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11.01.2016, 19:54

FIFA Ballon d'Or 2015

Messi holt sich die fünfte goldene Kugel

In Zürich wurde am Montagabend der Weltfußballer gekürt: Zum fünften Mal sicherte sich Lionel Messi den Ballon D'Or, sprach anschließend von einem "speziellen Moment". Bei den Frauen ließ die US-Amerikanerin Carli Lloyd die Deutsche Celia Sasic abblitzen. Wenig überraschend machten bei den Trainern Luis Enrique (FC Barcelona) und Jill Ellis (USA, Frauen) das Rennen. Die größte Überraschung gab es in Sachen "Tor des Jahres", ein brasilianischer Zweitliga-Fußballer sprach unter Tränen.

+++ 19.54 Uhr: Fünfter Streich von "La Pulga" +++

Gekommen, um wieder abzuräumen: Lionel Messi (l.) nahm den Preis von Kaka entgegen.
Gekommen, um wieder abzuräumen: Lionel Messi (l.) nahm den Preis von Kaka entgegen.
© imagoZoomansicht

Der Spieler, der vor der Ära Messi-Ronaldo als letzter Fußballer den goldenen Ball überreicht bekam, betritt die Bühne: Dem Brasilianer Kaka wurde diese Ehre 2007 zuteil. Seitdem machten Ronaldo und Messi die Wahl unter sich aus, in den vergangenen beiden Jahren hatte der Portugiese noch die Nase vor. Nach einem überragenden Jahr geht die Trophäe aber wenig überraschend zum fünften Mal an Dauerrivale Messi. "Es ist ein sehr spezieller Moment für mich, dabei ist es ja bereits der fünfte Ballon D'Or. Das ist viel mehr, als ich mir als Kind hatte ausmalen können", strahlt der 28-Jährige über beide Ohren. Kumpel Neymar bekommt ein Küsschen auf die Wange, Ronaldo einen festen Händedruck von Messi.

+++ 19.46 Uhr: Lloyd landet vor Sasic +++

So langsam wird es ernst, die Übergabe des Preises für die beste Fußballerin des Jahres 2015 geht über die Bühne. Eine Deutsche hält die Trophäe bereits vor der Bekanntgabe in der Hand: Nadine Keßler, die Weltfußballerin von 2014, darf die Ehrung vollziehen. Allerdings geht ihre ehemalige Mitspielerin Celia Sasic leer aus. Stattdessen wird die dreifache WM-Finaltorschützin Carli Lloyd ausgezeichnet. Angesichts ihres famosen Jahres 2015 keine große Überraschung.

Feierte bereits zuvor mit den Fans: Carli Lloyd wurde zur Weltfußballerin 2015 gekürt.
Feierte bereits zuvor mit den Fans: Carli Lloyd wurde zur Weltfußballerin 2015 gekürt.
© imago

+++ 19.37 Uhr: Außenseiter Wendell Lira überrascht +++ Der Preis für das schönste Tor im Jahr 2015 geht überraschenderweise nicht an Lionel Messi oder Alessandro Florenzi (Ticker-Eintrag 18.41 Uhr). Stattdessen betritt unter Tränen Außenseiter Wendell Lira die Bühne. "Ich bedanke mich bei Gott", sind die ersten Worte des 27-Jährigen. Aktuell kickt er in der zweiten brasilianischen Liga (Vila Nova). Noch immer unter dem Einfluss starker Emotionen gesteht Lira, dass er am heutigen Abend Spieler gesehen habe, "die ich nur aus dem Fernsehen kannte". Alleine das wäre Geschenk genug gewesen, so der 1,74 Meter große Rechtsaußen.

+++ 19.28 Uhr: Mutter Sasic sieht "große Herausforderungen" +++ Auf der Bühne begrüßt wird Celia Sasic, die einzige noch verbleibende deutsche Vertreterin. Angesprochen auf ihr Karriereende sagt die 27-Jährige, das sie sich auf die "großen Herausforderungen" der Schwangerschaft in den nächsten Monaten freut. Der Fußball ist aber verständlicherweise noch immer sehr präsent in ihrem Kopf.

