Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?
09.03.2015, 23:17

26. Spieltag: Napoli nutzt Roma-Patzer nicht aus

Klose-Doppelpack gegen Florenz - Juve hält sich schadlos

Am Montagabend ließ Lazio dem AC Florenz keine Chance - Klose steuerte beim 4:0-Erfolg zwei Treffer bei. Später am Abend kam Juventus gegen Sassuolo zu einem klassischen Arbeitssieg. Am Samstag drehte Milan gegen Hellas Verona erst die Partie, um dann in der vierten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich zu kassieren. Am Sonntag gab es Magerkost zu bestaunen, die Roma enttäuschte bei Chievo Verona und kam nicht über ein 0:0 hinaus. Napoli konnte die Steilvorlage am Abend gegen Inter aber nicht nutzen.

Miroslav Klose
Den richtigen Riecher gehabt: Lazio-Stürmer Miro Klose staubt zum 3:0 ab, später war er nochmal zur Stelle.
© imagoZoomansicht

Bei Lazio kommt Miroslav Klose von Woche zu Woche besser in Fahrt. "Klose wird auch in der nächsten Saison bei Lazio spielen", schrieb deswegen die "Gazzetta" in Bezug auf dessen Verlängerung mit dem Hauptstadt-Klub. Doch wie Kloses Berater Alexander Schütt dem kicker erklärte, sei noch keine Entscheidung gefallen. Zum Topspiel der 28. Runde am Montag stand er für Lazio Rom (4.) gegen den AC Florenz (5.) jedenfalls wieder in der Startelf. Die Viola musste hingegen auf Mario Gomez verzichten, der beim 2:1-Sieg im Pokal bei Juventus verletzt ausgewechselt werden musste.

Mit einem Sieg hätte Florenz an Lazio vorbeiziehen können. Doch daraus sollte nichts werden, denn die Römer legten los wie die Feuerwehr. Schon in der 6. Minute war Biglia mit einem Volleyschuss aus 16 Metern zum 1:0 erfolgreich, weitere Chancen für die Hausherren folgten - Klose scheiterte nach starker Einzelaktion an Keeper Neto. Die beste Gelegenheit hatte aber erneut Biglia, der fast aus identischer Position erneut volley abzog, diesmal aber lenkte der Fiorentina-Schlussmann das Leder an den Pfosten (33.). Lazio ließ sich die Butter trotzdem nicht mehr vom Brot nehmen. Candreva stellte vom Elfmeterpunkt aus auf 2:0 (65.), dann war Klose-Zeit. Der Weltmeister staubte in der 75. Minute nach Candrevas Schuss und Netos Parade per Kopf zur Vorentscheidung ab und hatte auch das letzte Wort. Erneut setzte der 36-Jährige nach Keitas Abschluss erfolgreich aus kurzer Distanz nach - 4:0! Lazio kletterte somit auf Rang drei und brachte vier Punkte zwischen sich und die Fiorentina.

Pogba trifft für Juve, Barzagli debütiert

An der Tabellenspitze baute Juventus Turin seinen Vorsprung vor dem AS Rom auf elf Punkte aus. Beim 1:0 (0:0) gegen Sassuolo Calcio tat sich die "Alte Dame" äußerst schwer und traf erst in der 82. Minute spielentscheidend. Pogba erkämpfte sich das Leder 30 Meter vor dem eigenen Strafraum, wurde nach einem Sprint über das ganze Feld vor dem gegnerischen Strafraum wieder bedient und netzte mit einem schönen Volleyschuss aus 20 Metern rechts unten ein. Vier Minuten später gab es nochmals Applaus von den Rängen: Der Ex-Wolfsburger Barzagli feierte nach langer Verletzungspause (Achillessehnen-Verletzung) sein Saisondebüt.

Roma kann die Meisterschaft wohl abhaken

Mit 0:0 endeten die Partien Parma gegen Bergamo und Cesena gegen Palermo. Immerhin trat Parma nach zwei Absagen in Folge (gegen Udinese und in Genua) gegen Atalanta Begamo wenigstens mal wieder an.

