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29.12.2015, 16:27

Trainer von Real Madrid beklagt Hetzkampagne

Mysteriöse Umfrage: Benitez spricht von "Manipulation"

Nicht jeder hatte in Spanien erwartet, dass Rafael Benitez die Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Real Sociedad noch abhalten darf. Doch genau so kam es, und der Trainer von Real Madrid holte zum Gegenschlag aus. Die Medien bezichtigte er der Manipulation - auch wegen einer mysteriösen Telefonbefragung.

Rafael Benitez
"Es gibt eine Kampagne gegen Florentino, mich und das gesamte Team": Rafael Benitez am Dienstag in Madrid.
© imagoZoomansicht

Es hätte ja irgendwie zu Real Madrid gepasst, wenn ein Trainer nach einem 10:2-Sieg, dem höchsten seit 1960, entlassen worden wäre. Der verhängnisvolle Wechselfehler im Pokal, die 0:4-Niederlage gegen den Erzrivalen FC Barcelona, die Position in "La Liga", das Verhältnis zur Mannschaft - all das ließ manche Zeitung oder Radiostation spekulieren, dass die Tage von Rafael Benitez gezählt sind.

Doch der Spanier war noch im Amt, als er seinen Winterurlaub in Nordengland antrat - und als er ihn beendete. Die Pressekonferenz vor dem am Mittwoch (16 Uhr) anstehenden Heimspiel gegen Real Sociedad nutzte er, um zurückzuschlagen.

"Es gibt eine Kampagne gegen Florentino (Präsident Perez, d.Red.), mich und das gesamte Team", klagte Benitez am Dienstag die Medien an. "Alles, was kritisiert werden kann, wird kritisiert. Es werden Dinge erfunden, verdreht und manipuliert, das kann jeder sehen."

Alles werde aufgebauscht, stellte er fest, was wohl jeder Trainer in der Geschichte Real Madrids erfahren musste. "Ich habe 24 Spieler im Kader, aber wenn ich einen draußen lasse, reimt man sich zusammen, dass es etwas Persönliches ist. So entsteht eine Menge Spekulation", führte Benitez aus. "Mein Verhältnis zu den Spielern ist viel, viel besser, als man überall liest."

Getarnte Telefonbefragung? "Das ist Teil der Manipulation!"

Unter anderem die "Marca" hatte sogar berichtet, dass Real sich bei einigen Mitgliedern telefonisch danach erkundigt habe, welchen Trainer aus einer Liste von sechs Kandidaten sie anstelle von Benitez bevorzugen würden. Die Umfrage, bei der sich Zinedine Zidane als Topfavorit herauskristallisiert haben soll, sei als soziologische Studie getarnt gewesen. "Das ist Teil der Manipulation!", sagte Benitez dazu und betonte: "Ich habe genug Erfahrung, um mich davon so wenig wie möglich ablenken zu lassen."

jpe

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29.12.15
 
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Pl. VereinTorePkte.
1FC Barcelona40:1538
 
2Atletico Madrid24:838
 
3Real Madrid45:1636
 
4FC Villarreal22:1533
 
5Celta Vigo28:2331
 
6Deportivo La Coruna25:1627
 
7Athletic Bilbao25:1827
 
8FC Sevilla23:1926
 
9SD Eibar21:1924
 
10FC Valencia21:1522
 
11FC Malaga11:1420
 
12Real Betis Sevilla13:2320
 
13Espanyol Barcelona16:2820
 
14FC Getafe18:2617
 
15Real Sociedad San Sebastian18:2516
 
16UD Las Palmas16:2416
 
17Sporting Gijon15:2515
 
18FC Granada18:3114
 
19Rayo Vallecano18:3914
 
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