+++ 19.21 Uhr: Asamoah nimmt Fairplay-Preis entgegen +++ Auch beim Thema Fairplay will die FIFA ein Wort mitreden, vergibt einen allgemeinen Preis für die Flüchtlingsarbeit in den Vereinen. Den Preis nimmt ein alter Bekannter entgegen: Gerald Asamoah. Der langjährige Schalker Angriffstank nennt die Arbeit für Einwanderer "eine echte Herzensangelegenheit".

+++ 19.11 Uhr: Barça-Coach Enrique macht das Rennen +++ Weil von den drei nominierten Trainern bei den Männern nur Jorge Sampaoli (Chiles Nationalcoach) anwesend ist, wird sich mit diesem Kapitel nicht lange aufgehalten. Den Preis erhält verständlicherweise Triple-Sieger Luis Enrique vom FC Barcelona. Der Vertreter des 45-Jährigen dankt im Namen Enriques Publikum, Verantwortlichen und der besten Vereinsmannschaft 2015. Pep Guardiola, der mit dieser Entscheidung wohl bereits gerechnet hatte, machte sich im Vorfeld wie Sampaoli keine großen Hoffnungen.

+++ 19.08 Uhr: Ellis wird Welttrainerin 2015 +++ Die Trophäe für die Welttrainerin des Jahres geht wenig überraschend an Jill Ellis. Die 49-jährige Engländerin holte 2015 mit der amerikanischen Frauen-Nationalmannschaft den dritten Weltmeistertitel. "Es ist eine große Ehre für mich", so die Siegerin. Der Waliser Mark Sampson (Englands Nationalcoach) und Norio Sasaki (japanische Frauennationalmannschaft) gehen leer aus.

+++ 18.50 Uhr: Nur ein Deutscher in der "Elf des Jahres" +++

Wenn Messi nicht auffallen will, macht es eben er: Juves Paul Pogba trägt gewagtes Gold.
Wenn Messi nicht auffallen will, macht es eben er: Juves Paul Pogba trägt gewagtes Gold.
© Getty ImagesZoomansicht

Samuel Eto'o vergibt die nächsten Preise, der Kameruner darf die "Elf des Jahres" beschenken: Manuel Neuer (Bayern München) steht im Tor, in der Verteidigung finden sich Dani Alves (FC Barcelona), Sergio Ramos (Real Madrid), Thiago Silva (Paris St. Germain) und Marcelo (Real Madrid). Im Mittelfeld wirbeln Andres Iniesta (FC Barcelona), Luka Modric (Real Madrid) und Paul Pogba (Juventus Turin). Ganz vorne ist es keine Überraschung, dass auch die drei Nominierten für den Weltfußballer berufen wurden: Neymar, Lionel Messi (beide FC Barcelona) und Cristiano Ronaldo (Real Madrid). Als einziger Spieler ist Keeper Neuer nicht anwesend, Paul Breitner nimmt für ihn die Trophäe entgegen.

+++ 18.41 Uhr: Überwältigende Beteiligung +++ Neben Spielern und Trainern stehen auch die schönsten Tore des Jahres 2015 im Fokus. Für den "Puskás Award" ist neben Lionel Messis Traum-Solo im Copa-del-Rey-Finale gegen Bilbao (3:1) auch Alessandro Florenzis Distanz-Knaller gegen den FC Barcelona (1:1) nominiert - Marc-André ter Stegen dürfte sich nicht gerne erinnern. Das dritte Tor ist ein beeindruckender Fallrückzieher aus der ersten brasilianischen Liga, erzielt von Wendell Lira. Bereits 1,6 Millionen Fans haben an der Abstimmung teilgenommen, noch ist das Wahl-Fenster eine halbe Stunde geöffnet.