Hat der AS Rom die letzte Chance auf den Scudetto verpasst? Nach dem 1:1 im Topspiel gegen Spitzenreiter Juventus schaffte es die Garcia-Elf erneut nicht, einen Sieg einzufahren. Bei Chievo Verona kamen die Giallorossi nicht über ein müdes 0:0 hinaus.

Wieder nur Magerkost: Gervinho und die Roma enttäuschten auch bei Chievo.
Wieder nur Magerkost: Gervinho und die Roma enttäuschten auch bei Chievo.
© picture-allianceZoomansicht

Tore gab es beim Duell zwischen Udinese und Torino zu bestaunen, wo Udine mit 3:2 triumphierte. Quagliarella brachte die Turiner in Front (15.), doch der nimmermüde di Natale sorgte prompt für den Ausgleich (17.). Molinaros Eigentor brachte die Hausherren auf die Siegestraße (25.), Wague sorgte unmittelbar nach der Pause für das vermeintlich komfortable 3:1 (49.). Benassi machte Torino zwar nochmal mit seinem Anschlusstreffer Hoffnung (69.), doch zu mehr sollte es nicht mehr reichen.

Aus 0:2 mach 2:2: Inter nimmt einen Punkt vom Vesuv mit

Bislang offenbarten die Auftritte von Lukas Podolski bei Inter Mailand mehr Fragen als Antworten. War der Weltmeister Ende Januar noch als großer Star in Italien angekommen, scheint man ihn nur gut einen Monat später bereits als kompletten Fehleinkauf zu betrachten. Er sei "schädlich für das Spiel", kritisierte ihn die "Gazzetta dello Sport" nach einem weiteren blassen Auftritt gegen Florenz (0:1) am vergangenen Sonntag. Und auch Trainer Roberto Mancini ("von ihm erwarte ich mehr") zog für die Partie beim SSC Neapel am Sonntagabend seine Konsequenzen und setzte den Weltmeister auf die Bank. Dort blieb der 29-Jährige denn auch über die 90 Minuten sitzen und musste tatenlos mit ansehen, wie seine Kollegen nach einem zwischenzeitlichen 0:2 noch zu einem 2:2 am Vesuv kamen.

Kalidou Koulibaly gegen Xherdan Sahqiri
Neapels Koulibaly (li.) im Duell mit Inters Shaqiri.
© Getty ImagesZoomansicht

Napoli begann aggressiv und bestimmte die Anfangsphase, die Inter aber ohne Schaden überstand. Anschließend konnten die Nerazzurri, für die Shaqiri in der Startelf stand, die Partie etwas ausgeglichener gestalten. Die Chancen hatten aber weiterhin die Süditaliener, die zur Pause auch hätten führen müssen. Doch Neapels Angreifer Higuain traf in der 31. Minute aus drei Metern das leere Tor nicht!

Nach der Pause blieb der SSC zunächst am Drücker. In der 51. Minute belohnte Hamsik seine Farben dann mit dem Führungstor. Der Slowake durfte völlig freistehend eine Flanke von der rechten Seite einköpfen. Als wenig später Higuain seinen Fehler aus dem ersten Durchgang wettmachte und mit einem schönen Distanzschuss auf 2:0 erhöhte (63.), schien die Messe gelesen zu sein. Doch die Elf von Trainer Rafa Benitez ließ im Gefühl des sicheren Sieges etwas zu sehr die Zügel schleifen, Inter kam immer mehr auf. Zunächst verpasste Shaqiri den Anschlusstreffer, den dann Palacio in der 72. Minute markierte. Damit nicht genug: Vier Minuten vor dem Ende zupfte Henrique Palacio im Sechzeher am Trikot, Rot und Elfmeter waren die Folgen. Icardi trat an und traf per frechem Lupfer in die Mitte zum 2:2-Endstand. Napoli verpasste es dadurch, näher an die Roma heranzurücken, Inter bleibt rein tabellarisch immerhin vor dem Lokalrivalen Milan.

