-Profis auftauchten, gingen vier Jahre lang sogar alle drei Podiumsplätze an Spieler aus Spanien.

Neben Messi und Cristiano Ronaldo durften sich Xavi und Andres Iniesta darüber freuen. Seit 2009 kommt der Weltfußballer stets aus der spanischen Liga; und als der Beste der Welt zuletzt einmal nicht von dort kam, hieß er trotzdem Cristiano Ronaldo. 2008 war das, der Portugiese verdiente sich diese Ehre seinerzeit in Diensten von Manchester United.

Deutsche Zurückhaltung: Nur Özil formuliert das Ziel Weltfußballer

Aus Zürich kommentiert Jean-Julien Beer, kicker-Chefredaktion
Aus Zürich kommentiert Jean-Julien Beer, kicker-Chefredaktion

Von den deutschen Weltmeistern hat bisher nur Mesut Özil offen das Ziel formuliert, der beste Spieler der Welt werden zu wollen. Sein Wechsel weg von Real Madrid hin zum FC Arsenal dürfte dabei jedoch keine große Hilfe gewesen sein. Und die Klasse eines Messi oder Cristiano Ronaldo hat er seither nicht erreicht.

Das Fußballjahr 2016 bietet dem deutschen Fußball viele Möglichkeiten, bei der nächsten Wahl wieder etwas erfolgreicher abzuschneiden. Mit der EM in Frankreich und mit dem FC Bayern als Mitfavorit in der Champions League. Jedoch: Weder der deutsche Weltmeistertitel, noch das Triple des FC Bayern konnten in jüngster Vergangenheit etwas daran ändern, dass der Weltfußballer entweder Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo hieß. Sie sind die Phänomene unserer Zeit. Und: Messi ist als amtierender Triple-Gewinner mit dem FC Barcelona auch ein würdiger Gewinner.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 11.01., 19:32 Uhr
Die logische Wahl - Messi wieder Weltfußballer
Cristiano Ronaldo traf in der Liga häufiger, in der Champions League genauso oft - trotzdem ist Lionel Messi verdientermaßen Weltfußballer 2015. Er hatte Ronaldo vor allem eines im vergangenen Jahr voraus: Titel!
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS
11.01.16
 

6 Leserkommentare

justanexpert
Beitrag melden
12.01.2016 | 14:00

Verdient und berechtigt

Man muss einfach festhalten, dass diese Wahl von den Trainer, Kapitänen und ausgewählten Journalisten [...]
Opa_Ge
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12.01.2016 | 13:30

Immer die Gleichen

Tja, aber man muss halt auch einfach sagen, dass sowohl Messi als auch Ronaldo konstant über Jahre außergewöhnliche [...]
Ossisailor
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12.01.2016 | 12:19

Guter Kommentar von damaja21. Stimme voll zu.
damaja21
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12.01.2016 | 11:11

Zurecht

man liest ja vermehrt
- es liegt langweilig
- immer die gleichen
- oder eben auch das Argument "Marketingmaschine"[...]
Jamsn
Beitrag melden
12.01.2016 | 09:26

same procedure...

...as every year.

Messi ist der Beste Fussballer, ohne Frage. Glückwunsch und zum Glück nicht Ron[...]

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