Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
25.03.2015, 13:35

FA will erneuten Versuch wagen

England als WM-Gastgeber 2026? "Wenn Blatter geht"

Der englische Fußballverband FA erwägt offenbar die Bewerbung für die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Nach dem gescheiterten Versuch für die WM 2018 knüpft Verbands-Präsident Greg Dyke aber eine Bedingung an einen erneuten Versuch: FIFA-Präsident Joseph S. Blatter muss gehen.

Greg Dyke
Knüpft eine Bedingung an die Bewerbung als WM-Gastgeber 2026: FA-Präsident Greg Dyke.
© picture-allianceZoomansicht

2018 war Fußball-Mutterland England noch an Russland gescheitert, das sich den Zuspruch zur Austragung der WM sicherte. Das hat die Verantwortlichen des Verbands wohl dazu bewegt, sich für die Auflage im Jahr 2026 zu bewerben.

Hoffnung macht die Wahl von Landsmann David Gill ins Exekutivkomitee des Weltverbands FIFA. "Wenn David uns versichern kann, dass es ein faires System gibt, könnten wir überzeugt werden", spielte FA-Präsident Greg Dyke bei der britischen Rundfunkanstalt "BBC" auf die oft genannten Korruptionsvorwürfe gegen die FIFA an. Für die Wahl, Russland und Katar zu den Gastgebern der nächsten beiden Weltmeisterschaften 2018 und 2022 zu bestimmen, geriet der Weltverband um Präsident Joseph Blatter massiv in die Kritik.

Deswegen stellt Dyke die Bedingung für eine erneute Bewerbung: "Wir bewerben uns nicht, solange Sepp Blatter da ist." Der 79-jährige Blatter, der seit 1998 als Präsident der FIFA agiert, hat sich als Kandidat für eine weitere Amtszeit aufstellen lassen. Sollte er wiedergewählt werden, würde er mindestens bis 2019 das Oberhaupt sein.

Über den Gastgeber der WM 2026 wird jedoch bereits 2017 entschieden. Somit würde sich der englische Verband nach Aussage von Dyke wohl zurückziehen. Doch dabei werden erstmals alle 209 Mitgliedsverbände den WM-Gastgeber bestimmen und nicht allein das Exekutivkomitee.

kon

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 24.03., 17:00 Uhr
Platinis große Rede gegen Gewalt und Rassismus
Michel Platini wurde am Dienstag für eine weitere Amtszeit als UEFA-Präsident bestätigt. In einer beeindruckenden Rede erklärte der Franzose den Kampf gegen Gewalt und Rassismus als die größte Herausforderung seiner zweiten Amtszeit. "Aufgrund seiner Beliebtheit ist unser Sport ein Gradmesser für die Probleme auf unserem Kontinent. Und dieser Gradmesser zeigt Beunruhigendes an.", mahnte Platini, der eine "starke Zunahme von Nationalismus und Extremismus in Europa" beklagte. Im Mai 1985 hatte Platini als Spieler die Katastrophe im Brüsseler Heysel-Stadion miterlebt.
Alle Videos in der ÜbersichtAlle Videos per RSS
 
Seite versenden
zum Thema

weitere Infos zu Hodgson

Vorname:Roy
Nachname:Hodgson
Nation: England
Verein:

Vereinsdaten

Teamname:England
Gründungsdatum:01.01.1863
Anschrift:The Football Association
25 Soho Square
London W1D 4FA
Telefon: 00 44 - 207 - 7 45 45 45
Telefax: 00 44 - 207 - 7 45 45 46
Internet:http://www.thefa.com/