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10.01.2016, 18:56

FA Cup am Sonntag: Okazaki-Tor reicht nicht zum Sieg

Chelsea weiter - Spurs mit Wimmer 2:2 gegen Leicester

Guus Hiddink hat noch nie ein FA-Cup-Spiel verloren - dabei bleibt es: Der Mourinho-Nachfolger, der mit Chelsea 2009 die Trophäe gewann, sah am Sonntag gegen den Drittligist Scunthorpe United einen letztlich souveränen 2:0-Sieg. Das Topspiel der Runde endete 2:2: Mit einem umstrittenen Elfmeter rettete sich Tottenham gegen Leicester ins Wiederholungsspiel. Fast wäre Okazaki zum Matchwinner geworden. Swansea blamierte sich bei einem Viertligisten.

Ruben Loftus-Cheek und Diego Costa jubeln
Chelseas Torschützen gegen Scunthorpe: Ruben Loftus-Cheek und Diego Costa (r.).
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Sieben Mal gewann der FC Chelsea den FA Cup bereits, einmal, 2009, unter Guus Hiddink. Jetzt ist der Niederländer als Mourinho-Nachfolger zurück und will den Traditionswettbewerb ein zweites Mal gewinnen. Der Auftakt glückte am Sonntag: Mit 2:0 setzten sich die Blues, die mit wenigen Ausnahmen ihre Top-Elf ins Rennen schickten, gegen den Drittligisten Scunthorpe United durch.

Diego Costa (13.) stellte nach Flanke von Ersatzkapitän Ivanovic früh die Weichen, der zur Pause eingewechselte Loftus-Cheek (69.) stellte auf Vorarbeit von Linksverteidiger Azpilicueta den Endstand her. Kurz zuvor hätte sich Chelsea jedoch über einen Elfmeter auf der Gegenseite nicht beschweren dürfen, als Ramires van Veen zu Fall brachte.

Umstrittener Elfer: Spurs retten 2:2 gegen Leicester

Shinji Okazaki trifft zum 2:1 für Leicester, hinten Kevin Wimmer
Zwei Ex-Bundesliga-Profis: Shinji Okazaki trifft zum 2:1 für Leicester, auch Kevin Wimmer (hinten) kommt zu spät.
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In der Premier League war Leicester City zuletzt dreimal torlos geblieben. Im FA Cup zeigten die "Füchse", dass ihr Höhenflug noch lange nicht beendet ist, auch wenn sie den Sieg im letzten Moment verpassten. Der Liga-Zweite kassierte am Sonntag beim Liga-Vierten Tottenham durch einen umstrittenen Handelfmeter in der 89. Minute, den der eingewechselte Kane versenkte, das 2:2 - es kommt also zum Wiederholungsspiel in Leicester.

Zuvor schien ein Ex-Mainzer zum Matchwinner der Ranieri-Elf zu werden: Shinji Okazaki, zur zweiten Hälfte als zweite Spitze eingewechselt, ließ drei Minuten später zwei Gegenspieler aussteigen und traf im Nachschuss. Auch der frühere Kölner Kevin Wimmer, der erst seine vierte Einsatzchance bei den Spurs erhielt, kam zu spät (48.). Insgesamt hatten die Gastgeber ihre Startelf auf sieben, Leicester gleich auf acht Positionen verändert. Eriksen traf zur Führung für Tottenham (8.), Wasilewski glich aus dem Nichts aus (19.).

Blamage trotz Traumtor: Swansea scheitert an einem Viertligisten

Eine echte Blamage hatte am Mittag Swansea City erlitten: Die Waliser unterlagen bei Oxford United mit 2:3 - und scheiterten damit als erst viertes Premier-League-Team in der FA-Cup-Geschichte an einem Viertligisten. Das schönste Tor des Tages hatte allerdings ein Swansea-Profi geschossen: Montero verwertete eine Hacken-Vorlage von Emnes traumhaft mit der Hacke zur Führung.

jpe

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