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13.01.2015, 11:52

Internationale Pressestimmen zur Weltfußballer-Wahl

"Nur Deutschland stellt Ronaldos Triumph infrage!"

Golden Boy, Superman, König: Weltfußballer Cristiano Ronaldo darf heute in verschiedenen Funktionen von sich in der Zeitung lesen. "Nur Deutschland stellt seinen Triumph infrage", behauptet die spanische "AS" - und irrt: Auch aus Italien gibt es Kritik an Manuel Neuers Abschneiden. Die internationalen Pressestimmen zum Ballon d'Or.

Die Titelseiten von "AS" und "Gazzetta dello Sport" am Dienstag
Jubel in Madrid, Anerkennung in Italien: Cristiano Ronaldo bestimmt am Dienstag weltweit die Titelseiten.

ENGLAND

Daily Telegraph: "Ronaldo ärgert Messi. Mit einem Schlachtruf der Freude feiert CR7 seinen dritten Triumph."

The Guardian: "Der dritte Goldene Ball beweist, dass Cristiano Ronaldo in seinem Fach ein Künstler ist."

Daily Mail: "Der Beste unter Feinden gewinnt. Frostige Atmosphäre auf der Bühne zwischen Sieger Ronaldo und Messi."

Daily Mirror: "Ronaldo gewinnt zum dritten Mal und dankt seinem Ex-Klub Manchester United."

SPANIEN

Marca: "Er küsste, er weinte und er schrie! Ohne Diskussion: Dritter Goldener Ball für Cristiano Ronaldo. Der Real-Star holte mehr Stimmen als Messi und Neuer zusammen."

AS: "Dritter Goldener Ball für Cristiano Ronaldo. Nur Deutschland stellt den Triumph infrage!"

Sport: "Ronaldo jagt Messi. Dritter Goldener Ball für den Real-Star. Messi und Neuer ohne Chance."

El Mundo Deportivo: "Toller Ronaldo holt auf: Messi 4, CR7 3."

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: "Golden Boy Ronaldo: Ein neuer Triumph für den Portugiesen. Im ewigen Duell mit Messi behauptet sich Ronaldo, der wieder die Nummer eins in der Welt ist. Neuer muss sich mit dem dritten Platz begnügen."

Corriere dello Sport: "Seit sieben Jahren duellieren sich Ronaldo und Messi um den Titel des besten Fußballers. Der Fußball hat sich in diesen Jahren verändert, die beiden nicht. Vielleicht sollten wir uns Sorgen machen."

Torhüter sind immer die Ärmsten bei Wahlen. Sie gehören ins Tor und nicht auf die große Bühne.Neue Zürcher Zeitung

Tuttosport: "Die Welt verneigt sich vor König Ronaldo, der schon nach weiteren Siegen lechzt. Sein Erfolgshunger ist unersättlich und wird ihm weitere Höhenflüge ermöglichen."

La Stampa: "Cristiano III Ronaldo ist Superman mit außerordentlichen Kräften. Seine Trefferzahlen sind einmalig und erreichen fast das Optimum. Messi und Ronaldo sind mehr als nur Fußballer, sie sind Stars und Symbole. Hinter ihnen herrscht nur Leere."

La Repubblica: "Neuer hätte den Titel verdient gehabt, doch er schafft es nicht einmal auf Platz zwei. Solange Cristiano Ronaldo und Lionel Messi spielen, können die anderen nur noch auf den dritten Platz hoffen. Wer Treffer erzielt, fasziniert mehr als derjenige, der Tore abwendet."

PORTUGAL

A Bola: "Dritter Triumph für Ronaldo. CR7 hat Messi bald eingeholt."

Record: "Ronaldo schreibt erneut Geschichte. Klarer Sieg vor Messi und Neuer."

O Jogo: "Ronaldo ist ein würdiger Gewinner."

FRANKREICH

L'Équipe: "Cristiano Ronaldo gewinnt zum dritten Mal den Goldenen Ball und lässt Lionel Messi und Manuel Neuer keine Chance."

ÖSTERREICH

Kurier: "Trotz Neuers verpasster Krönung war es auch ein deutscher Abend im Züricher Kongresshaus. Neben der Auszeichnung für Löw als Welttrainer wurde Nadine Keßler vom VfL Wolfsburg als Weltfußballerin geehrt."

Kronen Zeitung: "Er hat im Vorfeld als großer Favorit auf den Titel des Weltfußballers des Jahres 2014 gegolten - und er ist es auch geworden: Cristiano Ronaldo."

SCHWEIZ

Blick: "Schlappe für alle Torhüter. Es bleibt dabei: Dies ist keine Auszeichnung für die Goalies."

Neue Zürcher Zeitung: "Neuer ist zwar Weltmeister, aber auch Torhüter. Torhüter sind immer die Ärmsten bei Wahlen. Sie gehören ins Tor und nicht auf die große Bühne."

sid/kon

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 13.01., 09:17 Uhr
Rekorde über Rekorde: Cristiano Ronaldo ist Weltfußballer
Die Zahlen sind beeindruckend: Cristiano Ronaldo erzielt Tor um Tor, führte Real Madrid unter anderem mit einem neuen Torrekord in der Champions League zu "La Decima". Ein weiterer persönlicher Titel folgte am Montagabend: "CR7" wurde in Zürich von der FIFA als Weltfußballer des Jahres 2014 ausgezeichnet - vor Lionel Messi und Weltmeister Manuel Neuer.
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