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06.08.2015, 10:10

Argentiniern winkt ein Duell mit Messi & Co.

3:0! River Plate zerstört den Tigres-Traum

Es bleibt dabei: Für mexikanische Mannschaften ist die Copa Libertadores kein gutes Pflaster. Seit 1998 nehmen die Mexikaner als Gäste am südamerikanischen Klub-Wettbewerb teil und gingen in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in einem Finale leer aus. Der argentinische Traditionsklub River Plate ließ Tigres UANL nach der Nullnummer in Mexiko im Rückspiel mit 3:0 abblitzen. Gefeiert wurde gewohnt pompös und ausgelassen.

Spielten erst wie entfesselt - und feierten dann auch so: die Profis von River Plate.
Spielten erst wie entfesselt - und feierten dann auch so: die Profis von River Plate.
© Getty ImagesZoomansicht

Über 60.000 Zuschauer wollten im ausverkauften Monumental-Stadion dabei sein, schließlich hatte River Plate die Chance, die südamerikanische Ausgabe der Champions League bereits zum dritten Mal nach 1986 und 1996 einzutüten. Nach dem 0:0 im Hinspiel vor einer Woche standen die Zeichen für River Plate alles andere als schlecht. Das bestätigte auch Lucas Alario, der die argentinischen Fans Sekunden vor der Pause mit einem perfekt getimten Flugkopfball erstmals in Ekstase versetzte (44.).

Und auch im zweiten Abschnitt machte River direkt wieder mächtig Dampf: Nach einigen verpassten Gelegenheiten nahm sich Carlos Sánchez ein Herz, zog in den Sechzehner, wo der 30-Jährige eine leichte Berührung von hinten dankend annahm. Als der Referee tatsächlich auf den Punkt zeigte, sprang der Uruguayer direkt auf und legte sich unter dem tosenden Applaus der Menge den Ball zurecht. Speziell Gäste-Keeper Nahuel Guzmán erzürnte sich darüber: Erst applaudierte der Argentinier in Richtung Schiedsrichter, um anschließend Sánchez vor dem Elfmeter noch einige Worte mit auf den Weg zu geben. Der Uruguayer ließ sich aber nicht beirren - und versenkte eiskalt in den rechten Winkel (74.).

Den Deckel für die "Millonarios" endgültig drauf machte Ramiro Funes Mori nach einer Ecke. Der 24-jährige Abwehrmann stieg am höchsten und tunnelte Schlussmann Guzmán per Kopf (78.). Was anschließend folgte war pure Glückseligkeit der River-Anhänger und Gänsehaut-Atmosphäre in der kompletten argentinischen Hauptstadt. Mit der Trophäe im Gepäck ging es für die Mannschaft auf einem Bus durch die Stadt, begleitet wurde das Ganze durch ein typisch pompöses Feuerwerk.

Selfie-Probe für Superstar Messi?

Freudentaumel: Nach dem Titelgewinn durfte das obligatorische Sieger-Selfie nicht fehlen.
Freudentaumel: Nach dem Titelgewinn durfte das obligatorische Sieger-Selfie nicht fehlen.
© Getty Images

Ein solches will River am liebsten im Dezember noch einmal abbrennen: Durch den Copa-Hattrick dürfen die Argentinier ihren Kontinent bei der Klub-WM im Dezember in Japan vertreten, selbst ein Duell mit dem großen FC Barcelona und der argentinischen Ikone Lionel Messi winken dann.

Ganz anders die Gefühlslage im mexikanischen Lager: Die Tigres, die im Rückspiel chancenlos gegen ein entfesseltes River blieben, reihten sich nahtlos in die Geschichte ein. Es war nach 2001 (Cruz Azul) und 2010 (Chivas Guadalajara) bereits der dritte erfolglose Final-Anlauf eines mexikanischen Vertreters.

msc

 
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