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19.01.2015, 22:00

Afrika-Cup, Gruppe C, 1. Spieltag

Algerien siegt im Schlussspurt - Ghana verliert mit Baba

Es ist die wohl am besten besetzte Gruppe beim Afrika-Cup: Ghana, Senegal, Algerien, Südafrika - wer kommt weiter? Am Montag bekam WM-Teilnehmer Ghana beim 1:2 gegen den Senegal zu spüren, wie schwer das Weiterkommen in der Gruppe C werden könnte. Am Abend setzte sich Topfavorit Algerien gegen Südafrika nach Rückstand durch.

Islam Slimani
Brachte sein algerisches Team auf die Siegerstraße: Islam Slimani.
© Getty ImagesZoomansicht

Nach torloser erster Spielhälfte brachte Thuso Phala Südafrika in Mongomo nach einem sehenswerten Spielzug in der 51. Minute in Führung. Danach musste die Mannschaft aus der Kap-Republik gleich zwei Tiefschläge hinnehmen, die letztlich spielentscheidend waren: Zunächst verschoss Tokelo Rantie einen Foulelfmeter (54.), dann leitete ein Eigentor von Thulani Hlatshwayo (68.) endgültig die Wende zugunsten Algeriens ein.

Faouzi Ghoulam (73.) und Islam Slimani (84.) drehten letztlich das Spiel für die Nordafrikaner, die bei der WM in Brasilien als einziger afrikanischer Achtelfinalist erst nach Verlängerung (1:2) am späteren Weltmeister Deutschland gescheitert waren. Algerien ist durch den 3:1-Erfolg damit auch erster Tabellenführer in der Gruppe C.

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Diouf und Sow ärgern Ghana

Zuvor startete der viermalige Africa-Cup-Sieger Ghana, der bei der WM in Brasilien gegen Deutschland ein 2:2 erreicht hatte, trotz zwischenzeitlicher Führung mit einem Fehlstart ins Turnier. Zwar erzielte Andre Ayew für die Westafrikaner per Foulelfmeter (14.) früh das 1:0. Doch der ehemalige Hannoveraner Mame Diouf (58.) und Joker Moussa Sow kurz vor dem Schlusspfiff (90.+4) drehten die Partie in der zweiten Spielhälfte noch zugunsten des Senegal.

Bei Ghana spielte Linksverteidiger Abdul Rahman Baba vom FC Augsburg durch. Defensivakteur Salif Sané von Hannover 96 kam für den Senegal dagegen nicht zum Einsatz. Freiwillig verzichtete Ghana-Coach Avram Grant auf seinen Kapitän Asamoah Gyan. Der Angreifer hatte aufgrund eines "leichten Anflugs" von Malaria zwei Tage lang - davon einer Nacht im Krankenhaus - nicht mit der Mannschaft trainieren können.

jom/dpa/sid

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Afrika-Cup - Fußball als Werbung für einen Diktator
Der Afrika-Cup ist ein prestigeträchtiges Turnier. Für Afrikaner sogar noch weit wichtiger als die Weltmeisterschaft. Ursprünglich hätte die kontinentale Meisterschaft in Marokko stattfinden sollen, das sich aber wegen der Ebola-Epidemie zurückgezogen hat. Äquatorialguinea, das viel näher an Ebola-geplagten Ländern liegt, ist eingesprungen. Das Land, das seit 1979 vom selbstherrlichen Diktator Teodoro Obiang geführt wird.
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19.01.15
 
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Afrika-Cup - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1 Algerien3:13
 
2 Senegal2:13
 
3 Ghana1:20
 
4 Südafrika1:30