+++ 18.34 Uhr: Guardiola, Enrique oder Sampaoli? +++ Neben der Kür des besten Fußballers des Planeten, widmet sich dieser Abend ebenfalls den Trainern. Ein Bundesliga-Coach ist dabei: Bayerns scheidender Pep Guardiola. Darüber hinaus hofft auch Chiles Copa-Held Jorge Sampaoli auf die begehrte Auszeichnung. Favorit ist aber Triple-Sieger Luis Enrique vom FC Barcelona, der allerdings genauso wenig wie Guardiola (weilt im Trainingslager mit dem Rekordmeister) an diesem Abend anwesend sein kann.

+++ 18.20 Uhr: Hayatou spricht von "größtem Umbruch" +++ Die Zeremonie beginnt so langsam, FIFA-Interimspräsident Issa Hayatou spricht zum Publikum. Den "größten Umbruch in der Geschichte der FIFA" kündigt er an. "Unsere Mission ist es, den Fußball in der Welt weiter voranzubringen", erklärt der Kameruner das höchste Ziel der geschädigten FIFA. Die "wichtigen Reformen", die anstehen, sollen dabei helfen.

+++ 18.10 Uhr: "Vielleicht seinen linken Fuß" +++ Neben Messi steht verständlicherweise auch der nominierte Cristiano Ronaldo einmal mehr im Scheinwerferlicht. Auf die Frage, was er gerne von Konkurrent Messi abbekommen würde, antwortete "CR7" mit einem breiten Grinsen: "Vielleicht seinen linken Fuß."

+++ 18 Uhr: Messi ohne Farbe? +++
Bekannt ist Superstar Lionel Messi nicht nur für unnachahmliche Dribblings oder phänomenale Tore, auch sein Kleidungsstil sorgte bei den vergangenen Verleihungen immer wieder für Schlagzeilen. Seine extravaganten Anzüge, die speziell durch ihre Muster und ungewohnten Farben bestachen, ließ "La pulga" heute im Schrank. Barças Torgarantie trägt zu schwarzem Anzug ein weißes Hemd - und eine schwarze Fliege.

Hatten am Nachmittag vor der Bekanntgabe beste Laune: Neymar, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo (v.l.).
Hatten am Nachmittag vor der Bekanntgabe beste Laune: Neymar, Lionel Messi und Cristiano Ronaldo (v.l.).
© imago

+++ Messi: "Erfolge mit dem Team sind wichtiger" +++
Superstar Lionel Messi, der als klarer Favorit auf seinen mittlerweile fünften Titel als Weltfußballer des Jahres gilt, erklärte am Nachmittag: "Ich habe immer gesagt, dass mir Erfolge mit dem Team wichtiger sind." Auf die Frage, ob er seine individuellen Auszeichnungen für den WM-Triumph eintauschen würde, zögerte der Argentinier. Der 28-Jährige gestand nichtsdestotrotz ein, dass der goldene WM-Pokal das Größte sei, das man als Fußballer erreichen kann.

+++ 17.30 Uhr: Alles ist bereit +++
Der rote Teppich ist ausgerollt, die Stars trudeln allmählich ein. Der FIFA Ballon D'Or 2015 steht in den Startlöchern. Die große Frage: Wer wird Weltfußballer? Drei Kandidaten befinden sich noch im Rennen.

msc

Seine Karriere in Bildern
Wunderkind, Sololäufer, Titelsammler: Lionel Messi
Messis Karriere in Bildern...
Die Geschichte eines Wunderkinds

Es lief die 84. Minute im Estadi Olimpic Lluis Companys, der damaligen Heimstätte von Espanyol Barcelona. Barça-Torschütze Deco wurde ausgewechselt, ein unscheinbarer junger Mann sollte in seinem ersten Pflichtspiel den 1:0-Derbysieg mit über die Zeit retten - Lionel Messi. Exakt zehn Jahre war das am 16. Oktober 2014 her. Die Geschichte eines Wunderkinds in Bildern.
© Getty Images

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11.01.16
 
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weitere Infos zu Luis Enrique

Vorname:Luis Enrique
Nachname:Martinez Garcia
Nation: Spanien
Verein:FC Barcelona

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