Juves 700-Tage-Serie ist gerissen

Zu guter Letzt will sich Juventus Turin gegen Sassuolo Calcio vom Pokalschock erholen. Gegen Florenz verloren die Bianconeri erstmals seit gut zwei Jahren (!) wieder ein Heimspiel. Der letzte Verein, der im Juventus-Stadium gewinnen konnte, war am 10. April 2013 der FC Bayern. Damals bezwang der deutsche Rekordmeister die Turiner im Hin- und Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals jeweils mit 2:0 und gewann letztlich die Königsklasse. "So scheidet Juventus in Dortmund aus, ohne Wenn und Aber", schrieb "Tuttosport" in Bezug auf das Rückspiel gegen die Borussia in zwei Wochen. Gegen Sassuolo geht es jedoch zunächst zurück in den Liga-Alltag, in dem sich der leicht kriselnde Tabellenführer wohl keine Sorgen machen muss, die Meisterschaft zum vierten Mal in Folge zu feiern.

Milan verspielt den Sieg

Luca Toni (re., mit Gabriel Paletta) entführt mit Hellas einen Punkt aus Mailand.
Luca Toni (re., mit Gabriel Paletta) entführt mit Hellas einen Punkt aus Mailand.
© imagoZoomansicht

"Ein Sieg am Samstag wäre ein großer Schritt vorwärts", hatte Milan-Coach "Pippo" Inzaghi vor der Spiel seiner Mannschaft gegen Hellas Verona gesagt. Lange sah es am Samstagabend tatsächlich danach aus, doch am Ende hieß es nur 2:2-Unentschieden. Die internationalen Wettbewerbe scheinen also in der kommenden Saison tatsächlich erneut ohne den AC Mailand stattzufinden. Die Gastgeber gerieten sogar in Rückstand: Nachdem Muntari im Strafraum mit Ionita unglücklich zusammengerauscht war, entschied Schiedsrichter Giacomelli auf Strafstoß. Ex-Bayern-Stürmer Toni traf an und überwand Diego Lopez zum 1:0 (18.).

Ein weiterer Strafstoß noch vor der Pause brachte den Ausgleich: Jankovic brachte Mexes im Hellas-Strafraum zu Fall, Menez verwandelte mit Wucht zum 1:1 (41.). Nach der Pause dauerte es gerade einmal zwei Minuten, ehe Mexes, der nach abgesessener Rot-Sperre erstmals wieder auf dem Platz stand, den Führungstreffer erzielte. Hellas-Abwehrspieler Rafael Marques verletzte sich bei einem Versuch, noch dazwischen zu gehen und musste ausgewechselt werden. Als alles auf einen Sieg Milans hindeutete, beteiligte sich dann Nicolas Lopes in der Nachspielzeit als Spielverderber und erzielte noch den Ausgleich für die Gäste aus Verona (90.+4).

kon

Tabellenrechner Serie A
 
Seite versenden
zum Thema

Serie A TIM - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1Juventus Turin53:1461
 
2AS Rom38:1950
 
3Lazio Rom47:2746
 
4SSC Neapel46:3346
 
5AC Florenz37:2842
 
6Sampdoria Genua34:2842
 
7CFC Genua 189337:3037
 
8FC Turin30:2836
 
9Inter Mailand41:3436
 
10US Palermo38:3935
 
11AC Mailand37:3235
 
12Udinese Calcio29:3431
 
13Hellas Verona31:4629
 
14Sassuolo Calcio29:3929
 
15FC Empoli26:2829
 
16AC Chievo Verona18:3026
 
17Atalanta Bergamo22:3724
 
18Cagliari Calcio32:4920
 
19AC Cesena24:4720
 
20FC Parma20:4711

DIE GANZE WELT DER KICKER APPS!
Informieren Sie sich über unser vielfältiges App Angebot:
Smart TV Tippspiel eMagazine kicker MeinVerein FußballQuiz GloryRun