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06.04.2015, 13:43

Spanischer Erstligist reagiert im Abstiegskampf

Sergi Barjuan tritt Nachfolge von Martinez in Almeria an

Juan Ignacio Martinez Jimenez ist nicht mehr Trainer von UD Almeria. Wie der spanische Erstligist am Sonntag und damit einen Tag nach der 1:4-Pleite gegen Levante mitteilte, wurde der Coach mit sofortiger Wirkung freigestellt. Nach Angaben des Klubs vom Montag, wird der Spanier Sergi Barjuan, der zuvor Recreativo de Huelva trainiert hatte, neuer Trainer der Andalusier.

Neu auf der Kommandobrücke von UD Almeria: Ex-Barcelona-Profi Sergi Barjuan tritt die Nachfolge des entlassenen Martinez an.
Neu auf der Kommandobrücke von UD Almeria: Ex-Barcelona-Profi Sergi Barjuan tritt die Nachfolge des entlassenen Martinez an.
© imagoZoomansicht

Für neue und womöglich letzte Impulse im Abstiegskampf soll nun der frühere Barcelona-Profi Sergi Barjuan sorgen. Er soll nach Abschluss der Vertragsmodalitäten voraussichtlich schon am Mittwoch in der Partie bei seinem Ex-Klub auf der Trainerbank sitzen.

Barjuan spielte neun Jahre für die Katalanen und nahm mit der spanischen Nationalmannschaft an zwei Weltmeisterschaften teil. Von 2012 bis 2014 trainierte er Recreativo Huelva in der zweiten spanischen Liga.

Die Andalusier rangieren derzeit auf dem 18. Rang und haben aufs rettende Ufer einen Punkt Rückstand. Glücklicherweise blieb es aus Sicht der Union Deportiva (UD) bei einem Zähler, da am Sonntagabend Aufsteiger Deportivo La Coruña beim FC Getafe mit 1:2 verlor.

Bei noch neun ausstehenden Spieltagen bestehen also noch ausreichend Chancen, den Verein in "La Liga" zu halten. Vorausgesetzt, Neu-Coach Barjuan findet die Lösung, die aktuelle Negativserie von sieben Partien ohne Dreier (nur vier eigene Tore) schnellstmöglich zu beenden.

Die erste Aufgabe hat es dabei gehörig in sich: Am kommenden Mittwoch (20 Uhr) steht die schwere Auswärtsreise ins Camp Nou und damit zum großen FC Barcelona an, dem Ex-Klub von Barjuan. Viel wichtiger erscheint hier das Heimspiel am Samstag (22 Uhr) gegen den direkten Tabellennachbarn FC Granada, der zwei Punkte weniger hat als Almeria und am Sonntag bei Real Madrid mit 1:9 gewaltig unter die Räder gekommen ist.

mag

 
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